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Forsa-Umfrage: Viele Kinder mäkeln über das Essen

Laut einer Forsa-Umfrage für die Techniker Krankenkasse mäkeln viele Kinder über das Essen. Besonders Gemüse scheint bei den Kleinen sehr unbeliebt zu sein.

Am liebsten essen die Kinder Pizza, Pommes und Co., antworteten die befragten Eltern.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Häufig wird das Essen zur reinen Nebensache - dann werden Kinder einfach vor den Fernseher gesetzt.


WebReporter: stern2008
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Umfrage, Essen, Forsa, Forsa-Umfrage
Quelle: www.forium.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2010 23:43 Uhr von Jackon
 
+5 | -3
 
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Ist doch normal: Also ich muss Funk-a-Tronic vollkommen rechtgeben. Aber ich hab nichts dagegen solange die Eltern das Verhalten der Kinder in dieser Hinsicht im Griff behalten.
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30.07.2010 23:44 Uhr von Alice_undergrounD
 
+11 | -11
 
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aha. "Am liebsten essen die Kinder Pizza, Pommes und Co."

wer sind denn die "Co"s von pizza und pommes? zanderfilet? wildschweinbraten? kaviar? chicken wings? also ich kannmir drunter nix vorstellen.
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31.07.2010 00:03 Uhr von lopad
 
+11 | -7
 
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Wow Kinder essen nicht gerne Gemüse? Faszinierend, gabs ja noch nie sowas! ...

@Alice_undergrounD:
"wer sind denn die "Co"s von pizza und pommes? zanderfilet? wildschweinbraten? kaviar? chicken wings? also ich kannmir drunter nix vorstellen. "

Sollst ja auch nicht dumm sterben... mit "Co." meint der Autor mit Sicherheit andere Arten von Fast Food.
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31.07.2010 00:23 Uhr von Sandra26
 
+15 | -3
 
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Also ich kann mich dieser "gabs schon vor 100 Jahren" Theorie nicht anschliessen.

Früher war die Auswahl an Gerichten deutlich geringer und meistens kamen auch nur lokale Spezialitäten auf den Tisch.
Gerade in der Nachkriegszeit waren die Kinder froh wenn es überhaupt was auf dem Teller gab.
Kartoffeln und Kohlgemüse waren auch beim Nachwuchs sehr beliebt.

Es ist nunmal erwiesen, das Fastfood und die darin (meistens) künstlichen Geschmacksverstärker dazu beitragen ganz natürliche Lebensmittel als "fad" zu empfinden.
Deshalb greift man lieber zum fetten Burger.

Ich habe selbst jahrelang mit diesen billigen Maggi-Fix Produkten gekocht und bereue es jetzt.
Mein Essen muss ich mir grundsätzlich so extrem nachwürzen, das es für andere ungeniessbar ist.

[ nachträglich editiert von Sandra26 ]
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31.07.2010 03:48 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -6
 
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@ lopad: pizza is kein fastfood verdammt nochmal^^

(ausser es sei man bezeichnet diese waschrigen lappen vom pizzahut als "pizza"...)

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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31.07.2010 05:40 Uhr von sld08
 
+4 | -1
 
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@Sandra,Bastb: Genau so sieht es aus.
Wir werden seit über 50 Jahren mit diesem Glutamat-Mist vollgepumpt, das wir nichtmal merken wie unsere Geschmacksnerven manipuliert werden.
Jeder der mal scharf gegessen hat, weiß wie schnell sich der Körper an Extreme gewöhnt.
Erst fängst du mit Tabasco an und im Nu landest du bei 500.000 Scoville Saucen.
Kein Wunder, das die Kinder so geschmacksresistent werden.
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31.07.2010 07:35 Uhr von frederichards
 
+12 | -4
 
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Reine Erziehungssache: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.
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31.07.2010 09:02 Uhr von aknobelix
 
