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Neptunische Trojaner als möglicher Ursprungsort der Zentauren-Asteroidenklasse

Die so genannten Zentauren sind Asteroiden, deren Orbits zwischen den Umlaufbahnen von Jupiter und Neptun liegen. Computersimulationen sagen für diese Himmelskörper eine Lebenserwartung von etwa drei Millionen Jahren voraus, bevor sie sich wieder auflösen oder in einen der großen Gasriesen stürzen.

Ihre hohe Anzahl von rund einer Million Objekte deutet aber darauf hin, dass die Zentauren ständigen Zulauf von außen erfahren. Jonathan Horner von der University of Durham (England) und Patryk Sofia Lykawka von der Kinki University in Osaka (Japan) haben die neptunischen Trojaner als Quelle im Verdacht.

Die neptunischen Trojaner sind ebenfalls Asteroiden, allerdings bewegen sie sich auf derselben Umlaufbahn wie Neptun. Deren vermutete Anzahl beträgt bis zu zehn Millionen. Berechnungen zeigen, dass sie durch gravitative Einflüsse ihre normalen Bahnen verlassen und zu einem Zentauren werden können.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Trojaner, Asteroid, Jupiter, Neptun
Quelle: www.newscientist.com

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01.08.2010 14:57 Uhr von alphanova
 
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In der Quelle äußert ein anderer Wissenschaftler Zweifel an dieser Theorie: Ihm zufolge würden sich die neptunischen Trojaner bei einer derart hohen Anzahl gegenseitig zu kleinen Bröckchen "kaputtkollidieren".
Um diesen Sachverhalt zu klären, bleibt nur die genaue Beobachtung dieser Asteroiden, um ihre Anzahl besser einschätzen zu können. Wegen ihrer geringen Größe sind sie aber nur schwer zu entdecken.

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