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Frankreich: Krankenhaus gibt Daten falsch ein - Frau landet in der Psychiatrie

Wegen eines Fehlers bei der Dateneingabe in den Computer ist eine 52-jährige Frau in Nordfrankreich in die Psychiatrie gebracht worden. Die Frau hatte Atemprobleme und war daher in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Rouen.

Dort sollte sie in einen Krankenwagen steigen. Als sie dagegen protestierte, wurden die Sanitäter rabiat und beleidigend. Mit einem Armhebel wurde sie schließlich bewegungsunfähig gemacht. Ein Amtsarzt stellte Spuren von Gewalt fest.

Später räumte das Krankenhaus ein, das bei der Dateneingabe ein Fehler unterlaufen sei. Mit dem "brutalen Benehmen" hätte dies aber nichts zu tun gehabt. Die Fahrdienstfirma gab an, dass der Fahrer bereits entlassen ist. Die Frau hat Anzeige erstattet.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Krankenhaus, Fehler, Psychiatrie, Rouen, Dateneingabe
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2010 15:53 Uhr von Il_Ducatista
 
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was nu? was soll uns das sagen? merde al ordinateur? oder was ?
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27.07.2010 16:20 Uhr von Carle
 
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das soll uns: sagen, dass, falls du als nicht mehr ganz dicht eingestuft wirst, behnadelt wirst wie ein sandsack.
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27.07.2010 16:54 Uhr von Moepjunge
 
+3 | -2
 
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Super toll: das die Menschenwürde von solchen Sanitätern bei ein bisschen Gaga schon in die Tonne getreten wird. Würde ich auch so machen! natürlich :D!

Vorsicht Ironie
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27.07.2010 17:02 Uhr von lamm78
 
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oki das war in frankreich aber die einstellung der meisten leute zu psychisch kranken, bzw aus welchen gründen auch immer so eingestuften, ist nach wie vor wie zu addis zeiten.

die welt wird immer schlimmer stat besser.
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27.07.2010 18:33 Uhr von Strange00
 
+4 | -2
 
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@ lamm78: genau das dachte ich auch eben...
In der Psychiatrie ist man einfach nur eine Nummer....
Man wird schnell nur noch als Sache behandelt und jegliche Menschenwürde würd in die Tonne getreten...

Mich wundert es nur, dass diese Geschichte nicht verdreht oder ganz unter dem Teppich gekehrt wurde...
Denn so wird das hier in Deutschland gemacht....
Da gesteht man sich keine Fehler ein, denn jeder Psychiatriepatient ist ja unmündig und erkennt keine Realität mehr.....
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27.07.2010 21:09 Uhr von ArnyNomus
 
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@Moepjunge, Carle, Strange00: Ich kann Formulierungen / Betitelungen wie "gaga" oder "nicht ganz dicht" nicht mehr hören. Wer in die Psychartrie kommt hat eine Seelische erkrankung - wie die nun ausfällt kann ganz unterschiedlich sein, oft sind es aber (Manisch-)Depressive, SVV (bzw Borderline) oder Drogenmissbrauch (mit akuter gefahr für Leib und Leben).

An Strange00: Nein, in der Psychartrie ist man keine Nummer. Man wird auch nicht anders behandelt, bis auf die Tatsache das mehr auf einen Aufgepasst wird (aus vielerlei Gründen). Die Menschenwürde und der Stolz eines Patienten werden in keinem Fall verletzt - und dein Kommentar schürt nur die Angst die Menschen mit seelischen Erkrankungen vor einer Behandlung haben. Du glaubst wohl auch an Gummizellen und Zwangsjacken, wa? Meine güte... geh doch mal in die nächste geschlossene Psychartrie jemanden besuchen - und wenn du dann immernoch zweifel hast schreib mir ne PN.

Sachen gibts... -.-´
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27.07.2010 22:44 Uhr von SnowblackMoth
 
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Geistiger Ausfluss ist zum kotzen! Danke ArnyNomus, genau das wollt ich auch grad schreiben.
Ich war selbst jahrelang in Behandlung und das hat mir geholfen.
Auch diese ganzen Wannabee Horror Filme die in Psychatrien stattfinden in welchen die Ärzte kranke Sadisten und die Schwestern leidgeile Spritzerinnen sind gehen mir auf den Sack, sowas gab´s vielleicht mal früher(wenn auch nicht so krass wie in so manchem Film dargestellt) aber heutzutage gibt es auch noch den hypochratischen Eid und die Patienten sind nicht einfach nur ´ne Nummer.
Jeder Patient hat eine Akte, eine Persönlichkeit und erhält eine individuelle Behandlung.
Kannst Du übrigens auf viele Teile des Lebens überschreiben, sei es bei der ARGE die den verschiedenen Menschen nur helfen möchte ihren Weg zu beschreiten und da sehr viele verschiedene Möglichkeiten hat unterstützend zu wirken oder aber wie schon erwähnt bei den Ärzten bzw. den verschiedenen Krankenhäusern.
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28.07.2010 00:42 Uhr von wildmieze
 
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@ArnyNomus: Najo .. Zwangsjacken gibt es nicht mehr, aber ne 5-Punkt-Fixierung ist auch nicht schön. Wobei die natürlich in den meisten Fällen auch gerechtfertigt ist. Aber ich hab auch schon erlebt, das Pfleger jemanden fixiert haben, weil derjenige einfach nur "genervt" hat. Gerne in der Nachtschicht.
"Schön" war auch die Aktion, als 2 männliche Pfleger eine erkrankte Frau nackig gemacht und "zwangsgeduscht" haben.
Von den vielen kleinen Schikanen im alltäglichen Leben mal abgesehen.