+7 | -0
 
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schauen wir uns doch mal die meisten muetter und ihre kochkunst an.

es ist doch selten mal der fall,das wirklich alles selbst gemacht wird am essen.wird etwas gemacht,dann schnell schnell.
wer nimmt sich noch die zeit so wie früher 2 stunden vorher mit dem kochen anzufangen?
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31.07.2010 09:02 Uhr von erichmiller
 
+1 | -0
 
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jop: na sowas? Fichstäbchen , Pommes und Nudel . Aus sowas besteht das Essen für Kinder. Alles andere ist Sauerei. hahahaha
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31.07.2010 10:25 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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übers essen mäkeln? kenn ich persönlich von mir kaum als ich kind war. ich hab schon als kind immer gern gegessen und auch sachen, die andere in meinem alter nicht aßen. mitunter sind das auch dinge die ich heute noch gern esse, wie z.b. rosenkohl oder spinat. und dass ich sowas gern esse, hat schon was zu bedeuten, da ich sonst ein absoluter fleischfan bin.

mein speiseplan ist aber aufgrund dessen, dass ich recht viele sachen esse, ziemlich abwechslungsreich. wenn etwas gut zubereitet ist und schmeckt, dann hab ich kein problem. ich esse auch sehr gern kutteln. es gibt leute, die sich schon von dem geruch übergeben würden. ich finde kutteln einfach nur lecker. liegt vllt auch daran, dass ich dieses gericht von kind auf gewohnt bin, da das meine oma oft gemacht hat und sie hat es immer sehr gut gemacht.

natürlich gibt es auch bei mir sachen, an die ich nicht rankomme, wie z.b. gemüseeintopf, hefeklöse mit heidelbeeren, tote oma oder auch karotten, spargel und broccoli. aber das sind eigentlich schon fast alle ausnahmen.

ich war schon immer ein guter esser und bin es auch heute noch.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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31.07.2010 11:09 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -0
 
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die meisten: kinder kennen doch nur mc doof und burger king. richtig gemüse ernten und auch zubereiten kennt man gar nicht mehr und hat wohl auch noch nie gelernt. das ist wie mit der lila kuh, die schokolade statt milch gibt.
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31.07.2010 11:10 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -6
 
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@aknobelix: zitat: "schauen wir uns doch mal die meisten muetter und ihre kochkunst an"

das ist korrekt. dies ist ein großes problem unserer heutigen gesellschaft. viele junge mütter können nicht kochen und viele von ihnen wollen es auch gar nicht. dies ist ein sehr tragischer trend wie ich finde, da die kinder dadurch schon von kleinauf mit ungesundem fertigfraß und fastfood aufwachsen und nie was wirklich gutes erfahren haben. da ist mäkelei vorprogrammiert, auch im erwachsenenalter haben diese leute dann meist einen sehr eingeschränkten speiseplan.

viele junge frauen von heute sind doch nur noch auf karriere aus und selbst wenn nicht, dann sind sie schlicht und ergreifend unfähig ein kind richtig zu erziehen. das ist das ergebnis der ach so gelobten emanzipation und dieser trend wird sich noch weiter verschlimmern. auch wenn mich einige jetzt hier dafür steinigen würden, aber eine frau gehört in den haushalt. ihre aufgaben sind das aufziehen der kinder, das ordnung halten im haushalt usw. dies ist die rolle, die einer frau auferliegt im leben, genauso wie auch männer ihre typischen rollen haben. ein mann ist nunmal ein mann und eine frau ist eine frau und beide haben ihre rollen.

