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Neue Theorie widerlegt gängiges Modell über Eruptionsverhalten des Vulkans Stromboli

Wegen seines einzigartigen Ausbruchsverhaltens ist der italienische Vulkan Stromboli Namensgeber eines eigenen Eruptionstyps. Seine Ausbrüche finden in äußerst regelmäßigen Abständen von fünf bis 20 Minuten statt, wobei Asche, Lava und Schlacke ein paar Meter in die Luft geschleudert werden.

Die gängige Theorie besagt, dass die regelmäßigen Eruptionen durch aufsteigende Gasblasen entstehen. Sie können mehrere Meter groß werden und zerplatzen am Ende des Schlotes, wobei die typische "strombolianische Aktivität" auftritt. Ein neues Computermodell hat diese Theorie nun widerlegt.

US-Forscher fanden heraus, dass die Gasblasen instabil wären und nicht an die Oberfläche gelangen würden. Sie vermuten einen porösen Pfropfen, unter dem sich die Gasblasen sammeln. Dieser bricht bei zu hohem Druck auf, wobei ein Ausbruch erfolgt. Anschließend bildet ein Teil der Lava einen neuen Pfropfen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Modell, Vulkan, Theorie, Eruption
Quelle: www.scinexx.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2010 12:45 Uhr von alphanova
 
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Vulkane sind trotz ihrer Gefährlichkeit ein faszinierendes Naturschauspiel. Ganz besonders, wenn ihre Eruptionen so vorhersagbar sind, wie die des Stromboli. Er zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde, ist aber wegen seines Eruptionstyps lange nicht so gefährlich, wie andere "Feuerberge".
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04.08.2010 08:54 Uhr von pippin
 
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Faszinierende Materie im wahrsten Sinne des Wortes.

So zerstörerisch und gefährlich Vulkane auch sein können, sie sind wirklich faszinierend und auf eine gewisse Weise auch schön.

Vor allem zeigen uns Vulkane immer wieder deutlich, wer hier der "Herr" auf dem Planeten ist.

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