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DIW: Deutschland ist Europas Konjunktur-Zugpferd

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal mit einem Rekordwachstum von 1,1 Prozent. Damit steht Deutschland in Europa ganz vorne. Allerdings wird erwartet, dass das Wachstum im dritten Quartal nachlässt und sich auf 0,5 Prozent einpendelt.

"Hinter dem hohen Wachstum steht vor allem die positive Entwicklung des Außenhandels", erklärte Ferdinand Fichtner vom DIW. Die Exportindustrie ist also der Gewinner des Aufschwungs. Vor allem Chemie- und Automobilindustrie erreichen bereits wieder die Ergebnisse wie vor der Finanzkrise 2008.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte auch der Maschinenbau wieder zulegen und die Verluste fast wieder ausgleichen. Die Inlandsnachfrage dagegen entwickelt sich bisher noch sehr zurückhaltend, trotz der positiven Signale vom Arbeitsmarkt.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Konjunktur, DIW
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2010 18:44 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -2
 
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Kein Wunder, dass die Inlandsnachfrage nicht so gut ist, wenn die Löhne weiterhin auf so niedrigem Niveau bleiben. Wer nichts verdient, kann sich auch nichts kaufen. Wenn man dann auch noch die Produkte nicht ins Ausland verkaufen kann, wirds düster....
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28.07.2010 21:32 Uhr von frederichards
 
+2 | -1
 
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Export bringt nichts: sondern belastet nur die EU weiter wie bisher.

Inlandsabsatz muss steigen über Steigerung der Massenkaufkraft, nur das bringt richtig und nachhaltig etwas.

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