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Trojaner bei "sicherem" Online-Banking

In einem aktuellen Gerichtsverfahren wurde nun bekannt, dass seit dem Frühjahr 2007 vorwiegend Kunden in Belgien, Dänemark und Deutschland Opfer eines Trojaners wurden. Das besondere dabei ist, dass der Trojaner das Chipkarten-Verfahren aushebelte, welches bisher als sicher galt.

Durch eine fingierte Fehlermeldung forderte der Trojaner den Benutzer zur erneuten Eingabe der PIN auf und leitete im Hintergrund Beträge bis 4.000 Euro auf Konten in Osteuropa. Laut Staatsanwalt wurden so insgesamt mehrere hunderttausend Euro ergaunert.

Ebenso wurde bekannt, dass die betroffenen Banken zuerst nicht die Polizei einschalteten, sondern den Schaden schnell ersetzten. Dies legt den Verdacht nahe, dass die Banken einen Image-Schaden vermeiden und ihren Ruf wahren wollten. Welche Banken in Deutschland betroffen sind, wurde nicht bekannt.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gericht, Verfahren, Trojaner, Onlinebanking
Quelle: computer.t-online.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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27.07.2010 13:39 Uhr von Jolly.Roger
 
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Wieder eine "sichere" Methode, die doch nicht so sicher ist....
Schlimm finde ich aber wieder das Vorgehen der Banken, alles einfach unter den Tisch zu kehren anstatt zuzugeben, dass ihre Lösung eben nicht sicher ist und weitere Kunden vorzuwarnen.

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