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Benzinknappheit: Griechenland setzt das Militär ein

Die griechischen Streitkräfte haben die Benzinknappheit im Lande etwas gelindert. Soldaten versorgen Flughäfen, Krankenhäuser und Tankstellen mit Treibstoff.

Polizisten eskortieren die Tankwagen auf ihrem Weg zu Raffinerien und durch Mautstationen, wo streikende Lastwagenfahrer den Nachschub blockieren wollten.

Einzelne Streikende griffen Fahrzeuge an. Der Streik der Tank- und Lastwagenfahrer hatte zuvor für Engpässe gesorgt, die Teile des Landes zum Stillstand brachten.


WebReporter: mr.ko
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Benzin, Athen
Quelle: www.zeit.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2010 20:52 Uhr von tsuyo
 
+25 | -4
 
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Jetzt geht das: Geflame über das Geld wieder los.

Fang ich mal an.

DAS GELD HAT NICHTS GEBRACHT!!!111einseinself
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31.07.2010 20:56 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
+14 | -3
 
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Es lebe der IWF ! Es ist mehr als Überfällig, dass der IWF den Griechen nun zeigt wo es entlang gehen soll. Bisher sah es so aus, dass man in Griechenland nur mit einer stark limitierten Lizenz Lastwagenfahrer werden konnte. Diese Lizenz wird mittlerweile für über 100.000 Euro gehandelt um überhaupt in diese sogenannte "geschlossene Berufe" einsteigen zu können. Die Fahrer protestieren deswegen so heftig da diese Lizenzen nicht selten für ihre Immobilien bürgen. Fällt diese Bürgschaft weg haben sie plötzlich gar nichts mehr.
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31.07.2010 21:39 Uhr von strausbertigen
 
+16 | -10
 
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Diesem Land: ist und war nicht mit Geld zu helfen....wer die Mentalität dort zur Arbeit, zur Uhrzeit, zur Präzision und zum Willen kennt, der weiss dass dieses Land dem Untergang geweiht ist/war und genau das selbe wird mit Spanien passieren. Ebenso ein sehr gutes Beispiel was passiert wenn Menschen alles der Politik überlassen.
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31.07.2010 21:46 Uhr von Ultrasick
 
+5 | -27
 
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31.07.2010 21:48 Uhr von Ultrasick
 
+13 | -4
 
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"Vereinzelnd griffen streikende Fahrzeuge an."

soso, erst streiken die fahrzeuge und dann greifen sie auch noch an
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31.07.2010 22:28 Uhr von Intolerant
 
+8 | -15
 
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Da verbessert Ultrasick: einen Fehler der den ganzen Satz verfälscht und er bekommt 2 Minusse?? Habt ihrs nur nciht begriffen was ist los? Ihr seid so ein dummes Volk hier -.-
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31.07.2010 22:32 Uhr von fallobst
 
+14 | -8
 
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genau so macht man einen staat kaputt der am boden: ist. die griechen haben auch gar nichts gelernt. jahrzehntelang nur immer ich ich ich, schwarzarbeiten, korruption und einen luxus-sozialstaat, aber nicht im geringsten bereit steuern zu zahlen. nur ausgaben ohne einnahmen lassen selbst einen staat wie griechenland, in den von allen seiten so viel geld gepumpt wurde, pleite gehen.

die griechen wollen es einfach nicht verstehen, dass sie jahrzehntelang über ihrem tatsächlichen lebensstandard gelebt haben. und wir restlichen europäer sollen das noch ausbaden. dreister gehts echt nicht mehr.

wofür man nicht zahlen kann, kann man sich eben nicht leisten.

und wir können uns griechenland nicht mehr leisten
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31.07.2010 22:37 Uhr von fallobst
 
+6 | -7
 
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@ ultrasick: bist du eigentlich zu unfähig, um zu verstehen, dass das militär in erster linie nicht gegen die streikenden lkw-fahrer vorgeht, sondern die lieferung des benzins übernimmt?

da sitzen u.a. tausende von touristen aus verschiedensten staaten fest und kommen nicht weg. von den produktionsproblemen der griechischen industrie mal abgesehen. andere leute leiden unter diesem streik und das militär verhindert das schlimmste. aber das ist für dich ja böse...

aber vielleicht kannst du auch einfach nicht lesen...
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31.07.2010 22:44 Uhr von Tuvok_
 