ich bin kein frauenhasser und auch kein sexist. im gegenteil: ich habe großen respekt vor der rolle der frau und auch vor frauen an sich. aber letztendlich haben wir es zu einem großen teil der kirche zu "verdanken", dass wir heute diese misere und diese verkorxte gesellschaft haben. denn seit jeher waren die rollen für frauen und männer klar verteilt, von natur aus. und so hat es auch jahrtausende problemlos funktioniert. doch institutionen wie die kirche bzw. das christentum haben diese ursprüngliche rollenverteilung schamlos ausgenutzt und die frau in ihrer rolle gedemütigt und unterdrückt. die frau war plötzlich minderwertig und der mann war die krone der schöpfung. frauen hatten nichts mehr zu sagen. und so hat sich die christliche doktrin über jahrhunderte in die gesellschaft eingebrannt und sie gezeichnet.

im weiblichen teil der gesellschaft erwuchs immer größerer frust über die der frau zugeteilte rolle. sie lernten ihre rolle zu hassen und wollten daraus ausbrechen. als die macht der kirche im laufe der zeit schließlich immer mehr schwand, nutzte die frau dies letztendlich um sich aus ihrer verhassten rolle zu befreien und auch dinge tun zu wollen, die vorher eigentlich der typischen männerrolle zugeordnet waren. die emanzipation war geboren.

viele denken heute noch, dass es typisch konservative oder christliche werte sind, wenn die frau sich um den haushalt kümmert, kinder aufzieht, am herd steht. aber dieser gedanke ist falsch, da das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. diese rollenverteilung ist viel älter als alle christlichen "werte". das christentum und die kirche haben die menschen lediglich mit ihrem weltbild dazu gebracht, diese rollen zu hassen. damit hat das christentum unsäglichen schaden an unserer gesellschaft angerichtet und die früchte dieser verdorbenen saat ernten wir heute immer mehr. wir sehen die ergebnisse: zunehmende verwahrlosung unserer kinder, ansteigende jugendkriminalität, respektlosigkeit untereinander und vor älteren und der mangel an stolz und ehre. das kapitalistische sytem mit seinem größten instrument, den massenmedien, tut heute mit ihrer ekelhaften kommerzideologie und ihrer verdummungspolitik seinen übrigen schaden am volk.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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31.07.2010 11:26 Uhr von MiaCarina
 
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Nebelfrost: so viel Mühe du dir auch gegeben hast: viele Männer kochen sehr gut und haben es ebenfalls geschafft rauszufinden, wie man den Haushalt macht... die Frau hat also keine Putz- und Kochgene... erschreckend wie uninformiert du bist und trotzdem mit so einem Feuer für bullshit schreiben kannst... -.-
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31.07.2010 11:59 Uhr von Nebelfrost
 
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@miacarina: ich bitte dich zuerst einmal, dein gehirn einzuschalten und danach meinen beitrag noch ein zweites mal zu lesen. vllt kommt dann etwas besseres dabei raus bzw. ist dies zumindest dem verständnis von inhalt und zusammenhängen zuträglicher.

ich mache es dir aber gern etwas leichter und werde nochmal kurz auf deinen beitrag eingehen:

dass männer sehr gut kochen und heutzutage häufig sogar die besseren köche sind, ist richtig. das habe ich auch schon oft bemerkt uind letztendlich merke ich es auch an mir selbst, da kochen ein hobby von mir ist und ich auch gut kochen kann. aber wer hier besser kochen kann, ob mann oder frau, darum ging es auch überhaupt nicht.

davon, dass frauen putz- und kochgene haben, habe ich im übrigen kein einziges wort erwähnt. das hast DU gesagt bzw. mir in den mund gedichtet, nicht ich! ich habe lediglich von natürlichen ROLLEN von mann und frau gesprochen und die natürliche rolle der frau ist es nunmal NICHT, karriere zu machen, sondern sich um die erziehung der kinder zu kümmern. alles andere ist ein gefährlicher trend und du brauchst dich nur mal umzuschauen, was dieser trend anrichtet. schau dir doch den großen teil der heutigen jugend an. dann hast du den beweis dafür. und wenn du das nicht siehst oder leugnest, dann bist du entweder blind oder ignorant. übrigens sage das nicht nur ich. es gibt auch soziologen und psychologen, die darüber schon doktorarbeiten geschrieben haben. die schreiben dann laut deiner theorie demnach wohl auch bullshit. diejenige, die hier uniformiert ist, das bist wohl eher du oder du siehst den wald vor lauter bäumen nicht. also lies meinen beitrag nochmal und diesmal aufmerksamer. ich hasse es, wenn mir jemand etwas in den mund legt, was ich nie gesagt habe, nur aus ignoranz oder unverständnis heraus.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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31.07.2010 12:02 Uhr von clericer
 
