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Konsequenz aus Loveparade-Katastrophe: Rostock verbietet Techno-Tunnelparty

In Rostock wurde jetzt, nach der Katastrophe von Duisburg, eine bereits genehmigte Techno-Party im Warnowtunnel wieder verboten. Auch dort bestanden im Vorfeld Sicherheitsbedenken.

Der Sprecher des Verkehrsministeriums von Mecklenburg-Vorpommern sagte jetzt: "Wir lassen die vor einer Woche erteilte Genehmigung für die Veranstaltung im Warnowtunnel widerrufen."

Falls die Veranstalter der Party in dem 800 Meter langen Tunnel, der in Rostock die Warnow unterquert, gegen diesen Beschluss rechtlich vorgehen wollen, müssen sie erst ein neues Sicherheitskonzept einreichen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Party, Katastrophe, Techno, Rostock, Loveparade, Konsequenz, Warnowtunnel
Quelle: www.ovb-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2010 10:32 Uhr von Bokaj
 
+23 | -1
 
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Die Veranstalter: werden nach der Katastrophe bestimmt selber ihr Sichherheitskonzept noch einmal überprüfen wollen.
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28.07.2010 10:43 Uhr von U.R.Wankers
 
+34 | -0
 
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nicht die Tunnel sind das Problem: sondern mangelhafte Sicherheitskonzepte wie in Duisburg.
Es gibt viele Veranstaltungen, die bereits an solchen Orten stattgefunden haben (z.B in Frankfurter Hafentunnel) und dort kamm es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.
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28.07.2010 10:54 Uhr von Major_Sepp
 
+18 | -0
 
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Wenn: nicht alle Fluchtwege abgeschnitten sind, die Leute "portionsweise" in den Tunnel geführt werden und auf eine mögliche Überfüllung geachtet wird, passiert auch nichts....
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28.07.2010 11:15 Uhr von rtk2
 
+11 | -0
 
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es muss immer erst etwas passieren: es muss immer erst etwas passieren, bis es mehr sicherheit gibt.
seit der toten besucherin auf dem toten hosen konzert gibt es auch immer wellenbrecher auf allen konzerten/festivals ab einer bestimmten besuchermenge.
natürlich gibt es für die forscher/sicherheitstechniker neue herausforderungen. einen tunnel und so viele menschenmassen hat bisher bestimmt noch keiner verwalten müssen.
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28.07.2010 11:44 Uhr von saber_
 
+8 | -0
 
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was fuer ein duennschiss....aber typisch fuer deutschland!

es geht garnicht darum das da ein tunnel war... es geht darum das der EINGANG zu eng war um derartige menschenmassen aufzunehmen.... und das ziel der menschen war nicht der tunnel sondern das gelaende DAHINTER...

eigentlich regelt sich so etwas von alleine...ganz ohne sicherheitsmaßnahmen oder forscher und aemter... wenn der raum voll ist dann geht nichtsmehr rein... dann will auch kein normaler mensch mehr rein... und viele wollen raus weils ihnen zu voll ist...

ausserdem sind "normale" veranstaltungen eh nicht so besucht wie die loveparade...

und tunnelpartys gibts schon seit 25 jahren... das waren die anfaenge der raver...

bei uns in der gegend gibts auch so ein altes tunnelsystem aus dem 2. weltkrieg...quasi bunker... da gab es seit ich denken kann technofeten... und wenn die leute eben nichtmehr alle reingepasst haben dann standen sie halt draussen...
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28.07.2010 11:48 Uhr von pippin
 
+6 | -2
 
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Übertriebener Populismus: Also wenn die Veranstaltung im Warnowtunnel nur mit einer Eintrittskarte besucht werden kann, dann sehe ich da kein wirkliches Problem. Und wenn die Veranstalter von sich aus nochmal ihr Sicherheitskonzept überprüfen wollen, zeugt das doch von durchdachter Planung.