+4 | -2
 
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Sollen: die doch Stumpf es einfach durchziehen und die Leute die LKW fahren dürfen auf ein par Züge setzen und losfahren... Wenn es sein muss mit Polizei Schutz fürs erste...
Wenn diese "freien" Fahrer den Leuten wieder Benzin und Obst beschaffen, und so das Land wieder zum laufen bringen, sind sie die "Helden " für das Volk und die anderen die Bösen die ganz schnell in den Hintergrund treten. Die haben dann nur noch zwei möglichkeiten. 1. Weiter auf Stuhr schalten und Pleite gehen oder 2. Selbst wieder fahren um nicht auch noch die letzten Aufträge zu verlieren....
Es ist ein unding das solche Mafiösen Strukturen überhaupt solange existieren konnten. Aber das scheint bei den Griechen ja normal zu sein... Nur Geklüngel, Vetternwirtschaft und Mauschellei.... da können ja selbst die Italiener noch was von lernen...
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31.07.2010 23:32 Uhr von Friedbrecher
 
+4 | -0
 
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Ist ja wie in Venedig: Da werden die Gondel-Lizenzen auch zu derartigen Preisen gehandelt.

Nur ein solches System für lebenswichtige Bereiche wie Transport von Gütern einzusetzen, jahrzehntelang keine zusätzlichen Lizenzen auszustellen (wobei die Wirtschaft in der Zeit natürlich wächst und das Transportvolumen steigt) und zu glauben, dass könnte für immer gut gehen, zeigt mal wieder die grobe Unfähigkeit der griechischen Regierung.
Aber auch die Naivität der griechischen Bevölkerung bzw. im speziellen der Lkw-Fahrer. Dass ein Bereich wie Lkw-Transport in der EU früher oder später liberalisiert wird, war abzusehen.

Den Lastwagenfahrern geht das natürlich gehörig auf den Senkel, einen sicheren Arbeitsplatz zu riskieren, während man vorher mit Erhalt der Lizenz ausgesorgt hatte. Aber ein Land, dass bereits am Abgrund entlangschrammt, mit solchen Aktionen insbesondere in der Urlaubssaison lahmzulegen, zeugt nicht gerade von Weitsicht.
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31.07.2010 23:39 Uhr von mr.ko
 
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@gabriel7popei: es ist nicht das erstemal das du so belanglosen scheiß abgibst. was soll das versuchst du deine billige internetseite nach vorne zubringen ?

[ nachträglich editiert von mr.ko ]
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01.08.2010 00:48 Uhr von fuxxa
 
+2 | -2
 
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Ist halt wie mit: Taxilizenzen in NewYork. Würden die wegfallen und jeder Einwanderer könnte eine bekommen, dann gäbe es dort richtig Chaos
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01.08.2010 09:07 Uhr von KamalaKurt
 
+4 | -3
 
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Leider ist es eine Dragödie mit den Griechen, die es einfach nicht begreifen wollen, was es heißt - mein Staat geht kaputt und ich helfe noch mit - Angefangen von der Staatsregierung bis hin zum einfachen Bürger sind sie nicht reif für eine Europäische Gemeinschaft. Wir, die alles dransetzen um über den Bankenskandal hinwegzukommen, tragen, ob gewollt oder durch staatliche Maßnahmen, unseren Teil dazu bei. Die Hilfe der EU wird wie zuvor mit anderen Geldern umgegangen wurde, zweckentfremdend verwendet, wenn nicht sogar noch unterschlagen.

Man sollte nicht glauben, dass das Antike Grichenland mal das Dach der geistigen Gesellschaft war.
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01.08.2010 10:18 Uhr von Jummi
 
+4 | -12
 
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Die Griechen: wehren sich wenigstens gegen die Diktatur der Marionetten des Großkapitals der EU!
Deutsche sind einfach zu faul, zu bequem, zu gespalten um gegen Minilöhne, Massenarbeitslosigkeit usw. zu kämpfen!

Nehmt euch ein Beispiel an den Arbeitern Griechenlands!

http://www.jungewelt.de/...
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01.08.2010 10:32 Uhr von Ultrasick
 
+2 | -4
 
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@Jummi: für dein Kommentar wollte ich dir eigentlich ein plus geben, aber wegen dem link, der alles wieder kaput macht, bekommste ein minus
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01.08.2010 10:57 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+2 | -3
 
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@intolerant Da verbessert Ultrasick einen Fehler der den ganzen Satz verfälscht und er bekommt 2 Minusse?.....

Wer "die situation ist in deutschland nicht groß anderst." schreibt der brauch hier nichts korrigieren.

Dein Name ist Programm nehme ich mal an.
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01.08.2010 14:37 Uhr von ernesto61
 
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1. deutschland bzw der rest der eu wusste schon seit griechenland im euro dabei ist, wie es im land ausschaut, aber man hat immer nur weggeschaut, weil siemens und andere firmen gut an der griechischen einkaufspolitik verdient haben!