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MiaCarina: er hat damit auch nicht gesagt das Kochen und co NUR Frauen koennen und das die Maenner NUR jagen koennen.Das ist doch bullshit
klar gibt es Maenner die Kochen koennen und Frauen die Boxen koennen.
Es gibt immer Ausnahmen aber der Regelfall war nunmal so das Frauen besser mit Kindern umgehen koennen und die Organisatoren faehigkeiten auch besser sind und Maenner in der Regel geschickter bei Groben sachen, wie Haeuserbauen besser sind.Das soll niemanden Abwerten, aber es ist nicht gut wenn man versucht alle als gleich dazustellen. Denn das sind wir nicht,Frauen und Maenner haben verschiedene Staerken und Schwaechen. Danach kommen persoenliche Vorlieben, wie wenn eine Frau zum Beispiel Rennfahrerin werden will..soll sie tun, echt gerne, aber es muss nicht jede Frau den ergeiz entwickeln alles machen zu wollen was Maenner machen, genauso umgekehrt!
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31.07.2010 12:04 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -0
 
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@clericer: du sprichst mir aus der seele. du hast verstanden was ich geschildert habe :)
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31.07.2010 12:09 Uhr von clericer
 
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Nebelfrost: ja, ich hatte nur gehofft das ich vor dir Fertig werde,sonst klingt das so wie nachgeredet..na klar verstehe ich das
und ich beobachte diese Entwicklung mit großer Besorgnis, vor allem wo man dann Menschen trifft die das genauso sehen damit man seine eigene Kinder wenigstens noch richtig erziehen kann
mfg
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31.07.2010 14:16 Uhr von Ardranachbelon
 
+4 | -1
 
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Bei uns: gibt es eine klare Regel:
Die Eltern entscheiden, was wann auf den Tisch kommt,
die Kinder was und wieviel sie davon essen.

Wir versuchen uns sehr gesund zu ernähren, und trotzdem kommen auch mal Pommes auf den Tisch - solange das die Ausnahme und nicht die Regel ist, habe ich damit überhaupt kein Problem.
Naschen zwischendurch gibt es auch nicht, aber einen jeden Nachmittag zur etwa gleichen Zeit eine kleine "Brotzeit" und als Getränk nur Wasser oder Milch.
Fanta, Eistee und andere Künstlichkeiten sind tabu.
Kinder brauchen feste Routinen und dazu gehören auch regelmässige gemeinsame Mahlzeiten, was leider immer weniger wird, wie man manchmal den Eindruck bekommt - Zahlen dazu stehen ja auch in der Quelle.

Klar "mäckelt" unser auch mal über das Essen, aber er ist noch klein, und da kann man nach tricksen.
Der Kleine will die Erbsen nicht essen? Dann werden sie püriert und es gibt "Grüne Soße" - und plötzlich ist das ja sowas von lecker...

Es ist übrigens ganz normal, das Kleine Kinder ihre Geschmäcker nochmal ändern..
ich habe irgendwo gelesen, das Kinder mit einem Jahr alles probieren wollen, wenn sie dann älter werden, und anfangen ihre Umgebung zu erkunden und sich von Mamas Rockzipfel zu entfernen, hat es Mutter Natur so eingerichtet, das Zweijährigen z.Bsp. Bittere Sachen nicht mehr so gut schmecken, quasi als Schutzfunktion..

