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Loveparade: Veranstalter setzten Duisburg anscheinend unter Druck

So wie es aussieht, hat der Veranstalter der Loveparade, die Firma Lopavent, versucht, die Stadt Duisburg vor der Veranstaltung unter Druck zu setzten.

Innerhalb eines 34 Seiten starken Schreibens versuchte der Veranstalter das Ordnungsamt der Stadt Duisburg davon zu überzeugen, dass auf keinen Fall "in der Spitze mehr als ca. 250 000 Personen gleichzeitig auf dem Gelände" unterwegs sein würden.

Bei den Veranstaltungen in Essen und Dortmund habe man die Zahlen verdreifacht. Der Veranstalter gab der Stadt die Empfehlung, sich daran zu beteiligen, die Öffentlichkeit zu betrügen und die richtigen Zahlen nicht zu veröffentlichen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Druck, Duisburg, Loveparade, Veranstalter
Quelle: www.open-report.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2010 10:59 Uhr von DeeRow
 
+2 | -1
 
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Mit so einer Äusserung: "Der Veranstalter gab der Stadt die Empfehlung, sich daran zu beteiligen, die Öffentlichkeit zu betrügen und die richtigen Zahlen nicht zu veröffentlichen."

wäre ich vorsichtig.

Wenn dies so jedoch stimmen sollte, erwarte ich, angesichts dieser Massenbestürzung, einen Boykott derjenigen von McFit, was eine ungeahnte Schliessungswelle zurfolge hätte. Mal sehen...

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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03.08.2010 12:00 Uhr von realsatire
 
+2 | -1
 
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Wer ist Schuldiger? Jemand der "Empfehlungen" macht oder derjenige der diesen Empfehlungen folgt?
Das Zahlen manipuliert wurden und werden ist normal, in der Größenordnung erstaunt es mich zwar, aber was solls.
Das anschließend natürlich wesentlich weniger dort waren, ist klar, nun geht es nicht um Ruhm durch eine "geile" Party, sondern Schuldzuweisungen.
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03.08.2010 12:17 Uhr von AugenAuf
 
+5 | -0
 
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>> Schuld... Jemand der "Empfehlungen" macht oder derjenige der diesen Empfehlungen folgt?

Ganz genau! Als Veranstalter kann man vieles wollen und empfehlen. Die Verantwortung trägt derjenige, der das ganze genehmigt hat und kein anderer!! Ansonsten könnte man sich solche Genehmigungsverfahren ja auch gleich schenken.
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03.08.2010 12:25 Uhr von Suppenhund
 
+4 | -0
 
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Druck gibt fast in jedem Beruf: Die SPD Bürgermeisterin von Bochum konnte dem "Druck" damals merkwürdigerweise standhalten. Trotz dem Gespött von der CDU.

Der OB ist in einer gutbezahlten Führungsposition, da muss man sowas ab können.

[ nachträglich editiert von Suppenhund ]

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