28.07.10 14:17 Uhr
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Strafanzeige gegen Abo-Fallen-Anwältin

Bei der Staatsanwaltschaft München wurde nun Strafanzeige gegen eine Rechtsanwältin gestellt, die sich vor allem bei Forderungen gegen die Opfer sogenannter Abo-Fallen einen Namen gemacht hat. Interessanterweise kommt die Anzeige vom Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU).

Als Grund für die Anzeige wurde die rufschädigende Wirkung von den Geschäftspraktiken der Abo-Fallen-Betreiber und deren Anwälten gegenüber der Inkasso-Branche genannt. Der BDIU setzt sich sogar dafür ein, den Verbraucher vor den Abo-Fallen und den ungerechtfertigten Forderungen zu schützen.

Gegen die Münchner Anwältin wurde bereits 2009 wegen Beihilfe zum Betrug ermittelt. Das Verfahren musste damals aber trotz hunderter Beschwerden eingestellt werden. Günther soll zeitweise bis zu 20.000 Euro am Tag mit dem Eintreiben der Forderungen verdient haben.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Anwalt, Falle, Strafanzeige, Abo
Quelle: computer.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2010 14:17 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -2
 
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Interessant, dass diesmal sogar der Inkasso-Verband auf die Barrikaden geht. Finanziell haben die ja bisher eigentlich da mitverdient. Ich wäre davon ausgegangen, dass sie sich wenig Gedanken über ihren Ruf machen würden...
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28.07.2010 14:26 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Na endlich: wird gegen die Günther mal was unternommen, die hat doch Millionen eingefordert.

Diese ****************

Fehlt nur noch, dass der Anwalt, der so wie ein Aufbewahrungsgefäß für Benzin, eingebaut in Autos, heißt, die Treppe herunterfällt, dann ist ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit wiederhergestellt.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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28.07.2010 14:30 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Es gibt einen Anwalt der Kanister heißt?

Tja, der Gravenreuth is ja schon weg...fehlen noch die Günther (so hieß der Freiherr übrigens mit Vornamen, seltsam nicht wahr!?) und der Olaf Tank....
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28.07.2010 14:34 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
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Tja, ich wollte halt nicht Tank sagen, nicht, dass man dem herzensguten Menschen was böses wünschen wollte......
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28.07.2010 14:52 Uhr von smutjie
 
+4 | -0
 
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Ich: habe meinen Anwalt einen Brief aufsetzten lassen als sie mir mehrere Mahnungen geschrieben hatte.
Danach war sofort Ruhe, also mein Tipp an alle gebt die Sache weiter an einen Anwalt und stellt Anzeige bei der Anwaltskammer.. die haben auf solche Kollegen keine Lust :)
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28.07.2010 15:28 Uhr von darkdaddy09
 
+1 | -1
 
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Blöderweise interessiert es den Staat überhaupt: nicht, wie die Anwälte kassieren, Hauptsache die drücken 19 % von dem hart "erwirtschaftetem" Geld an den Staat ab.

Die Leute sind auch viel zu leichtsinnig. Wer gibt denn für solche kleinen Tests seine ganzen (realen) Daten?
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28.07.2010 15:39 Uhr von JustMe27
 
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@Jolly: Ne, Tank nennt man das wo Benzin reinkommt. Und in Norddeutschland ist übrigens Olaf ein häufiger Name, schon gewusst?
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28.07.2010 16:46 Uhr von GuruRoach
 
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wie war das nochmal? Anwalt ist der zweitälteste Beruf der Welt und entstanden, als klar wurde dass selbst Huren nicht alles für Geld machen...
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30.07.2010 17:16 Uhr von Hanno63
 
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es ist gut zu wissen und wurde Zeit für gerechte Verurteilung.
Auch Inkasso-Unternehmen haben einen Ruf zu verlieren.
Das es Leute gibt, die ega wie, in Notsituationen kommen und dann durch Inkasso.Betriebe , "betreut" werden . ist meist zu verstehen, auch wenn daher die Meinungen oft auseinander gehen .!
Das jetzt aber auch diese "Organisationen" die berühmte "Schnauze voll" haben ist endlich der richtige Schritt, denn auch die "guten" bzw. halbwegs ehrlich arbeitenden Teile dieser Branche haben s ja auch schwerer "ihren" Job zu machen wenn solche Verbrecher wie die "Katja G." frei rumlaufen.
Aber "die" ist ja immernoch im "gleichen Niveau" tätig.