2. griechenland hat kein ausgabenproblem (obwohl ich die hohen militärausgaben nicht verstehen kann), sondern ein einnahme problem. kann ja wohl nicht sein, dass es nur 5.000 bürger mit einem einkommen über 100.000 gibt. allein im hafen von piräus sind mehr yachten.

3. die griechen wissen dass sie sparen müssen; nur wollen sie ihren unmut mal darüber äußern. ich kann den unmut dort total nachvollziehen und die leute die hier über griechenland meckern sollten sich mal fragen, ob sie so ruhig wären, wenn der laden von irgendwelchen politikern und bankern vor die wand gefahren wird, aber der normalo die fehler ausbaden muss!
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01.08.2010 16:29 Uhr von fallobst
 
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@ ernesto61: zu 2.)
die haben sehr wohl ein ausgabenproblem.
die griechen haben sich eine dermaßen üppige rente die letzten 20 jahre gegönnt, die nie und nimmer erwirtschaftet wurde. zudem ein sehr niedriges renteneintrittsalter.
dazu kommt noch der überufernde und viel zu gut bezahlte (und dazu noch dermaßen uneffiziente) beamtenapparat (dagegen sind die deutschen beamten ja richtige arbeitsbienen).

außerdem die korruption und schwarzarbeit. und zwar quer durch die ganze gesellschaft. steuerhinterziehung ebenso, und die griech. regierungen haben auch nie etwas dagegen getan, geschweige denn auch nur einen gedanken daran verschwendet. stattdessen bis 2009 insgesamt rund 100 milliarden an hilfsgeldern von der eu abgegriffen. ja und natürlich auch die militärausgaben.


die griechen (und zwar fast ausnahmslos alle) haben sehr sehr gut über ihre verhältnisse gelebt und sie verstehen das eben bis heute nicht.

ich (und viele andere auch) hab immer befürchtet, dass die ganzen hilfen dort einfach versickern und die griechen sich nicht aufraffen werden.
griechenland soll insolvent gehen und erst dann werden die griechen sich mal zusammenreißen. vielleicht, vielleicht auch nicht. solange wir denen nichts mehr zahlen ist es mir auch egal.

mit diesem streik zerstört sich griechenland eins der wichtigsten und konstantesten standbeine der wirtschaft, nämlich den tourismus...
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01.08.2010 17:48 Uhr von ernesto61
 
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@fallobst: "die griechen haben sich eine dermaßen üppige rente die letzten 20 jahre gegönnt, die nie und nimmer erwirtschaftet wurde."

in griechenland gab es 2007, 1.357.627 rentner.
14% von ihnen bekamen eine rente von mehr als 1000€
66% bekommen weniger als 600€ rente
durchschnittsrente betrug 617€

und fahr mal nach griechenland; die preise sind zum teil höher als in deutschland, vorallem auf dem land.

"dazu kommt noch der überufernde und viel zu gut bezahlte (und dazu noch dermaßen uneffiziente) beamtenapparat (dagegen sind die deutschen beamten ja richtige arbeitsbienen)."

lehrer verdienen zum beispiel mit 15 dienstjahren etwa 40 prozent weniger als ihre deutschen kollegen.
die müssen noch meistens nach der schule einem zweiten job nachgehen um ihre familien zu ernähren.

"außerdem die korruption und schwarzarbeit."

die gibt es in deutschland auch. oder arbeiten alle putzfrauen auf steuerkarte?

"steuerhinterziehung ebenso, und die griech. regierungen haben auch nie etwas dagegen getan, geschweige denn auch nur einen gedanken daran verschwendet."

zum teil kann ich da die griechen verstehen. wieso soll ein bauarbeiter steuerehrlich sein, wenn er weiß dass der unternehmer keine steuern zahlt? als wenn du dann brav deine steuern zahlen würdest.
das ist natürlich ein teufelskreislauf, daher muss jetzt der gesellschaft gezeigt werden, dass auch alle zur kasse gebeten werden und nicht nur die unteren.
natürlich ist auch der beamtenapparat ein grund für die steuerunehrlichkeit, weil bei 20% beamten kennt man doch sicherlich einen aus der familie der widerum einen kennt der beim finanzamt arbeitet.

"stattdessen bis 2009 insgesamt rund 100 milliarden an hilfsgeldern von der eu abgegriffen."

nein, das stimmt nicht. sie haben erst im mai 2010 den ersten antrag auf inanspruchnahme eines teils der bürgschaft gestellt. das waren 20 milliarden.

