02.08.10 12:45 Uhr
 240
 

Neue Theorie widerlegt gängiges Modell über Eruptionsverhalten des Vulkans Stromboli

Wegen seines einzigartigen Ausbruchsverhaltens ist der italienische Vulkan Stromboli Namensgeber eines eigenen Eruptionstyps. Seine Ausbrüche finden in äußerst regelmäßigen Abständen von fünf bis 20 Minuten statt, wobei Asche, Lava und Schlacke ein paar Meter in die Luft geschleudert werden.

Die gängige Theorie besagt, dass die regelmäßigen Eruptionen durch aufsteigende Gasblasen entstehen. Sie können mehrere Meter groß werden und zerplatzen am Ende des Schlotes, wobei die typische "strombolianische Aktivität" auftritt. Ein neues Computermodell hat diese Theorie nun widerlegt.

US-Forscher fanden heraus, dass die Gasblasen instabil wären und nicht an die Oberfläche gelangen würden. Sie vermuten einen porösen Pfropfen, unter dem sich die Gasblasen sammeln. Dieser bricht bei zu hohem Druck auf, wobei ein Ausbruch erfolgt. Anschließend bildet ein Teil der Lava einen neuen Pfropfen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Modell, Vulkan, Theorie, Eruption
Quelle: www.scinexx.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mexiko: In längster Unterwasserhöhle der Welt 15.000 Jahre alte Knochen gefunden
Nanobots können ohne Nebenwirkungen Tumore verkleinern
Mikroplastik in Mineralwasser gefunden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.08.2010 12:45 Uhr von alphanova
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Vulkane sind trotz ihrer Gefährlichkeit ein faszinierendes Naturschauspiel. Ganz besonders, wenn ihre Eruptionen so vorhersagbar sind, wie die des Stromboli. Er zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde, ist aber wegen seines Eruptionstyps lange nicht so gefährlich, wie andere "Feuerberge".
Kommentar ansehen
04.08.2010 08:54 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Faszinierende Materie im wahrsten Sinne des Wortes.

So zerstörerisch und gefährlich Vulkane auch sein können, sie sind wirklich faszinierend und auf eine gewisse Weise auch schön.

Vor allem zeigen uns Vulkane immer wieder deutlich, wer hier der "Herr" auf dem Planeten ist.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Olympia 2018: Deutsches Eishockey-Team besiegt Schweden
Olympia 2018: Deutsche Bob-Frauen holen überraschend Gold
Mexiko: In längster Unterwasserhöhle der Welt 15.000 Jahre alte Knochen gefunden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?