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Studie prognostiziert gute Berufsaussichten für qualifizierte Arbeiter

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass trotz der Verlagerung von Arbeitsplätzen in der Produktion ins Ausland weiterhin gute Chancen für qualifizierte Arbeitnehmer bestehen. Die Studie beschäftigte sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt.

In den kommenden 15 Jahren wird die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften stärker wachsen als das Angebot. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit strukturell sinken. Nach Berechnungen soll die Zahl der Arbeitsplätze im Vollerwerb bis 2020 um 1,7 Millionen steigen.

Aber auch geringfügig Beschäftigte sollen von 820.000 neuen Jobs profitieren. Die besten Zukunftsaussichten haben Berufe in der Gesundheits- und Sozialbranche, aber auch Dienstleistungen werden zulegen. Besonders gut werden die Aussichten von Akademikern gesehen.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Qualifikation, Beruf, Akademiker
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2010 10:25 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -5
 
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Bis 2020 werden fast 2 Millionen Uni- oder Hochschulabsolventen zusätzlich benötigt. Die genauen Berufe stehen in der Quelle, das würde den Rahmen hier leider sprengen.

Insgesamt also sehr gute Aussichten, wenn unsere Jugend auf gute Bildung und Ausbildung setzt...
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28.07.2010 10:57 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -2
 
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Das ist aber doch jedem Klar: Wer auf eine breite Ausbildung zurückgreifen kann hat ein viel geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko und der Demographischewandel wird sogar älteren den Weg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Das das natürlich alle die in der Vergangenheit auf einen Schulabschluss und ihre Ausbildung geschissen haben nicht gerne hören ist klar;)

Ach nochwas aufruf an alle Looser, her mit den Minusen :D

[ nachträglich editiert von Bud_Bundyy ]
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28.07.2010 11:05 Uhr von ismael13
 
+4 | -0
 
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Kann mir jemand sagen: woher in zehn Jahren gut ausgebildete junge Leute herkommen sollen, nachdem Nachdem Deutschland in den letzten zehn Jahren mittels HartzIV, Lohndumping, Bologna-Prozess, Studiengebühren u.ä. in ein Treibhaus für Idi.oten verwandelt wurde?

[ nachträglich editiert von ismael13 ]
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28.07.2010 11:14 Uhr von Todtenhausen
 
+1 | -2
 
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Jajaja "In den kommenden 15 Jahren wird die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften stärker wachsen als das Angebot."

Das wusste ich schon die letzten Jahre über. Irgendwann merkt man das halt spürbarer als es eh schon der Fall ist, wenn die Jugend durch HipHop-Ganztah-Mot**rf***er-Rap verblödet ist.
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28.07.2010 11:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -2
 
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Angebot und Bezahlung: Erstens war es nicht immer so, daß die Aussichten für höher qualifizierte Arbeitskräfte oder gar Akademiker so gut waren. Es gab auch Phasen, in denen ein Überangebot bestand, natürlich in einigen Branchen mehr, in anderen weniger.

Zweitens sind qualifizierte Arbeitskräfte deutlich weniger von geringen Löhnen betroffen als ungelehrnte Hilfsarbeiter ohne Schulabschluß. Warum wohl brauchen die Leute mit Diplom keinen Mindestlohn?

Nicht nur dass wir ein demographisches Problem haben, unsere Jugend degeneriert geistig und gibt sich immer öfter mit einem Hauptschulabschluß >3,0 zufrieden oder pfeifft ganz auf die Schule.
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28.07.2010 11:31 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -0
 
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@CradleOfFilth: "Aha..aber mal im Ernst...brauchte man nicht schon immer ne gute Ausbildung für nen guten Job?"

Naja es gab auch mal zeiten in denen konnte man sich hocharbeiten und es gab viele "gutbezahlte" Malochejobs.
Genauso gab es schon Phasen wo ein akademischer Abschluss keine Karierregarantie mehr war.
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28.07.2010 19:30 Uhr von realsatire
 
+0 | -0
 
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ja ne, is klar: In der Originalquelle steht noch mehr drin, das weiterhin Produktion ins Ausland verlagert wird. Also widerspricht das der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Oder soll man das so verstehen, das 4 Mio Arbeitsplätze in der Produktion "verlagert" werden, 2 Mio neue in der Verwaltung zu schaffen?
Warum wird eigentlich immer behauptet, das nur Menschen mit Universitätsabschluß qualifizierte Arbeiter wären?
Jemand in der Verwaltung einer Firma ist kein Arbeiter, zumindest nicht in der höheren Ebene. Aber auch diese Führungskräfte stellen die Waren nicht her, sondern profitieren davon das viele meist qualifizierte Kräfte das machen.

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