In Wanne-Eickel findet nächste Woche die Cranger Kirmes statt, da werden deutlich mehr Menschen auf relativ engem Raum zusammenkommen.
Es gibt keine Eintrittskarten für das eigentliche Gelände.
Es gibt alkoholische Getränke.
Die Stadt prüft auch gerade von sich aus, ob die bisherigen Sicherheitsvorkehrungen angemessen sind, aber von einer Absage ist man hier weit entfernt.

Was Rostock da macht ist eigentlich ziemlich lächerlich.
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28.07.2010 11:52 Uhr von break_the_house_down
 
+4 | -3
 
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Wie kann man denn auf diese glorreiche Idee kommen und einfach nur EINEN Tunnel als Ein- UND Ausgang zu benutzen?
Wieso Notausgänge geschlossen lassen?

Am besten fand ich ja noch den Kommentar das aufgrund dessen, dass ´nur 150.000 Menschen in die Bahn gepasst haben auch davon ausgegangen ist, dass die Besucherzahl nicht sehr viel höher sein wird. Hallo? Bei der letzten Loveparade waren 1,4 Mil. Menschen und dieses Jahr bleiben alle zuhause oder was? Ich bin so wütend, ein Freund von mir musste daneben stehen und Menschen sterben sehen, Bilder die man niemals vergessen wird und dabei fast noch selbst drauf geht.

Wenn man da hört, dass sich die Menschen an Stromkabel geklammert haben, runtergefallen sind und einfach nichtmehr hoch kamen, weil sie tot getrampelt wurden...

Gänsehaut. Tja, schade Schokolade - das war dann wohl die letzte Loveparade.
Und was noch beschämender ist und die Wut vergrößert ist dann die sich jetzt alle gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben und niemand dazu steht, dass verdammtnochmal ein Fehler gemacht worden ist.

Wird sicher besonders toll sein für die Eltern bzw. die gesamte Familie.

Ach da könnte man doch k***en

[ nachträglich editiert von break_the_house_down ]
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28.07.2010 11:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Man sollte alle Tunnels verbieten denn dort sind schon viele Unfälle passiert. Auch alle Strassen, Fussgängerwege, Flugzeuge. Zuhause bleiben geht aber auch nicht, denn im Haushalt passieren die meisten Unfälle.
Wichtig ist doch nur, dass der Veranstaltungsort nicht überfüllt ist, und dass ein sauberes Brandschutzkonzept vorliegt. Das sollte bei Tunnels sowieso gewährleistet sein. Am besten man parkt 3 Feuerwehrautos mitten im Tunnel. Laut Quelle besteht noch die Gefahr, dass Besucher über die Autobahn herkommen.
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28.07.2010 12:04 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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es muss seltsamerweise immer erst was schlimmes passieren, damit die leute wach werden, obwohl es vorher schon hätte erkannt und vermieden werden können. und wenn die leute dann aber erstmal wach geworden sind, dann aber meist gleich total überempfindlich, aber dennoch unbeholfen wie ein kleines kind.

der mensch ist ein sehr ignorantes und widersprüchliches wesen, vergiftet von falschen moralvorstellungen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.07.2010 13:02 Uhr von darkdaddy09
 
+1 | -1
 
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Toll das Leben in Deutschland: wird immer mehr eingeschränkt. Wann ist das Furzen verboten???
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28.07.2010 13:23 Uhr von Lexx1992
 
+2 | -0
 
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Ich: hebe keine ahnung was das für ne "tunnelparty" ist

aber jetzt übertreiben sie es...

ist schon übertrieben die loveparade zu verbieten nur weil eine stadt scheisse gebaut hat....
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28.07.2010 14:29 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Ich haetts ja noch verstanden wenn die die Fete absagen, so aus Respekt vor den Opfern.
Klingt halt ein wenig komisch, wenn irgendwo ne Technofete in nem Tunnel veranstaltet wird und Wochen vorher auf ner Technofete in nem Tunnel Menschen ums Leben gekommen sind...

