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Berlin: Deutsche Firmen stellen vermehrt Zeitarbeiter ein

Deutsche Firmen besetzen neue Stellen vermehrt mit Zeitarbeitern. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, war im Juni etwa jedes dritte neue Stellenangebot für Zeitarbeiter gedacht.

Im Leiharbeitssektor haben sich die Stellenangebote seit Anfang des Jahres um mehr als das doppelte erhöht.

Die restlichen Stellenangebote konnten dagegen nur ein Drittel Zuwachs verzeichnen.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Arbeit, Job, Firma, Zeitarbeiter, Stellenangebot
Quelle: www.stern.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2010 07:06 Uhr von PuerNoctis
 
+18 | -2
 
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Bei uns werden zunehmend selbst die Leiharbeiter durch noch billigere indische "Experten" ausgetauscht - ein Armutszeugnis imo, das ist halt modernes Management :(

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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28.07.2010 08:14 Uhr von homern
 
+2 | -1
 
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kann man nicht: die news mit der hier direkt verlinken?
http://www.shortnews.de/...
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28.07.2010 08:23 Uhr von DeeRow
 
+8 | -2
 
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Wo genau: ist da nochmal die News?

Hab sie nicht entdeckt, obwohl das Ganze ja nur aus ca. 3 Sätzen besteht.

Grottenschlecht, sowohl Thema, als auch Bearbeitung.

Dass manche deutsche Firmen eben Zeitarbeiter einstellt liegt u.a. an der Gier der Leute, der Gewinnforderung der Aktionäre, dem harten Wettbewerb und nicht zuletzt an den Kündigungsrichtlinien.

Tausendmal schon durchgekaut. Langweilig.

Und dennoch wird auch in Zukunft CDU/FDP und die geile SPD mit den nun auch militanten GRÜNEN gewählt. Rechts und Links lass ich nunmal aussen vor.

Wie gesagt, der Sinn einer Demokratie wird unterwandert, wenn man zwischen a und b wählen kann und a und b das Gleiche ist. Dazu kommt noch der medial-verblödete Wähler.

Ich warte schon wieder auf den TvTotal-Wahlomaten... wenns weiter nichts ist.. haha
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28.07.2010 08:37 Uhr von wordbux
 
+18 | -1
 
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Zeitarbeit: Staatlich geförderte Versklavung.
Sitzen ja genug (Ex)Politiker und den Vorständen der Zeitarbeitsfirmen und/oder im Bundesvorstand.
Pack elendes.
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28.07.2010 08:38 Uhr von strausbertigen
 
+12 | -3
 
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DeeRow: "Wie gesagt, der Sinn einer Demokratie wird unterwandert, wenn man zwischen a und b wählen kann und a und b das Gleiche ist. Dazu kommt noch der medial-verblödete Wähler. "

Sehr exakt!!! Drum ist das was in Deutschland alle 4 Jahre passiert keine "wahl" sondern das Kreuz zwischen Not und Elend! Eine Wahl gibt es schon lange nicht mehr....die FDP ist das beste Beispiel was man ebenso von Linken und Co. zu erwarten hat, nämlich nichts neues, viel Gerede um nichts und weitere 4 Jahre Verarscherei, nicht lohnenede Arbeit und Steuern dass einem schlecht wird.

Im Prinzip kann man nur noch hoffen dass es bald ganz gewaltig knallt! Alles andere ist dem Untergang geweiht und diese "Wahlen" sind nichts weiter als Zeitschinderei!
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28.07.2010 08:45 Uhr von fuxxa
 
+6 | -7
 
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Versteh nicht: wie man bei ner Leihbude anfangen kann zu arbeiten, es sei denn man kann auf Arbeit ne Menge klauen und seinen Lohn dadurch angleichen. Ich würde aber eher Schwarzarbeiten und Hartz Fear abkassieren wenn ich auf Jobsuche wäre.
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28.07.2010 09:18 Uhr von dreamlive
 
