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Nach der Loveparade-Katastrophe: Demonstration vor dem Duisburger Rathaus

Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland, ist nach den Vorkommnissen während der diesjährigen Loveparade stark in die Kritik geraten. Bei der Veranstaltung am vergangenen Wochenende waren insgesamt 21 Menschen zu Tode gekommen.

Am heutigen Donnerstag sind vor dem Rathaus in Duisburg etwa 200 Menschen zusammen gekommen und forderten Sauerland auf, sich den Demonstranten zu stellen. Dies geschah jedoch nicht. Während der Demonstration wurde auch eine Schweigeminute für die Opfer der Loveparade abgehalten.

Nach der Katastrophe vom Wochenende schieben sich nun die Polizei, die Stadt Duisburg und die Veranstalter die Schuld gegenseitig in die Schuhe. Auch wurde bekannt, dass Sauerland angeblich keine Genehmigung für das Event unterzeichnet haben soll. Er wies jede Mitschuld von sich.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Duisburg, Demonstration, Katastrophe, Rathaus
Quelle: www.wdr.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2010 13:59 Uhr von Borgir
 
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Schlussendlich wird sich denk ich nie klären lassen, wer da nun Schuldiger ist. Wenn aber keine Genehmigung vom Oberbürgermeister vorliegt ist es schon seltsam, dass die Veranstaltung hat stattfinden können.
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29.07.2010 14:31 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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zum einem faend ich einen Ruecktritt von ihm ganz ok, schliesslich deutet alles daraufhin, dass er Kollegen, Veranstalter und Co unter Druck gesetzt hat, damit diese Veranstaltung (bei Erfolg) als Aushaengeschild fuer seine Taetigkeiten genutzt werden kann. Desweiteren zeigen seine ganzen Aussagen vor, waehrend und nach der Loveparade, dass er noch schneller die Richtung umschlaegt, als Merke Umfragewerte verliert. Zuerst werden Warnungen ignoriert, dann werden hohe Besucherzahlen gefeiert. Nach dem Chaos sagt, er, dass er mit der Planung nix zu tun hatte. Dann werden Zahlen vergessen oder geringer angegeben, um die Planung mit zu geringen Zahlen zu gerechtfertigen. Die Opfer werden verhoehnt, da diese selber Schuld seien...
..und zum Schluss dann die Aussage, dass ein Ruecktritt eine Flucht aus der Verantwortung bedeuten wuerde und er daher lieber noch im Amt bleibt um mitzuhelfen den Fall zu klaeren.

1. Wenn er mithelfen wuerde, wuerde er endlich mal mit Fakten rausruecken und nicht so herumdrucksen.
2. Wuerde er Verantwortung zeigen, wenn re zuruecktreten wuerde.
3. Man darf davon ausgehen, dass er sich schon aus dem Amt sieht, es aber eher auf eine Abwahl ankommen laesst, damit er wenigstens noch die fette Rente kassieren kann, was bei einem Ruecktritt nicht der Fall waere.

Nicht, dass er der alleinige Schuldige waere, das wurde bei SN aber schon oft genug festgestellt. Aber er als Buergermeister haette auch sagen koennen, nein, nicht mit mir in Duisburg. Seine Art, dieses Projekt durchzuboxen und seine Aussagen zeugen davon, dass er nicht (mehr) die noetigen Kompetenzen hat, dieses Amt auszufuellen...

Ach ja, die Art, wie der Mob vorm Rathaus die Sache aufzieht, gefaellt mir dabei eigentlich nich mal so, sah im WDR so aus, als waeren einige dabei, die da nur rumbruellen ohne nachzudenken....aber ich glaube, andere Moeglichkeiten haben wir als Normalbuerger doch garnichmehr

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]

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