Andersherum, hier ein Verbot auszusprechen klingt ein wenig nach Populismus, da die Veranstaltung ein wenig anders aufgebaut ist und in diesem Areal nicht das erste Mal stattfindet.
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28.07.2010 15:17 Uhr von Baran
 
+0 | -5
 
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BOA MAN: TOLL SOLCHE ... ..... ........ ................ .........

DAS IST NICHT AUSZUHALTEN, BALD WERDEN TUNNEL nach KILLERSPIELEN TÄGLICH IM TV GEZEIGT!

Dann schließt man in deutschland alle tunnel und geht auf brücken über ....

KOTZEN KANN MAN BEI SOWAS!!!

JEDER SOLL FREIWILLIG DAS DING UNTERSCHReiBEN DAS ER DORTHIN WOLLTE IMMER IST JEMAND VERANTWORTLICH

Bin ich zu dumm zum laufen muss ein verantwotlicher her.
Zu dumm zum essen ist warscheinlich der nudelsuppenhersteller schuld und es muss eu weit eine idiotensichere nudel hergestellt werden?

BOA! NICHT ZUR LOVE PARADE NICHT NACH ROSTOCK! DANKE!!!
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28.07.2010 15:54 Uhr von maretz
 
+1 | -0
 
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hmm: was kommt jetzt als nächstes? Staus in Tunneln werden verboten? Das stehenbleiben in nem Tunnel wird unter Strafe gestellt?

Klar - jetzt ist jeder Tunnel ne Todesfalle. Also nur noch mit Panik in nem Tunnel bewegen... Und bloss keine Veranstaltung mehr in nem Tunnel und/oder nem geschlossenem Bereich stattfinden lassen!

Mei mei mei - irgendwie nervt es. Ok, da sind Leute gestorben. Tut mir wirklich leid um die - aber das Leben geht weiter, oder? Auch ne Disko kann ne Todesfalle sein - wird also auch das demnächst präventiv verboten? (Men stelle sich vor ne Panik auf der Eingangstreppe u.ä.). Und im Endeffekt gilt nunmal das jeder Tag und jede Tätigkeit ein gewisses Risiko beinhaltet -> DAS kann man (zum Glück) nicht verhindern. Wem das nicht gefällt - ok, auch zuhause kann es schön sein. Und dann schön aufpassen das nicht das Bild von der Wand fällt und man sich dabei den Kopf anschlägt!
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28.07.2010 16:08 Uhr von sternsauer2009
 
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deutsche logik: jetzt haben wir schon den nächsten auf der schiessliste........erst warens killerspiele(anstatt mobing in der schule) und nun techno(anstatt LP veranstalter) was kommt als nächstes liebes deutschland?!
oh deutschland deine einfache gestrikte kurzsichtige logik geht mir langsam wirklich auf den sack............
und sowas nennt sich ein fortgeschrittenes kluges land?! mit solch zurückgebliebenen kurzsichtigen politikern?!
peinlich.........
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28.07.2010 20:29 Uhr von theFlojo
 
+2 | -0
 
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und: schon werden wir vertrieben... seehr toll :(
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29.07.2010 05:20 Uhr von DeeRow
 
+0 | -0
 
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Naja: einerseits verstehe ich die, die nun nach "Verbotsland" schreien.

Aber andererseits muss man sich vor Augen führen, dass immer etwas passieren kann. Und sollte nun durch einen dummen Zufall ein Mensch zu Schaden kommen, wird natürlich sofort (sicher auch von einigen hier) auf die LP verwiesen.

Einfach mal abwarten, die Wogen werden sich wieder glätten.

Wenn ich sehe, wie ein Mensch beim Überqueren der Straße überfahren wird, bin ich die nächsten Wochen sicher auch nicht bereit, "so einfach mal eben rüberzurennen".

Also, ruhig Leute. Manche übertreiben bei den Ausführungen genau wie die, die sie der Übertreibung anprangern...

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