06.10.09 14:28 Uhr |
News-ID: 791893
12.615 |

Abzockanwältin Katja G. erfolgreich wegen Betrugsbeihilfe verklagt
Rechtsanwältin Katja G. ist seit Jahren für ihre Massenabmahnungen im Internetbereich bekannt. Für dubiose Internetunternehmen hat sie zahlreichen Internetnutzern Mahnungen für Internetdienste geschickt. Diese waren oftmals sogar rechtswidrig.

Die Abzocke funktioniert so gut, dass auf das Konto der Anwältin bis zu 20.000 Euro pro Tag eingehen. Eines ihrer Abzockopfer hatte nun Klage vor dem Amtsgericht in Karlsruhe erhoben. Die Klage war erfolgreich und Katja G. ist wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt worden.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hofft auf ein Signal für andere Anwälte, sich nicht zum Gehilfen für unseriöse Geschäftspraktiken zu machen. Da die Richterin für dieses Urteil keine Berufung zugelassen hat, ist es sofort rechtskräftig.
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30.07.2010 17:43 Uhr von Hanno63
 
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es gibt einen Formbrief der einmal gesendet werden: "kann", aber nicht muss.
Es gibt keinerlei Gründe bei einfach billigen Forderungen zu reagieren. Bangemahen ist alles was da unangenehm ist.
Leier gibt es noch genug Leute welche, weich werden und an die Betrüger tatsächlich bezahlen.
Sehr bekannt war damals , der berühmte "Fahrschul-Test" , einmal geklickt "als lustiger Test" ,..
Zwei.??? Fahrtest-Seiten mit den Fragen der Fahrschul-Teste ,... ...aber schon versteckt , durch eingegebene Daten, ein Vertrag gemacht. ..
sowas ist Betrug.

!!!! nur eine Zahlungsaufforderung vom Gericht ,(Zahlungsbefehl) "m u s s" unbedingt , da von Gericht ungeprüft Jeder für 5.-€.??. sowas beantragen könnte, sofort reagiert und gegenan gegangen bzw. protestiert werden. ( mit Kommentar zurück schicken ) ..!!!

Da solche Dinger schon allgemein bekannt sind, wären dann keine weiteren Probleme mehr.
Aber da ist "nicht ein einziger Fall" oder Versuch bekannt, der bei Gericht gelandet wäre. Nur wennes zu spät ist und Leute hinterher ihrGeld zurück haben wollten , erst dann gab es bisher Probleme.
Also Nerven behalten und "nichts tun",
solange nchts von Gericht kommt, kann von deren Seite nichts gemacht werden, wenn es nur um Betrug geht..

Und soweit:.. bis zum Gericht,.. geht garantiert "kein"
Betrüger , also kein Gericht, denn bei Verhandlung würden die sich durch "ihren Betrug" blamieren.
----------- ---------- -----
ein Formbrief:


Ihre Zahlungsaufforderungen (Rechnungsnummer: xxyyyzzz

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich Ihnen gegenüber, dass ein Vertrag mit dem von Ihnen behaupteten Inhalt mit mir nicht zustande gekommen ist.

Eine Erklärung in Ihren allgemeinen Bedingungen oder versteckt auf der Internetseite, wonach die Dienstleistung kostenpflichtig ist, ist nach
§ 305c BGB als überraschend zu bewerten.
Eine solche Erklärung wird nach dem Gesetzeswortlaut nicht Bestandteil des Vertrags.
Hilfsweise fechte ich sämtliche in diesem Zusammenhang von mir abgegebenen Erklärungen wegen Irrtums und arglistiger Täuschung nach §§ 119, 123, 142 BGB an.
Höchst hilfsweise widerrufe ich meine Erklärungen gemäß §§ 312 b, 312 d, 355 BGB. Da ich nicht über mein Widerrufsrecht informiert worden bin, konnte ein Fristablauf nicht beginnen.

Ich behalte mir vor, die Verbraucherzentrale und auch die Staatsanwaltschaft über Ihre Aktivitäten zu informieren. Der Weitergabe und Nutzung sowie Speicherung meiner Daten widerspreche ich ausdrücklich.
Ihre Webseiten wurden gespeichert und können gegen Sie verwendet werden.


Mit freundlichen Grüßen NAME NACHNAME

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