29.07.10 14:13 Uhr
 194
 

Odenwaldschule bezahlt Missbrauchsofpern vorerst keine Entschädigung

Die nach dem Missbrauchsskandal in die Schlagzeilen geratene Odenwaldschule wird ehemalige Schüler und Missbrauchsopfer zunächst nicht finanziell entschädigen. Dies geht aus einem Vorstandschreiben der Schule hervor. Laut diesem fehlen der Schule die finanziellen Mittel.

Die wirtschaftliche Situation der Schule sei nach den Missbrauchsvorfällen schwierig und man könne zurzeit keine finanziellen Entschädigungen bezahlen. Man würde im Falle von Zahlungen riskieren, dass 200 Schüler ihre Lehranstalt verlieren und 140 Arbeitsplätze wegfallen würden.

Der Anwalt der Opfer bezeichnete das Verhalten der Schule als "zynisch". Man würde die Existenz der Odenwaldschule über die der Opfer stellen. Im Mai diesen Jahres wollte die Schule noch als Vorbild dienen, was den Umgang mit Missbrauchsopfern anginge.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Missbrauch, Entschädigung, Odenwaldschule, Missbrauchsopfer
Quelle: www.hr-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Heidelberg: Polizist schießt gezielt auf einen bewaffneten Mann
Schweiz: Zwei Menschen in Zürich auf offener Straße erschossen
Nordrhein-Westfalen: Mann nach Kneipenstreit schwer verletzt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.07.2010 14:13 Uhr von Borgir
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Es tut mir ja leid für die 140 Arbeitsplätze, aber in einem solchen Fall muss das Zweitrangig sein. Eine Schule, in der sowas passieren kann sollte ohnehin geschlossen werden. Mir ein Rätsel wie da noch 200 Schüler sein können.
Kommentar ansehen
29.07.2010 15:43 Uhr von Borgir
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
weil die Schule vorher getönt hat, man werde Vorbildfunktion in Sachen Missbtrauchsopfer-Entschädigung einnehmen. Lächerlich ist das. Die Täter waren bei der Schule angestellt und deshalb muss die Schule entschädigen. Egal, ob die Täter noch da sind oder nciht.
Kommentar ansehen
29.07.2010 16:01 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
wie sonst willst du die Leute denn entschädigen? Man kann ja froh sein, wenn die Täter überhaupt in den Knast gehen müssen.
Kommentar ansehen
29.07.2010 19:56 Uhr von Python44
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ Borgir: Sowas kann man nicht wieder gut machen. Wenn man aber als Opfer nachträglich Geld für den Mißbrauch akzeptiert, stellt man sich in meinen Augen verdammt nah an Prostitution. Damit beweist man nur, dass am Ende wirklich alles käuflich ist ! Denn ruhiger schlafen wird KEIN echtes Mißbrauchsopfer durch ein paar tausend Euro !
Kommentar ansehen
29.07.2010 20:20 Uhr von Krebstante
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Psychotherapie zur Bewältigung des Traumas verursacht auch Kosten und das nicht zu wenig und über lange Zeit. Dafür kann man das Geld verwenden. Einen gerechten Ausgleich gibt es sowieso nicht für das Erlebte.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bayern: Zwei Ersthelfer sterben auf der Autobahn
Snapchat: 638 Millionen Dollar für ein Jahr Arbeit
Heidelberg: Polizist schießt gezielt auf einen bewaffneten Mann


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?