"die griechen (und zwar fast ausnahmslos alle) haben sehr sehr gut über ihre verhältnisse gelebt und sie verstehen das eben bis heute nicht."

das durchschnittsgehalt in griechenland liegt 60 bis 70 % unter dem in deutschland bei preisen von lebensmitteln vergleichbar in deutschland.

"griechenland soll insolvent gehen und erst dann werden die griechen sich mal zusammenreißen. vielleicht, vielleicht auch nicht. solange wir denen nichts mehr zahlen ist es mir auch egal."

wenn griechenland insolvent geht, dann sieht u.a. die deutsche bank nichts von ihrem geld. und dann beginnt eine neue runde bei der bankenrettung.

[ nachträglich editiert von ernesto61 ]
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01.08.2010 19:23 Uhr von fallobst
 
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@ ernesto61: ok, sammeln wir informationen und vergleichen

- voller rentenanspruch nach arbeitsjahren: 35 jahre (45 in deutschland)

"Im Durchschnitt bekommen die Griechen 73 Prozent ihrer letzten Bezüge als Rente - der höchste Wert aller westlichen Staaten. Zum Vergleich: In Deutschland macht die Rente durchschnittlich 51 Prozent des letzten Gehalts aus, in Großbritannien sogar nur 35 Prozent."

allerdings hast du mit der durchschnittsrente recht.
jedoch gibts die rente 14 mal im jahr und wegen niedrigerem renteneintrittsalter auch früher, also würde ich nicht zwangsläufig von weniger reden...

- beamte:
"Vor allem die rund eine Million Staatsdiener genießen viele Privilegien. Die meisten können bisher mit 57 oder 58 in Pension gehen, Frauen sogar mit 50. In vielen Fällen erreichten die Pensionen im Staatsdienst die Höhe des letzten Gehalts."

deutschland hatte 2002 ca. 1,5 millionen beamte.


- lebenserhaltungskosten:
"unter dem in deutschland bei preisen von lebensmitteln vergleichbar in deutschland. "

"Die Lebenshaltungskosten in Griechenland sollten nicht unterschätzt werden. Obwohl diese im Vergleich zu Westeuropa und den USA immer noch günstig sind, sind sie doch im letzten Jahrzehnt stark angestiegen. In griechischen Großstädten, mit Ausnahme von Athen, sind die Lebenshaltungskosten etwa 30 % niedriger im Vergleich zum westeuropäischen Mittel."

30% sehe ich nicht gerade als vergleichbar.


- steuerhinterziehung:
"die gibt es in deutschland auch. oder arbeiten alle putzfrauen auf steuerkarte?"

griechenland: 30 mrd. steuerhinterziehung
deutschland: ebenso 30 mrd. steuerhinterziehung
jedoch hat deutschland rund 8 mal mehr einwohner als griechenland


- bankenverwicklung:
"wenn griechenland insolvent geht, dann sieht u.a. die deutsche bank nichts von ihrem geld. und dann beginnt eine neue runde bei der bankenrettung."

in griechenland haben deutsche banken rund 40 mrd. "liegen". das ist um einiges weniger, als die 120 mrd., die wohl auf uns in den nächsten jahren zukommen werden.
die französischen banken zum beispiel sind da schon mit 80 mrd drin, weshalb der sarko wohl auch schnellstmöglich das rettungspaket für griechenland wollte und über deutschland gemeckert hat...


Leider konnte ich jetzt das mit den eu-zahlungen seit griechenlands beitritt bis 2008 nicht finden. ich gucke noch und reiche das ggf. nach.
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01.08.2010 19:59 Uhr von ernesto61
 
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@fallobst: "jedoch gibts die rente 14 mal im jahr und wegen niedrigerem renteneintrittsalter auch früher, also würde ich nicht zwangsläufig von weniger reden..."

so das 13-14 monatsgehalt fällt jetzt ja eh weg, was die lage für rentner noch gravierender macht. so hatten rentner (wenn man mal davon ausgeht das jeder, was nicht der fall ist, 14 monatsrenten bekommt) ca 720€ im monat. und das ist jetzt auch kein schlaraffenland.

