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Syriens Präsident Assad warnt wegen anhaltendem Gaza-Konflikt vor erneutem Krieg

Syriens Präsident Baschar Assad warnt angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen Israel und der Hamas vor einem möglichen neuen Krieg. Nach dem Einschlag einer aus dem Gazastreifen abgefeuerten Rakete in der israelischen Großstadt Aschkelon flog die israelische Luftwaffe Angriffe gegen die Hamas.

Assad forderte weiter, die aus syrischer Sicht nicht zu verhandelnde Rückgabe der Golan-Höhen, die seit dem Sechstagekrieg von 1967 von Israel besetzt werden. Assads Äußerungen scheinen eine Reaktion auf israelische Vorwürfe zu sein, nach denen Syrien Raketen an die Hisbollah-Milizen geliefert habe.

Ägyptens Präsident Mubarak und Israels Staatspräsident Peres diskutierten derweil die Bedingungen direkter Friedensgespräche. Palästinenserpräsident Abbas soll nach dem Willen der USA die Gespräche mit Israel führen. Dessen Bedingungen: Ende des Siedlungsbaus und Anerkennung der Grenzen von 1967.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Krieg, Rakete, Konflikt, Gaza, Baschar al-Assad
Quelle: www.focus.de

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01.08.2010 20:46 Uhr von poseidon17
 
+12 | -1
 
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Bitte die Quelle lesen, es geht beim besten Willen nicht alles rein. Abbas´ Bedingungen sind meiner Meinung nach nachvollziehbar. Beide Seiten müssen sich endlich mal bewegen. Allzu groß sind meine Hoffnungen für erfolgreiche Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern allerdings nicht. Leider.
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01.08.2010 21:03 Uhr von penetrada
 
+11 | -6
 
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Sobald Israel und/oder die USA den Iran angreifen: ist dadurch ein Gegenangriff der arabischen Staaten legitimiert und jede Hemmschwelle, sich an diesem Krieg zu beteiligen, fällt. Hoffentlich bleibt uns dieser Verlust hunderttausender unschuldiger Menschenleben erspart.
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02.08.2010 00:40 Uhr von Smile52
 
+4 | -1
 
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Jeder einigermassen vernünftige & weitsichtige Mensch wünscht sich eine Lösung dieses Konfliktes!

Ich denke das viele Menschen auf der Welt die Symbolik der Lösung eines solchen Konfliktherdes erkennen würden!
Menschen sind gestorben, und sterben, und sterben, und sterben weiterhin in diesem Konflikt,-auf beiden Seiten!

Man wünscht sich eine Lösung,-jedoch scheint sich in diesem Moment kein Honest-Broker, ausser den USA, zu finden!
Mit dem Einfluss der israelischen Lobby in den USA kann man den Palästinensern, wegen einer gewissen Skepsis gegenüber der Neutralität der USA, wohl keinen Vorwurf machen können!

Eine Lösung wäre die dynamische & effektive Implikation des Nahost-Quartett´s.(Vereinigten Staaten, Russland, Europäischen Union und den Vereinten Nationen)

Selbst diese Nationen und Organisationen müssten von weiteren Bemühungen & Unterstützung von anderen Staaten gestützt werden!
Alleine eine nahezu globale Implikation aus vielen Ländern & viel intensive Bemühungen können Diesen, seit Jahrzehnten existierenden Konflikt, oder gordischen Knoten des Nahen-Osten´s, lösen!

Es bedarf hier wirklich 150% Diplomatie und Druck für eine Lösung von allen einflussreichen Parteien.
(siehe die gescheiterten Friedensgespräche im Juli 2000 zwischen Ehud Barak und Yasser Arafat, unter Vermittlung von US-Präsident Bill Clinton / siehe Quelle:-http://de.wikipedia.org/... )

Die Lösung dieses Konfliktes bedarf des höchsten diplomatischen & politischen Geschickes!

Nicht umsonst hält dieser Konflikt, als einziger in der Welt, seit Jahrzehnten, ohne eine Aussicht auf eine Lösung, ununterbrochen an!

Eine wahrhaftige Mammutaufgabe für Politiker & Diplomaten!

mfG,

[ nachträglich editiert von Smile52 ]
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02.08.2010 01:28 Uhr von Perisecor
 
+5 | -11
 
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@ smile52: "Nicht umsonst hält dieser Konflikt, als einziger in der Welt, seit Jahrzehnten, ohne eine Aussicht auf eine Lösung, ununterbrochen an!"

Ähm....

Korea, Sudan, Indonesien, Kolumbien, Zypern, Tibet, div. ex. USSR Staaten...


Und ein Tip an Syrien:
In Zukunft mal einen Krieg gewinnen, dann kann man auch fordern. Aber wer bei einem Krieg so dermaßen auf die Fresse bekommt, sollte froh sein, dass ihm nur ein kleiner Teil seines Gebietes genommen wird und nicht alles.
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02.08.2010 07:18 Uhr von usambara
 
+2 | -1
 
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Resolution 497 des UN-Sicherheitsrates: Resolution 497 des UN-Sicherheitsrates (vom 17. Dezember 1981) verlangte von Israel, seine Annexion der Golanhöhen rückgängig zu machen.

Die wichtigste Aussage der Resolution ist die Feststellung, dass "die israelische Entscheidung, seine Gesetze, sein Gerichtswesen und seine Verwaltung in den besetzten syrischen Golanhöhen einzusetzen null und nichtig ist und ohne internationale rechtliche Wirkung" (Sektion 1).

Die Resolution unterstreicht auch, dass die Vierte Genfer Konvention über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten im Gebiet des von Israel seit Juni 1967 besetzten syrischen Territoriums weiterhin gültig ist.
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02.08.2010 10:35 Uhr von Kaan71
 
+3 | -3
 
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Es gibt keine Lösung solange Israel: Narrenfreiheit besitzt.

Schon die Logik ist komisch..
Israel darf sich von allen aufrüsten lassen, Israels Gegner sind komischerweise alles Terroristen, dene man nichts geben darf...

Wenn man das mal realistisch betrachtet fällt einem auf, wie unfair das ist.
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02.08.2010 13:18 Uhr von Saracen
 
+2 | -2
 
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Jerusalem ist der Schlüssel: Die Grenzen von 1967 anzuerkennen,heißt auch Jerusalem abzugeben.Und das kommt für die Israelis nicht in Frage.
Deshalb kommt der Friedensprozess nicht voran...

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