29.07.10 06:36 Uhr
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Love-Parade: Planungen der Veranstalter waren nur für 485.000 Besucher ausgelegt

Der Bild-Zeitung liegt ein internes Dokument mit der Bezeichnung "Bewegungsmodell Loveparade-Besucher 2010 - Duisburg" vor, dass die Planung der Besucherzahlen des Veranstalters zeigt.

Das Dokument besagt, dass nach Plan insgesamt 485.000 Besucher das Gelände besuchen und sich nie mehr als 235.000 gleichzeitig darauf befinden sollten. Erkennbar sind auch die geschätzten Besucherabgänge und -zugänge. So war der Besucher-Zenit um ca. 19:00 Uhr mit ca. 235.000 Besucher berechnet. Doch bereits zwei Stunden vorher ereignete sich die Katastrophe der Panik.

Im Artikel wird auch erwähnt, dass die Polizei inzwischen die Besucherzahl auf nicht höher als 400.000 beziffert.


WebReporter: HansiHansenHans
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Duisburg, Dokument, Loveparade, Planung, Besucherzahl
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2010 06:36 Uhr von HansiHansenHans
 
+1 | -6
 
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Das ist der Hammer. Gefühlt waren wesentlich mehr Leute da. Selbst wenn die Zahlen Stimmen würden. So ist das schon kriminell. Um 17-18 Uhr sollen laut dem Dokument geschätzte 90.000 Leute kommen und 55.000 Leute gehen. Und das Beste alle durch einen Tunnel. 90.000 vs. 55.000 und Bumm. Ungefähr um die Uhrzeit war auch das Unglück!!!! Wer mit einer Exceltabelle die in 5 min hin geklatscht ist plant und das auch genehmigt ist nicht mehr zu helfen. Unfassbar diese Dokument sagt schon alles. OMG
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29.07.2010 06:53 Uhr von dimio
 
+1 | -5
 
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W A R U M ? ? ? Warum zieht hier noch immer keiner seine Hut?? Es wird in einer Tour diskudiert wer Schuld hat, als Oberbürgermeister muss ich wissen wie viele Leute auf so einem Platz passen. Wenn ich dann so etwas ignoriere und die Leute auch noch durch so eine Engstelle lotze, muss ich G E H EN!!
Tschüssssssssssssss
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29.07.2010 07:17 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -4
 
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Es ist doch sehr verwunderlich, dass immer neue Zahlen ins Gerede kommen. Wenn die Polizei die Zahlen jetzt nach unter korrigiert, so macht sie dies um sich selbst, den Verbrecher, der noch auf dem Bürgermeiwsterstuhl sitzt, die Veranstalter, die Gutachter, die das Gelände abgenommen haben zu schützen und zu entlasten.

2 Stunden vor dem verheerenden Unglück wurde noch über die Medien von 1,4 Mio Besucher geprahlt. Wer lügt denn da?Daas wird eine sehr schwierige Aufklärungsarbeit für die Staatsanwaltschaft geben die Wahrheit herauszufinden und aufrecht zu erhalten.

Was wird denn am Samstag in Duisburg an der Trauerfeier, die den armen verstorbenen und deren Angehörigen gewidmet ist, passieren, wenn sich einer der Verantwortlichen vorort zeigt, oder sich vielleicht noch zu heuchlerischen Aussagen hinreißen lässt? Steigt dann die Anzahl der Toten, die in Verbindung mit der Lovparade stehen?
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29.07.2010 08:06 Uhr von Menthanar
 
+2 | -2
 
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jaja dimio, ich bin mir sicher, wenn du dich an die entsprechenden Stellen wendest, wird es in die Stellenbeschreibung des OBs aufgenommen, zu wissen wieviele Menschen - und zwar EXAKT - auf welchen Platz passen. Ich kann mir ehrlich gesgat auch kein besseres Kriterium vorstellen für einen OB. Wir sollten statt Wahlen demnächst einfach Schätzwettbewerbe abhalten, damit solche Tragödien nicht mehr passieren.