"In Deutschland macht die Rente durchschnittlich 51 Prozent des letzten Gehalts aus, in Großbritannien sogar nur 35 Prozent.""

weil in deutschland mehr geld für sozialausgaben ausgegeben wird, als hingegen in griechenland. in griechenland ist das sozialwesen weit aus unterentwickelter als in deutschland und so muss ein rentner viel mehr kosten tragen als in deutschland. und mit 617€ oder 720€ wie auch immer recht schwer. weiß doch selbst wieviele medikamente meine oma brauch, wenn sie eine diese noch mehrheitlich selbst zahlen müsste, dann gute nacht.


zu den lebenserhaltungskosten. und wieso musste ich beim billig-discounter lidl preise wie in deutschland zahlen?
und selbst wenn deine quelle stimmen würde. die steuererhöhungen werden sicherlich die lücke füllen.

zu der steuerhinterziehung. aha also gibst die in deutschland auch. ich dachte nur die bösen griechen würden steuern hinterziehen!??!?!

"in griechenland haben deutsche banken rund 40 mrd. "liegen". das ist um einiges weniger, als die 120 mrd., die wohl auf uns in den nächsten jahren zukommen werden.
die französischen banken zum beispiel sind da schon mit 80 mrd drin, weshalb der sarko wohl auch schnellstmöglich das rettungspaket für griechenland wollte und über deutschland gemeckert hat..."

tja und so war es doch wohl eher eine rettung der banken anstatt eines landes. die banken hätten ja auch als gegenzug für die geschenke der letzten jahre, auf ihr geld aus griechenland verzichten können.
bei einer pleite hätten sie das eh machen müssen; so springt der deutsche steuerzahler für die deutschen und französischen banken wieder ein.
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01.08.2010 21:33 Uhr von fallobst
 
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@ ernesto: "zu der steuerhinterziehung. aha also gibst die in deutschland auch. ich dachte nur die bösen griechen würden steuern hinterziehen!??!?!"

ja aber wenn bei weitem nicht in dem ausmaß. wenn ein grieche rund 8 mal so viel steuern hinterzieht wie ein deutscher, dann kannst du das doch nicht gleichsetzen und sagen, dass steuerhinterziehung in griechenland sich nicht von der in deutschland unterscheidet. der schaden ist doch viel viel größer.
klar gibts steuerhinterziehung, die wird es irgendwie in kleinem maße auch immer geben. aber das was die griechen machen/machten ist ja nur noch krass und "außergewöhnlich". dabei kann man schon zu recht von einer mentalität der griech. gesellschaft reden.

"bei einer pleite hätten sie das eh machen müssen; so springt der deutsche steuerzahler für die deutschen und französischen banken wieder ein."

aber nicht in dem umfang. bei weitem nicht. und dass die griechen ihre schulden bei den banken (die schulden bei anderen staaten nennt man ja rettungshilfen...) nicht bezahlen konnten lag doch nicht an den banken, sondern an den griechen selbst...


es ist eigentlich ein wunder, dass griechenland nicht schon vorher zusammengebrochen ist... naja, zum glück konnte man sich beim wechsel zum euro noch schön auf kosten der anderen bereichern (spanien genauso). nur die dummen deutschen politiker waren natürlich ehrlich...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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02.08.2010 07:06 Uhr von Jummi
 
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@Ultrasick: Es ist mir egal ob ich ein minus kriege.
Die Links, die ich einfüge, untermauern das geschriebene, und es gibt ein paar Hintergrundinformationen.

Griechisches Militär als Streikbrecher, die LKW-Fahrer kämpfen ihren Arbeitskampf leider losgelöst vom Rest der Arbeiter Griechenlands:

http://www.jungewelt.de/...
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02.08.2010 07:29 Uhr von Jummi
 
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@fallobst: Was schreibtste nur für einen Quatsch!?
Das könnte 1 zu 1 aus der Bildzeitung stammen!

Das Griechische Volk der Arbeiter und des kleinen Mittelstandes hat, wie auch bei uns, die Krise nicht verursacht, das waren die Kapitaljongleure und ihre Marionetten der Politik Griechenlands, sowie aus reichen Ländern der EU.

Zu den Löhnen und Gehältern in Griechenland:

http://www.stellenboersen.eu/...

Wie die "Bildzeitung" die Wahrheit verfälscht und auf demagogische Weise die Menschen aufhetzen will, was auch teilweise klappt:

http://www.readers-edition.de/...
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02.08.2010 09:59 Uhr von bigpapa
 
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Alles doch OK: Das Militär versorgt die lebenswichtigen Einrichtungen des Landes mit Sprit . Also Krankenhäuser etc.

Die machen nur das was die Streikenden immer übersehen. Sie helfen den Leuten die sich nicht selbst helfen können.

Das Grundsätzliche Problem ist aber, das man wieder mal zu schnell etwas umstellt, was Jahrzehnte in den Köpfen der Menschen drin ist. So was muss man ruhig und langsam auslaufen lassen.

Gruß

BIGPAPA

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