Gesundes Kochen/Ernährung sollte Schulpflichtfach werden, auch wenn ich sonst nicht der Meinung bin, das die Schule Elternaufgaben übernehmen sollte..

[ nachträglich editiert von Ardranachbelon ]
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31.07.2010 16:22 Uhr von joes-little-games
 
+1 | -0
 
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Ich habe früher auch gemäkelt aber eher über Fleisch. Schweine- und Rinderfleisch hat mir noch nie geschmeckt. Auch das gibt´s.

Pommes, Pizza und co. habe ich in der DDR nicht gekannt. Damals habe ich auch noch keine 100 Kilo gehabt, sondern ein wenig mehr als die Hälfte davon ;)

Edit:
Eigentlich schmecken Fertigprodukte nicht wirklich. Als ich mal drei Wochen in China, musste ich mich danach erst wieder an den "Geschmack" der einheimischen Kost aus dem Supermarkt gewöhnen. Nach den ganzen Gaumenschmeichlern dort drüben, die darüber hinaus auch noch gesund sind, schmeckte plötzlich alles wieder gleich fad oder/und versalzen.
Und um für mich allein ein aufwendiges Essen zu kochen fehlt mir die Zeit.

[ nachträglich editiert von joes-little-games ]
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31.07.2010 22:51 Uhr von ThoraEightySix
 
+2 | -2
 
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@Nebelfrost: Wenn du in deinen Kommentaren wenigstens halbwegs Groß- und Kleinschreibung benutzt hättest, wäre ich vielleicht halbwegs durchgestiegen.

Aber wenigstens das ist bei mir hängen geblieben:

Du sagst, das die alte Rolle der Frau, die der Köchin und Erzieherin (grob gesagt) in der Familie ist, dabei berufst du dich auf die sogenannten "alten Zeiten".
Du sagst außerdem, dass die "Verrohung der Jugend" dadurch entstanden ist, dass die heutigen Frauen alle Karriere machen wollen...

Ich sage dir folgendes: Das Problem mit dem Übergewicht der Kinder und der mangelnden Essenskultur ist nicht in den Familien zu finden, wo BEIDE Elternteile arbeiten (also die Mittelschicht und das da drüber).
Es ist vielmehr in den bildungsfernen Schichten zu finden (also teilweise bei den Arbeitslosen - natürlich nicht bei allen, kann schließlich heutzutage jeden treffen - , Alleinerziehenden - und zwar die, die sich darauf verlassen haben, dass der Mann sie versorgt und dann wenn dieser weg ist, zusehen müssen, wie sie klar kommen - und ähnliche Kaliber).
Je besser die Bildung der Frau - was größtenteils Hand in Hand mit Karriere machen einhergeht - desto mehr achtet sie auch auf gesunde Ernährung, Bildung und Wertevermittlung. Und das ist tatsächlich Fakt!

Eine mir bekannte Familie gehört übrigens dazu. Die Eltern sind beide Akademiker (und sie hat sich in ihrer Karriere bei weitem nicht zurückgehalten) und sie haben vier Kinder. Drei Söhne, eine Tochter.
Diese vier sind alle ausgesprochen sportlich, schlank, gebildet und auch sehr nett und kein Stück abgehoben (sonst wäre ich nicht mit ihnen befreundet).
Die Söhne sind übrigens alle Vegetarier. Nicht weil sie so tierlieb sind, sondern einfach deswegen, weil sie Gemüse und Obst immer lieber gegessen haben als Fleisch, und irgendwann haben sie damit halt aufgehört.

Die Mutter der vier ist übrigens auch eine ausgesprochen nette Person. Man kann mit ihr herrlich diskutieren und sie hat einen fantastischen Sinn für Humor. Also keine Spur von einer barbeißigen karrieregeilen Emanze, wie du es solchen Frauen scheinbar unterstellen willst (ihren Mann halte ich dagegen für sehr emanzipiert.^^)
Nur hat sie eben erkannt, dass man eben keine permanente Glucke sein muss. Es reicht, wenn man seinen Kindern ein gutes Vorbild ist und sich vor allem wohlfühlt (das Gegenteil kenne ich übrigens auch: Eine Frau, die für ihre Kinder zuhause geblieben ist und dabei so unglücklich war, dass sie dem Alkohol verfallen ist. Was für ein Vorbild! Die Kinder fanden es auch GANZ toll...).