+4 | -2
 
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Erschrenkende Bilanz: Deutsche Firmen gehen immer weniger Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten ein. Das Mindestlohnsegment wurde mit der Leiharbeit aufs unterste Niveaus gedrückt. Die Firmen zahlen schon wenig an diesen Verleihern, aber die geben von dem Bisschen nur 60% an den Mitarbeitern ab. Darum nennt man diese Leiharbeitsfirmen zu Recht Sklavenhändler.
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28.07.2010 10:06 Uhr von expert77
 
+0 | -4
 
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auch wenn ihr mich schlagt: ich sehe die verantwortung weniger bei den Firmen. als unternehmensberater stellt sich täglich für meine mandanten das problem, leiharbeiter oder festangestellter. ein metallbaubetrieb zahlt min 18 euro pro stunde für einen leiharbeiter. ab 10 euro bekomme ich einen angestellten. trotzdem greifen wir aus verschiedensten gründen zu leiharbeitern. diese gründe liegen hauptsächlich in der staatlichen bürokratie und dem schwachsinn der mitbestimmung der angestellten begründet.
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28.07.2010 10:17 Uhr von Kingbee
 
+5 | -0
 
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Die Bananenrepublik BRD hat ja bereits: beim damaligen Mauerfall klar gezeigt, wo´s langgeht.
Die Besucher aus dem Osten bekamen kostenlose BANANEN, das Symbol der BRD.
Nur hat diese Aktion fast niemand (außer Kohl und seinen Gan gmitgliedern) verstanden.

Die BRD besteht aus folgenden Schichten:

Schicht 1 (ganz Wenige, ganz oben) sind die SAGER

Schicht 2 (wir alle) sind die HÖRER

Regiert wird wie folgt:

Befehlsdemokratie : Die Geldmach-Schnöselpartei, auch FDP genannt, befielht.

Die Erfüllungspartei, auch Kuschpartei CDU-CSU genannt, führt aus.

Bei Bedarf, und um den guten Schein zu waren, tauscht die Schnöselpartei ab und zu aus, behält aber durch Kaiser Ackermann und seine Vasallen das Heft fest in der Hand.
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28.07.2010 10:25 Uhr von tulex
 
+6 | -0
 
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"Sitzen ja genug (Ex)Politiker und den Vorständen der Zeitarbeitsfirmen und/oder im Bundesvorstand.
Pack elendes. "

Daher sollten diese als voreingenommen bezeichnet werden und nicht über solche Sachen bestimmen dürfen.

Was wir brauchen ist eine waschechte Revolution, wenn nötig mit Mistgabeln und Fackeln.
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28.07.2010 10:45 Uhr von dreamlive
 
+3 | -0
 
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Zwei Minus von diversen Unternehmensberatern. Na Ihr brockt doch den Arbeitnehmern diese Scheiße ein. Menschen sind nur noch Handelsware und deren Löhne sind negative Unkosten. Verschont uns bitte mit Eurer Weißheit über die Funktion des Marktes. Wenn unsere Regierung nicht den Aktien und Bankenstaat mit unseren hart verdienten Steuern unter die Arme gegriffen hätte, würdet Ihr hier ganz andere Parolen ablassen.
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28.07.2010 11:35 Uhr von Shik
 
+6 | -0
 
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Jeder bekommt das was Ich weiß, ich werde gleich etliche Minuse ernten, aber es bleibt festzustellen, jeder bekommt das was er verdient!

Damit will ich keinesfalls sagen, dass ich gutheiße wie sich die Dinge in Bezug auf Lohn, Arbeitsbedingungen und Art der Jobs (Mini Jobs, Leiharbeit, etc.) entwickeln, aber wenn man sich die Vergangenheit ab dem 2. WK anschaut sieht man, wie wenig die Leute vorausgedacht haben und mehr oder weniger nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

Hier ist besonders die Wichtigkeit von Gewerkschaften hervor zu heben. Heute eher unbedeutend (nur 20% der deutschen Arbeiter sind dort organisiert) waren Sie mal ein wichtiges Instrument wenn es darum ging gute Löhne und Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Heute befinden sie sich in der Situation, dass sie selbst wenn sie es wollten kaum noch druck auf Arbeitgeber ausüben können von wenigen Berufsgruppen mal abgesehen. Und an diesem Zustand sind wir selber schuld! Es ging uns lange Zeit zu gut und irgendwann wurde der Mitgliedsbeitrag für viele mehr und mehr Leute vermeintlich nur noch ein lästiges Übel anstatt den Nutzen zu sehen.

