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London: Tierschützer empört über Supermarkt, der Eichhörnchen-Fleisch verkauft

Früher war Eichhörnchen-Fleisch in England ein weit verbreitetes Essen. Nun hat die Supermarkt-Kette "Budgens" dieses Fleisch wieder in einem Laden in London in ihr Sortiment aufgenommen, was Tierschützer empört.

Der Supermarkt sagt, man habe eine große Nachfrage nach dem Fleisch der grauen Eichhörnchen, denn sie hätten viele Proteine und wenig Fett.

Die Tierschützer sagen, graue Eichhörnchen werden in England zugunsten der roten Eichhörnchen ausgemerzt und der Supermarkt nehme dieses "Wildtier-Massaker" für ein bisschen Profit in Kauf.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: London, Supermarkt, Fleisch, Tierschützer, Eichhörnchen
Quelle: www.telegraph.co.uk
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2010 13:36 Uhr von penetrada
 
+8 | -1
 
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Hintergründe zum Grauhörnchen (nicht Eichhörnchen): http://de.wikipedia.org/...
"Das in Großbritannien, Irland und Italien eingebürgerte Grauhörnchen führt in Regionen gleichen Vorkommens zu einem dramatischen Bestandsrückgang [des Eichhörnchens]. Dieses ist unter anderem deshalb erfolgreicher als das heimische Eichhörnchen, weil es die im Herbst vergrabenen Nahrungsvorräte mit größerer Sicherheit wiederfindet, außerdem nutzt es die Vorräte des heimischen Eichhörnchens. Wesentlich ist auch, dass es nicht an Parapocken erkrankt, dafür aber ein Wirt für dieses für Eichhörnchen oft tödlichen Virus ist. Befürchtet wird, dass ein Vordringen der Grauhörnchen auf dem Kontinent das Eichhörnchen weiter zurückdrängen könnte."
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29.07.2010 13:38 Uhr von stitch
 
+18 | -2
 
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Das Grauhörnchen: wurde 1889 in England "eingeschleppt" und bedroht seitdem massiv den Bestand der heimischen Eichhörnchen sowie einiger Singvögel. Ähnlich wie die Kröten in Australien ist es also ein Schädling. Da es essbar ist, warum nicht?
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29.07.2010 14:00 Uhr von flc.gizmo
 
+9 | -1
 
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@stitch: Sehe ich auch so. Die Tiere werden ohnehin gejagt..da kann man sie auch essen. Im übrigen würde ich das auch gerne mal probieren..
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29.07.2010 14:27 Uhr von Zebraei
 
+4 | -0
 
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Und wo: ist nun der Unterschied zwischen zb. Huhn und Eichhörnchen? Aus emotionaler Sicht gibt es vielleicht einen, aber so oder so ist ein Tier dafür gestorben. Warum also nicht die einheimische Fauna durch "essen" unterstützen?
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29.07.2010 14:53 Uhr von AugenAuf
 
+6 | -3
 
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Na und? Wenn es lecker schmeckt... Auch wenn so ein Eichhörchen süß ausschaut, kann man es doch trozdem grillen??!!

Wünsche guten Hunger. Muss ich auch mal unbedingt probieren.
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29.07.2010 16:32 Uhr von my_mystery
 
+0 | -0
 
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29.07.2010 16:42 Uhr von my_mystery
 
+1 | -2
 
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Hossa, hab das Rezept vergessen: Man löse nach dem Abwalmen des glänzenden Fells zunächst das Rücken- und Schenkelfleisch aus und bereite aus dem Rest - Fleisch und Karkassen - einen guten, kraftvollen Hörnchenfond zu. Man nehme zwei handtellergroße Stückchen Rinde von den Bäumen, wachse diese an der Innenseite gründlich mit Ziegenbutter ein und lege vorsichtig die leicht gesalzenen und dezent mit rotem Pfeffer gewürzten Eichhörnchenstücke zwischen die Rinden, die man danach sorgsam mit Küchengarn umwickelt.
Nun kommt der Clou des Rezepts: Man hänge die Rinde mit der Hörnchenfülle an zwei Bindfadenschleifen kommod wie eine Hängematte zwischen die beiden Henkel eines größeren Kochtopfs, in dem man den Fond weiter einreduziert, während das Eichhörnchenfleisch in der Rinde darüber langsam unter dem aufgesetzten Deckel gar ziehen kann. Während dieses sorgsamen Garungsprozesses ziehe man immer wieder Proben vom Fond. Dieser nimmt durch den Austausch des Rindenaromas mit den Dämpfen des Fonds allmählich einen diskreten Harzgeschmack an. Man löse das Eichhörnchenfleisch aus seiner Rindenkruste, richte es auf dicken, ungewürzten Gurkenscheiben an und beträufelte es mit meinem Harzhörnchenfond sowie einigen Tropfen kretischen Öls.

[ nachträglich editiert von my_mystery ]
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01.08.2010 10:17 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -2
 
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dumme, ignorante tierschützer halt wieder mal

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