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"Census of Marine Life": Ozeanforscher stellen erste Zwischenbilanz vor

Der so genannte "Census of Marine Life" ist eine Bestandsaufnahme des maritimen Lebens. Im Rahmen dieses Projektes wurden die Ozeane und deren Bewohner seit 1999 systematisch erforscht. Ziel war es, bereits bestehende Informationen zusammenzutragen und neues Wissen über die Meeresfauna- und flora zu sammeln.

Hunderte Wissenschaftler nahmen an dem Projekt teil, das neben dem Bündeln der weltweit vorhandenen Daten auch diverse Expeditionen umfasste. Mark Costello von der University of Auckland hat mit seinen Kollegen nun einen ersten Zwischenbericht vorgestellt, der positive und negative Ergebnisse beinhaltet.

Negativ wirken sich vor allem menschliche Einflüsse wie Überfischung oder Umweltverschmutzung aus. Zu den positiven Meldungen gehört die Klassifizierung von über 230.000 Arten, wobei die Wissenschaftler davon ausgehen, dass in manchen Regionen die meisten maritimen Lebewesen noch unentdeckt sind.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Fisch, Ozean, Ozeanforscher
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2010 06:20 Uhr von alphanova
 
+3 | -0
 
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Die Quelle ist ziemlich umfangreich und geht konkret auf einige spezielle Meeresgebiete ein, zum Beispiel die Ostsee, den Golf von Mexiko oder das Mittelmeer.
Unterm Strich ist der Census of Marine Life zwar ein voller Erfolg für die Wissenschaft, doch er zeigt auch, dass viele Gebiete stark bedroht sind - hauptsächlich durch den Menschen.
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03.08.2010 10:16 Uhr von BaaamI87
 
+2 | -1
 
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Thumbs up! Wiedermal eine erstklassige News, danke alphanova!
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03.08.2010 10:19 Uhr von pentam
 
+2 | -0
 
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Klassifizierung: Mal wieder eine interessante News.

Allerdings wird in der Biologie der Begriff Klassifizierung für das neue Einordnen von Arten in der Systematik verwendet. Daher würde der 3. Abschnitt bedeuten, dass man 230.000 neue Arten gefunden hat. Größtenteils war es aber "nur" die Bestimmung bekannter Arten. Von daher wäre Bestimmung in dem Zusammenhang vermutlich der korrektere Begriff...

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