30.07.10 17:28 Uhr
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Naher Gammastrahlenausbruch könnte Plankton-Sterben auslösen

Gammastrahlenausbrüche entstehen durch den Kollaps eines massereichen Sterns. Dabei setzt er große Mengen extrem energiereicher Gammastrahlen frei, die auch das mikrobielle Leben in den Ozeanen bedrohen könnten. Zu diesem Ergebnis kommt Rolando Cárdenas von der Universidad Central de Las Villas in Santa Clara (Kuba).

Diese Ausbrüche sind allerdings eher selten und finden meist in einer ungefährlichen Entfernung statt. Sollte sich aber ein Ausbruch im Radius von unter 6.000 Lichtjahren ereignen, wären dramatische Auswirkungen auf die maritimen Kleinstlebewesen - und damit auch auf die Nahrungskette - die Folge.

Bis in eine Wassertiefe von 75 Metern würden den maritimen Bakterien- und Planktonbeständen empfindliche Verluste drohen. Früheren Studien zufolge könnte ein Massensterben maritimer Organismen vor rund 450 Millionen Jahren möglicherweise auf einen nahen Gammastrahlenausbruch zurückzuführen sein (ShortNews berichtete).


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sterben, Massensterben, Plankton, Gammastrahlung
Quelle: www.weltderphysik.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2010 17:28 Uhr von alphanova
 
+17 | -2
 
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So gesehen haben wir ziemliches Glück, dass wir in einer eher ruhigen Region der Milchstraße leben. Dennoch gibt es im Umkreis von 6.000 Lichtjahren einige massereiche Sterne, die am Ende ihres Lebens einen Gammastrahlenausbruch verursachen könnten.
Ein wenig weiter entfernt ist der Riesenstern Eta Carinae, der als Hypernova-Kandidat gilt.
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30.07.2010 17:37 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -11
 
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30.07.2010 17:46 Uhr von dr.b
 
+3 | -1
 
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@Klassenfeind: nun solche einmaligen Ereignisse im Ökosystem gehen langfristig aber leider genau anders herum aus. Der Algenbestand bricht ein und in der Folge der Bestand der größeren Tiere in der Nahrungskette .Nur während sich der Bestand der Algen innerhalb von sehr kurzer Zeit wieder erholen kann und gilt dies für die "Fressfeinde" eher nicht...manchmal geht dabei auch die ein oder andere Art ganz verloren.
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30.07.2010 18:43 Uhr von DerN1cK
 
+6 | -9
 
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Gammstrahlenausbruch? Unmöglich! Am Aussterben von Tieren und Pflanzen ist ausschließlich die durch Menschenhand verursachte Klimaerwärmung schuld.

Weiß doch jeder!
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30.07.2010 19:41 Uhr von 5MVP5
 
+3 | -2
 
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@Autor: Gut geschrieben wie immer, aber nicht wirklich eine News da ja keine derartige Bedrohung besteht.

Szenarien sind halt keine News...;)
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30.07.2010 19:53 Uhr von el_padrino
 
+4 | -3
 
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@DerN1cK: dein kommentar hat schon überhaupt nichts mit der news zu tun,hauptsache trollen...einfach schwach
@5MVP5
die news ist dass die gammastrahlung vor rund 450 millionen jahren ein massensterben verursacht habe könnte.
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30.07.2010 21:47 Uhr von makabere_makkaroni
 
+5 | -0
 
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@tattoozombie: Nicht nur für Wale. Plankton steht am anfang jeder Nahrungskette im Meer, also ohne Plankton gäbe es auch keine Fische oder Meeresvögel, das was diese Tiere fressen irgendwan vorher mal Plankton gefressen hat.
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30.07.2010 22:14 Uhr von uebl
 
+3 | -0
 
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Also: So ein "naher" GRB hätte auf jeden Einfluss, der nicht gerade auf der abgewandten Erdhälfte unterwegs ist. Wenn die eigenen Zellen in der Mikrowelle verpuffen, ist die Nahrungskette nicht wirklich wichtig. Interessanter ist eine Nova oder Supernova in unmittelbarer Nähe, Sirius z. B., ein Energieverschwender in schlappen 9,nochwas Lichtjahren.

Das Absterben des Phytoplankton, das noch Sauerstoff produziert, wenn der Amazonas abgefackelt wäre, beruht tatsächlich auf der Klimaerwärmung. Die Einschläge kommen näher...
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30.07.2010 22:35 Uhr von DerN1cK
 
+3 | -4
 
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@Getschi: Falsch. Wenn Du die Ironie in meinem Kommentar erkannt hast wirst Du erkennen, dass ich nichts von dieser menschengemachten Klimaerwärmung halte.

Nicht ich muss Argumente bringen, sondern die, die diese Gerüchte in die Welt setzen. Solange mir niemand stichhaltig vorlegen kann, ob und warum es eine Klimaerwärmung gibt, kann ich mich gerne darüber amüsieren.

Das ist wie mit Religion - kannst Du mir den Beweis zur Existenz eines Gottes liefern, glaube ich auch an ihn. Solange sind für mich alle religiösen Menschen Leute mit Komplexen, Problemen mit denen sie selbst nicht fertig werden und Zwangsneurotiker.

Gerne entschuldige ich mich bei allen Klima- und Kirchengöttern, wenn man mir das Gegenteil beweisen kann.
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31.07.2010 00:39 Uhr von FirstBorg
 
+3 | -0
 
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nicht ganz richtig: Wenn Proxima Centauri, in nur knapp 3 Lichtjahren Entfernung, genug masse hätte um am Ende einen GRB auszulösen, so kann es dennoch sein das wir davon gar nichts mitkriegen. Der Grund ist nämlich, das die Gammastrahlung bei einem GRB bidirektional abgestrahlt wird, also in zwei Jets die senkrecht zur Rotationsrichtung des Stern strahlen. Gefährlich wirds dann erst, wenn einer dieser Jets auf uns zeigt. Wenn nicht passiert uns da gar nichts.
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31.07.2010 10:10 Uhr von newsgrobi
 
+1 | -0
 
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@DerN1ck: "Das ist wie mit Religion - kannst Du mir den Beweis zur Existenz eines Gottes liefern, glaube ich auch an ihn."

Scheinbar logischer Standpunkt aber kannst du denn beweisen, dass er nicht existiert?

MfG
NewsGrobi
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31.07.2010 17:32 Uhr von Robman4567
 
+2 | -0
 
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wenn uns ein gammablitz treffen würde, bräuchten wir uns über nix mehr gedanken zu machen und am wenigstens über das plankton.
wissenschaftlich bekannt ist, dass so ein GB einfach unsere athmosphäre wegpusten und uns, als auch alles andere, grillen würde.
Mahlzeit!
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01.08.2010 14:39 Uhr von Blackmagick
 
+1 | -0
 
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genau: gegen einen GRB wäre ein Planetenkiller (großer Meteorit) bestenfalls ein laues Sommerlüftchen. Im Gegensatz zu Meteoriten hätte ein GRB auch andere hässliche Eigenschaften. Es gibt derzeit keine Technologie, um einen GRB möglicherweise abzuwehren. Selbst wenn es diese gäbe, man kann den GRB erst dann feststellen, wenn er uns bereits getroffen hat. Eine Vorwarnung ist nicht möglich, weil er mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist.

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