Ja, normalerweise wird man in der Psychiatrie gut behandelt. Aber meiner Erfahrung nach gibt es fast überall ein oder zwei Pflegekräfte, denen man besser aus dem Weg geht.

Klar, vermutlich kann man gegen solche Mißhandlungen rechtlich vorgehen. Aber mach das mal, wenn Du schwer krank inner geschlossenen Abteilung sitzt. Und wenn kein anderer Angestellter das mitkriegt, hat man auch schlechte Karten, wenn man versucht, es anderen Ärzten oder Schwestern zu erzählen. Da stimmt der Spruch "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" wohl noch. Meine Beschwerden wurden jedenfalls immer mit "jaja" oder "na, übertreiben Sie mal nicht" abgetan. Und bei mir persönlich warens im Vergleich nur Kleinigkeiten. Der oben genannten, zwangsgeduschten Frau hat jedenfalls keiner geglaubt. Warum auch, ist ja eh "verrückt". Waren bestimmt Wahnvorstellungen. Oder sie wollte Aufmerksamkeit. Und die Mitpatienten, die es bezeugen konnten, waren ja alle labil und beeinflussbar, die wurden von ihr manipuliert um die Geschichte zu bestätigen .. *rolleyes*
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28.07.2010 01:13 Uhr von ArnyNomus
 
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wildmieze: Ich sage nicht das alles immer 100%ig glatt läuft (auch wenn das in meinem Erfahrungbereich liegt) - ich weiß das Menschen fehlbar sind, und das gilt für Menschen mit Macht ja wohl im besonderen. Sowas wie du es geschildert hast darf einfach nicht passieren, es ist auch nicht die Regel (um das hier nochmal Klar zu stellen). Ich selbst habe gesehen wie eine Patientin fixiert wurde, das sieht nicht schön aus, war aber in dem Fall um das Leben der Patientin zu sichern (SVV). Auch gab es einen Pfleger der seine Kompetenzen etwas überstrapaziert hat und etwas früher und meist härter bestraft hat als andere (z.B.: durch wegsetzen wenn jemand nen unangebrachten Witz gemacht hat).

Das man von den Pflegern nicht ernst genommen wird kenne ich so nur von wirklich labilen Patienten - oder chronischen Lügnern (letzteres ist ja im Normalen Alltag nicht anders). Das einzige was vielen zuschaffen macht ist der fehlende Ausgang in den ersten 7 tagen ... und bei Rauchern merkt man das doch sehr schnell =)

Generell würde ich sagen das Pfleger in solchen Kliniken doch eine gute Durchschnitts-Note kriegen würden. Die "Macht-Missbrauchs-Rate" würde eher niedriger als die von Polizisten und Lehrern schätzen. Und ganz ehrlich: Solche "Horrorgeschichten", so schlimm sie auch seien mögen, sollte man für sich behalten - wie ich oben geschrieben habe gibt es Menschen die akuten Behandlungsbedarf haben (da sie sich selbst oder anderen womöglich etwas antun oder einfach ihr leben den Bach runter geht) und dann Angst haben sich in eine entsprechende Klinik zu begeben. Auch das Klischee der "Verrückten" innerhalb solcher Kliniken kann ich nicht bestätigen... die Leute drinnen kamen mir persönlich normaler vor als die "da draußen"... und ich habe keinen Glücklichen abschied in Erinnerung - jeder wollte "noch ne Woche oder 2" bleiben...
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28.07.2010 12:26 Uhr von wildmieze
 
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@ArnyNomus: Nein, natürlich sind solche Misshandlungen nicht die Regel. Aber Du hattest geschrieben, daß "Menschenwürde und Stolz in KEINEM Fall verletzt werden". Und so rosig isses nunmal auch nicht.
Mag auch auf die Klinik / die Abteilung ankommen. Bei uns war es "normal", daß wir Patienten wie Kleinkinder behandelt worden sind. Zum einen, weil man eben nicht ernst genommen wurde, und zum anderen die gefühlte "Erziehung" - so in die Richtung: wenn Du Dein Brot nicht isst, gibts auch keinen Pudding (und nein, das war kein Essgestörter) ..

Insgesamt habe ich aber natürlich auch einige positive Erfahrungen mitnehmen können, ist ja nicht Alles schlecht .. aber ob man Horrorstorys für sich behalten sollte .. *kratzamkopp* .. ja, ich kann die Einstellung verstehen. Aber totschweigen kanns ja nun auch nicht sein.

...
und etwas OT: Wie, Ihr lasst Eure Raucher in den ersten 7 Tagen keine Raucherpausen machen? Ich hoffe mal, Du meintest nur die Umstellung von "so viel und oft Rauchen, wie man will" zu "nur alle 2 Stunden 1-2 Stück", Alles andere wäre ja Folter .. da würde ich als Raucher um die Ampulle Haldol nahezu betteln ;)

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