"Die Besucherzahl" gibt es auch nicht. Es können durchaus 1.4 Millionen Besucher auf der Loveparade gewesen sein, obwohl zur Zeit des Unglücks nur 400.000 Menschen da waren. Also vergleicht erstmal der Bezug der genannten Zahlen, bevor ihr alle als Lügner beschimpft.

Woher wollt ihr das überhaupt Wissen?

Vor allem der Autor:

"Gefühlt waren wesentlich mehr Leute da." Aaaaaaaso.

Vielleicht erklärst du uns mal, wie sich 500, 1000, 50000, Menschen anfühlen, und wie sich der gefühlte Unterschied zwischen 400.000 und "wesentlich mehr" bemerkbar macht? Nein? Hab ich auch nicht erwartet. Bei dir klappt ja auch weder zählen noch schreiben, zumindest mit Singular/Plural oder den "4 Fällen" scheinst du es nicht so zu haben. Wenigstens kannst du "OMG".

Aber was will man auch von Leuten erwarten, die Bild als Quelle nutzen...

[ nachträglich editiert von Menthanar ]
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29.07.2010 08:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -7
 
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Bevor hier wieder alle: Mörder, Verbrecher rufen und darauf pcohen dass der OB seinen Hut nehmen soll, sollten sie sich vielleicht Gedanken machen wie solche Zahlen zusammenkommen.

Am Anfang schrieben alle, dass das Gelände nur für 250.000 Personen ausgelegt war und 1.400.000 Besucher dort waren.

Nach kurzem Überlegen musste man dann feststellen, dass

1. Nicht das Gelände sondern die Veranstaltung auf 250.000 gleichzeitig Anwesende begrenzt war
2. Eine Besucherzahl von 1.400.000 auf den ganzen Tag verteilt zu sehen ist.

Zum Zeitpunkt des Unglückes waren ca. 190.000 Besucher auf dem Gelände und damit waren alle Bestimmungen eingehalten.

Zudem schreien hier alle dass der Tunnel viel zu eng gewesen wäre und dass die Toten dann kein Wunder wären.
Komisch nur dass im Tunnel niemand gestorben ist!

Komisch dass der Tunnel bereits 20 min. vor dem Unglück wegen Überfüllung geschlossen wurde und ein Ausweichweg über die angrenzende, gesperrte Autobahn, aufgemacht wurde (einer der eigentlichen Fluchtwege)

Dieses Unglück ist tragisch und zeigt dass man den Faktor Mensch gepaart mit Egoismus und Dummheit außer Acht gelassen hat. Dass muss man den Veranstaltern ankreiden. Und deswegen tragen die Veranstalter/Organisatoren auch eine Teilschuld. DIe Besucher aber als völlig unschuldig darzustellen ist falsch.

Niemand hat gesagt überklettert die Bauzäune, klettert die Wände hoch, drückt von hinten egal was da vorne passiert

Von den mittlerweile 21 Toten sind einige durch abstürzen beim hochklettern der Wand gestorben, andere sind gestorben als sie die Sicherheitszäune hochgeklettert sind, diese einbrachen und dann die nachfolgenden Massen nachdrückten (weil ja auf einmal der Weg aufs Gelände frei war) In den anschließenden Tumulten sind dann weitere Personen über die Toten und Verletzte gefallen und wurden mit niedergetrampelt.

Und erst danach brach Panik aus wobei ca 80 Leute verletzt wurden. Und auch hier wird durch die Medien wieder ein Zerrbild gemalt.

Laut Medien waren ca. 590 Verletze zu beklagen.
Liest man die Meldung etwas genauer sieht man folgende Zahlen

Verletzte gesamt ca. 590
Verletzte durch Drogenunfälle ca. 100
Verletzte durch Alkoholmißbrauch ca. 270
Verletzte durch Dehydrierung ca. 140

Jaja die schöne Welt der Medien
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29.07.2010 09:27 Uhr von Subzero1967
 
+1 | -0
 
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Ja Ja der Lustige Peter: Hat von allem immer mehr Ahnung als andere.Besonders seine Kommentare zum Fußball sind höchst Amüsant.