Fehlende Solidarität! Ich kann mich noch gut an den Streik der Lockführer der deutschen Bahn erinnern. Statt sich mit den Leuten zu solidarisieren wurde nur über die Lockführer gemeckert, das faule Pack soll doch endlich wieder arbeiten, maßlose Forderungen, wir kommen nicht so bequem wie sonst zur Arbeit etc.
Sry, aber hier bleibt nur zu sagen, ein Arbeitskampf der niemandem weh tut ist kein Arbeitskampf!

Die Leute lassen sich zuviel gefallen!
Und das geht schon bei der Job suche los. Ich war vor ca 3 Jahren selber auf Job suche und nach ca einem Monat hatte ich auch 2 Zusagen. Das Problem war nur, die Konditionen haben nicht gestimmt.
Ich kann mich noch gut erinnern wie ich dort im Personalbüro gesessen habe und darüber diskutierte was ich mir denn so bei der Bezahlung vorstelle. Das ganze hat damit geendet, das mir 60% meiner Gehaltsvorstellung angeboten wurde wegen der ja so schlechten Wirtschaftslage (trotz steigender Aktienkurse und dicker Dividende für die Aktionäre)
und ich daraufhin den Raum verlies mit dem Kommentar, er solle sich bitte wieder melden wenn er ein ernsthafter Job-Angebot habe.
Zwei Wochen später hatte ich dann eine Arbeit mit angemessener Bezahlung!

Faulheit!
Ich will keinen dafür verurteilen, dass er gerne zum Public Viewing oder auf Veranstaltungen wie die Love Parade geht, aber es ist bezeichnend für unser Land, dass sich dort teilweise bis zu einer Million Menschen und mehr versammeln, aber bei einer Demonstration bei der es gegen Abbau von Kündigungsschutz und für Mindestlohn geht kommen keine 30.000 Zusammen!
In unserem Nachbarland Frankreich hätten wir bei dem ganzen Murks den unsere Regierung veranstaltet nicht nur groß Demos, sondern das Land würde im General Streik liegen!

Vom Ergebnis der letzten Bundestags Wahl will ich gar nicht erst anfangen (*auf die FDP schiel*)

Einfach mal drüber nachdenken wie viel ihr selber zur jetzigen Situation beigetragen habt ob nun aktiv oder durch nichts tun...
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28.07.2010 11:54 Uhr von tutnichtszursache
 
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Schaffen Zeitarbetisfirmen Jobs? Ich frage mich, wie Zeitarbeitfirmen Jobs schaffen. Eitgl. grasen Sie nur die ohnehin vorhandenen Stellen ab, bevor unsereins überhaupt die Chance hat, über den üblichen Weg an diese Stellen zu kommen. Ich suche schon seit längerer Zeit einen Job und stelle fest, das reguläre Beschäftigungen immer mehr von Zeitarbeit verdrängt wird. Warum denn auch nicht, ist doch praktisch für ein Unternehmen. Wenn ich Unternehmer wäre, würde ich es wahrscheinlich auch tun.

Aber unsere Regierung ist ja immer noch der Meinung, diese Sklaventreiber hätten für mehr Arbeitsplätze gesorgt und so die Arbeitslosenzahlen verringert.

Nochmals: Verleihfirmen schaffen keine Arbeitsplätze, sie nehmens nur die ihnehin vorhandenen offenen Stellen vom Markt um mir dann genau diese auf diese Anstellung für einen Hungerlohn einzubieten.

Danke!
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30.07.2010 18:33 Uhr von certicek
 
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Die Zeitarbeitsfirmen machen den Job der Jobcenter und des Arbeitsamtes.

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