27.07.10 19:22 Uhr
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Kritik an den Kosten des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes

Seit Montag ist der Weg für den neuen Europäischen Auswärtigen Dienst frei. Die EU Außenminister einigten sich bei einem Treffen in Brüssel. Den Aufbau dieses Dienstes soll Catherine Ashton, bisherige EU-Außenbeauftragte, leiten.

Anfang Dezember soll der Dienst, der langfristig 8.000 Diplomaten umfassen wird, seinen Betrieb aufnehmen. Dass die Generaldirektorenstellen von 87 auf 100 aufgestockt werden sollen, stößt den EU Abgeordneten auf. So verdient jeder der Generaldirektoren 15.000 bis 18.000 Euro an Grundgehalt.

Inge Gräßle, CDU Europaabgeordnete, kritisierte die hohe Zahl von Generaldirektoren. Diese würde nicht nur den Eindruck von Selbstbedienung vermitteln, sondern es würde auch am nötigen Fingerspitzengefühl fehlen - gerade jetzt, wo in allen Ländern Sparhaushalte verabschiedet wurden.


WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Kritik, Kosten, Dienst
Quelle: www.tagesspiegel.de

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27.07.2010 19:22 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -1
 
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Außerdem, so die Politikerin, wird es schwierig, einen so aufgeblähten und bürokratischen Dienst wirkungsvoll zu kontrollieren.
Da hat sie zwar Recht, nur die EU war schon immer ein Selbstbedienungsladen.
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27.07.2010 20:00 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -2
 
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oh mann: 8000 diplomaten mit 100 direktoren, wer braucht sowas abgesehen von den realitätsfernen zukunftplanern der eu...

gibts in brüssel eigentlich auch noch normale menschen oder arbeitet da jeder für die eu...?
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28.07.2010 03:08 Uhr von djsinus
 
+0 | -3
 
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Es muss etwas geschehen! @ Klassenfeind: Danke für diese wichtige News!

@ News: Ich rufe die Menschheit zur Gesamt-Großdemonstration gegen dieses SYSTEM auf!!!
...

Mir fehlen ´mal wieder die Worte
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28.07.2010 09:14 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Doppelbelastung Aussenpolitik: Außenpolitik ist Bündnispolitik und die Mutter der Innenpolitik. Dies hat uns die Globalisierung wieder von neuem gezeigt. Denn diese bestimmt heute die Art und Weise unserer Steuer, Sozial- und Wirtschaftspolitik.
Von demokratischer Selbstbestimmung reden da nur noch Politiker und Narren. Und das auch nur wenn sie nicht gerade von Wachstum, Sozialabbau, oder Arbeitsplätzen sprechen.

Macht macht unabhängig und die europäische Einigung auch Europa wieder unabhängiger.

Der Europäischen Auswärtigen Dienst ist sicher zunächst eine Doppelbelastung und muss letztlich das Ziel haben die nationalen Botschaften und vielzüngigen Außenminister abzulösen.

Genau darum ging und geht der Streit auch zukünftig noch in der EU. Denn bislang buhlt noch einjeder für sich um die Sympathie der mächtigen Globalplayer.

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