Übrigens, wenn wir schon bei den alten Zeiten sind. Früher (also die Zeit die du in etwa vor dem Christentum ansiedelst) waren die Familien und Dörfer meistens ein Matriarchat, also von Frauen regiert.
Sicher, sie übernahmen die "Brutpflege" und ähnliches, während die Männer die Jäger waren, aber... Sie waren auch für religiöse Fragen, Handel mit anderen Dörfern und vor allem auch für die Politik zuständig.
Klar, der Mann zog in den Krieg.... aber seine Frau war es, die gesagt hatte das er es muss.

Willst du wirklich zu den alten Zeiten zurück? Zeiten, wo DU dich unterordnen musstest? Oder bist du nicht auch eher für die Emanzipation, für die GLEICHBERECHTIGUNG von Mann und Frau? Für eine Gesellschaft, wo keiner dem anderen untergeordnet ist? Wo man sich den Aufgaben zu wendet, die man auch wirklich mag, egal, was für ein Geschlecht man hat?

Den letztendlich haben wir eines was uns von den Tieren unterscheidet:
Wir haben nicht nur eine genetische Evolution, vor allem haben wir auch eine SOZIALE Evolution.
Und die, geht nunmal viel schneller von statten, als alles andere...

LG
Thora
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01.08.2010 00:31 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Suppe auslöffeln: Nein, meine Suppe ess ich nicht.
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01.08.2010 00:58 Uhr von Lieberal
 
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@sandra26, nebelfrost, ardranachbelon: a)
soweit ich informiert bin, ist Wienerwald auch Fastfood:

was heisst denn hier "früher"?

b)
aber "früher" gab es jede Menge übergewichtige Deutsche, in den 50ern oder 60ern, wenn ich mich richtig erinner

c)
niemand zwingt Sie, Convienience Food zu kaufen:
by the way: Stiftung Warentest hat nachgewiesen, dass TK-Gemüse viel gesünder und frischer ist.

Es wird sofort am Feld verarbeitet und nicht
gelagert, transportiert etc.

d)
ich esse Pommes mit Majo, BigMäc etc.

ich hab einen BMI von 19

ergo: nicht zu fett

e)
wieso soll ich mich in die Küche stellen, wenn
ich gehackte Zwiebeln tiefgefroren bei Aldi bekomme?

was genau ist an einem Kühl-Schalenmenü mit Kartoffeln und Käse ungesund?

meinen Sie, wenn ich die Kartoffeln und den Käse selbst geschnitten oder gerieben hätte,
wär`s besser oder wie?

f)
evtl. haben Sie einfach ein Problem mit
dem Jahr 2010:

aber wie bereits erwähnt:
niemand zwingt Sie, Convienience oder Fast Food zu kaufen:

wenn Sie unbedingt kochen und ewig transportiertes und gelagertes Gemüse als frisch betrachten wollen:

das ist Ihr gutes Recht

aber es ist mein gutes Recht, als moderne (Single) Frau im Jahr 2010 zu leben:

und ich kaufe Convenience und Fast Food

g)
wie man Kindern Süssigkeiten vorenthalten kann,
weiss ich nicht
ob es eine gute Idee ist, sie zu Aussenseitern zu machen, weiss ich auch nicht

by the way:
es ist erwiesen, dass diese alte "Teller leer machen-" Theorie zu Übergewicht führt,
weil so das natürliche Sattgefühl abtrainiert wird

eine ehemalige Nachbarin von mir hat folgendes getan:

sie hat dem Kleinen von "Geburt an" immer beides zur Auswahl hingestellt:
Süssigkeiten und Obst