Zum Thema:Wenn ich mit solch einem Zettel irgend eine Genehmigung bekomme muss ich mal eben zu meiner Bank.
Mal im ernst der Veranstalter kann keine Schuld haben da er ja vom Ordnungsamt kontrolliert wird.
Wo war denn die Sonderkommission die Extra gegründet wurde um sofort alle belange an sich zu reißen und zu Handeln.
Als der Veranstalter die Polizei hinzu gezogen hat war das gleichzeitig der Startschuss dieser Sonderkommission.
Und ab diesem Zeitpunkt lag die komplette Leitung bei der Stadt Duisburg.
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29.07.2010 09:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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@Chorkin: Interessante Entwicklung. Man muss wenn man hier postet nunmal die Sachlage sehen die einem bekannt ist und bis zu diesem Obduktionsbericht wurde in allen Medien gesagt dass Opfer durch Stürze ums Leben gekommen sind

[...]Nur das die nicht freiwillg drübergeklettert um "Party"sind machen sonden aus Todesangst versucht haben drüber zu kommen, als die Panik bereits da war.[...]

Das ist defintiv falsch. Die Bauzäune wurden bereits vor der Panik überklettert und niedergerissen. Da braucht mir niemand sagen, ich hatte im Urin dass da ne Panik ausbricht deswegen hab ich das gemacht!!

[...]Du labberst einen Müll ... [...]
Immer locker bleiben. Andere Meinungen sind nicht immer nur Müll :) Und mit ner seriösen Quelle (die es mittlerweile zuhauf gibt) hätte sich dein Link deutlich besser gelesen

[...]so steht es jedenfalls überall ... NICHT EIN EINZIGER ist durch einen Sturz zu Tode gekommen, sie sind alle erstickt. Willst du also den offiziellen Obduktionsbericht anzweifeln?[...]
Der Obduktionsbericht hatte ich vorher nciht gelesen onst wäre meine Aussage so sicherlich nicht gewesen. Ich habe mich an die mir zuletzt bekannten Informationen gehalten und demnach waren Todesopfer durch Niederreißen von Bauzäunen und herabstürzen von AUfgängen zu beklagen

[...]Hast du dafür eine Quelle? Würde ich gern mal sehen. Laut dem Bericht der Krankenhäuser wurden zu 90% Patienten mit einm stumpen Bauchtrauma, Kopfverletzungen, Brüchen sowie Becken- und Brustkorbquetschungen eingeliefert. Zufällig kenne ich eine Krankschwester aus Duisburg die zu der Zeit Dienst hatte und die hat auch gesagt, das sie sich im Vorfeld auf Drogen- und Alkoholopfer vorbereitet hätten, aber am Ende die vorbereiteten Zimmer nur für Schwerverletzte mit oben beschriebenen Verletzungen gebraucht wurden und sie in der ganzen Zeit keinen wirklich Betrunkenen und überhaupt kein Drogenopfer hätten behandeln müssen.[...]
Du recherchierst doch selber so gerne. Und wieviele "Verletzte hat das Krankenhaus deiner Bekannten aufgenommen 500 oder was? Ist wohl klar dass die Schwerverletzten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht wurden und die leicht verletzten (Schock, Alkohol oder Drogenprobleme) in die etwas weiter weg gelegenen.

[...]Du weisst auch alles besser was? Bist auch einer von den ganz Schlauen die glauben alles was Fakt ist ist eh gelogen und nur sie kennen die Wahrheit .... Einbildung ist auch ne Bildung ... möchte nicht wissen aus welchen wichtigtuerischen Schmierblättchen du dein Wissen beziehst ...[...]

Nanana immer ruhig bleiben :) Nur weil ich nicht direkt losschreie spert sie ein entlasst sie tretet zurück musst nicht gleich so ausfallend werden.

Ich habe nie gesagt dass nur ich die Fakten kenne und würde ich tatsächlcih die von dir zitierten Schmierblätter als Quelle nutzen würde ich alle Verletzten dem unfall zuordnen. Denn die Schmierblättchen wollen alles aufbauschen da stört es wenn man von "nur" 90 Verletzten und 500 anders verletzten spricht.

Wir können gern diskutieren aber bitte sachlich bleiben

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