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US-Forscher grenzen Masse des hypothetischen Higgs-Bosons weiter ein

Das nach dem Physiker Peter Higgs benannte Higgs-Boson ist ein elementarer Bestandteil des gängigen Teilchenmodells: Laut dieser Theorie soll es beispielsweise Elektronen oder Quarks ihre Masse verleihen. Ein experimenteller Nachweis des hypothetischen Teilchens gelang bisher allerdings nicht.

Ein Forschungsteam vom Fermilab-Institut in den USA konnte mit Hilfe des Tevatron-Beschleunigers aber jetzt die vermutete Masse des Higgs-Bosons weiter eingrenzen. Frühere Versuche mit dem Beschleuniger zeigten, dass das Higgs-Boson im Massenbereich zwischen 114 und 185 GeV/c² liegen muss.

Die neuen Daten basieren auf insgesamt 500 Milliarden Kollisionen von Protonen und Antiprotonen, was eine weitere Eingrenzung der Masse ermöglichte. Demnach kann der Massenbereich zwischen 158 und 175 GeV/c² ausgeschlossen werden, wobei eine Fehlerwahrscheinlichkeit von fünf Prozent besteht.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Masse, Higgs-Boson
Quelle: www.spiegel.de

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28.07.2010 21:49 Uhr von alphanova
 
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Das c² steht für Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Wegen der Aquivalenz von Masse und Energie lässt sich die Masse eines Teilchens auch in Gigaelektronenvolt/c² ausdrücken, wobei auf das c² in Veröffentlichungen aber oft verzichtet wird.

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