Ergebnis:

er isst (freiwillig) sowohl als auch
obwohl die Süssigkeiten frei verfügbar sind,
frisst er sich damit nicht voll:
beides (!) ist für ihn selbstverständlich:
Süssigkeiten und (!) Obst

achja: er hat kein Übergewicht..;-)
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01.08.2010 09:45 Uhr von George Hussein
 
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Wachstum geht nicht mit Kohl: Da Kinder noch im Wachstum sind, ist es völlig natürlich, dass sie Kalorienreiche Nahrung vorziehen. Gemüse, das nur satt macht, aber kaum Proteine und Fett enthält ist für Kinder einfach nicht brauchbar.

Hätte ich nur Gemüse bekommen, wäre ich wohl keine 1,9m groß geworden.

[ nachträglich editiert von George Hussein ]
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01.08.2010 10:25 Uhr von Ardranachbelon
 
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@Liberal: Einmal einen Rundumschlag gemacht???

Ich habe nicht gesagt, das ich meine Kinder Süßigkeiten vorenthalte, ich habe gesagt, das sie nichts zum Naschen zwischendurch bekommen.
Ich durfte als Kind auch keine Fanta trinken, und das hat mich mit Sicherheit nicht zu einem Aussenseiter gemacht..
Was Kinder dagegen zu Außenseitern macht, ist wenn sie zu fett sind.

Außerdem habe ich auch nichts davon geschrieben, das ich nur frische Produkte verwende und dieses "ewig transportiere und lagere"
Ich verwende sehr wohl TK-Gemüse, weil ich auch weiß, das es gesünder ist.
Was ich seltens verwende sind fertige Menüs oder Tüten - werfen Sie doch einfach mal einen Blick auf die Zutatenliste - ich bin sicher, da ist selbstgemacht gesünder - und mir persönlich schmeckt es auch einfach besser.

Und bzgl. "Teller leer" haben Sie wohl auch nicht richtig gelesen:
Meine Kinder entscheiden was und wieviel sie von dem essen was wir auf den Tisch stellen.
Ich weiß, das Kinder ein natürliches Sättigungsgefühl haben, auch wenn es nicht immer mit dem der Eltern übereinstimmt..;)

Und auch bei uns kommt Fast Food auf den Tisch - als Ausnahme, nicht als Regel.
Und was das Zwingen Convienience u.ä. zu kaufen betrifft:
Meinem Gefühl nach wird man immer mehr dazu gezwungen, weil es kaum noch etwas ohne Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe, Farbstoffe etc. zu kaufen gibt.
Aber, zumindest uns, ist es unmöglich Selbstversorger zu sein, und deswegen versuchen wir halt uns möglichst gesund zu ernähren - es bleibt bei dem Versuch - weil man sich künstlichen Zusatzstoffen in der Masse kaum noch entziehen kann, aber man kann versuchen sie zu minimieren.

Wir leben als moderne Familie im Jahr 2010 - und wir kaufen wenig Convienience und Fast Food - aber ich vergaß - das macht uns in Ihren Augen ja unmodern...
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01.08.2010 12:00 Uhr von Pitbullowner545
 
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ihr: müsst da nicht nur auf die Mütter schimpfen

früher war die Mutter ja auch den ganzen tag zuhause und konnte sich stundenlang ums essen kümmern, heute muss die Mutter auch Geld verdienen

Oder das Geld reicht vorne und hinten nicht um gesund einzukaufen und gesund zu kochen (und jetzt kommt mir nicht damit das man mit nem Sack kartoffeln nen halbes jahr auskommt, das tuts nur wenn man die Kartoffeln auch lagern könnte, was vorallem bei Supermarktkartoffeln garnicht mehr geht..)

Vom Hartz 4 satz kann man erst recht nicht gesund kochen oder gar leben

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