AKTIVITÄTEN   mehr...

27.07.10 10:18 Uhr
 8.345
 

Loveparade: Genehmigung erst nach der Tragödie erteilt?

Die Informationen zu der Loveparade-Tragödie und den Planungsfehlern im Vorfeld werden immer verworrener. Jetzt berichtet der FDP-Landtagsabgeordnete Horst Engel davon, dass die Genehmigung der Bauaufsicht der Polizei erst am Sonntag, also einen Tag nach dem Unglück, vorgelegen habe.

Engel beruft sich bei seiner Aussage auf Informationen, die ihm von Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) zugespielt worden seien.

Bereits am gestrigen Montag wurde bekannt, dass die ordnungsbehördliche Genehmigung erst wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung unterzeichnet wurde (ShortNews berichtete). Um die Genehmigung zu erhalten, seien Mitarbeiter der Stadtverwaltung massiv unter Druck gesetzt worden.


WebReporter: Rookster
Rubrik:   Brennpunkte / Katastrophen
Schlagworte: Loveparade, Tragödie, Genehmigung, Horst Engel
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+24 | -3
 
ANZEIGEN
Das Ganze wird jeden Tag verworrener. Das die Veranstaltung so nicht hätte stattfinden dürfen, belegen allein schon die Toten und Verletzten.
Das Verhalten der Verantwortlichen ist nur noch peinlich. Von einer "lückenlosen Aufklärung", wie sie der Veranstalter am Tag nach der Tragödie versprochen hat, kann schon jetzt keine Rede mehr sein.
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-25/40   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Für jeden   
 
+21 | -3
 
ANZEIGEN
27.07.2010 10:35 Uhr von michael.ist.schwul
Sch--- muß man in Deutschland für das Erteilen einer Genehmigung zig Nachweise erbringen und dort in Duisburg wird eine solche Großveranstaltung ( und aus den vorgehenden Love Paraden war bekannt, das etwa 1 Million Besucher kommen würden ) eine Genehmigung erteilt,als ob die Verantwortlichen eine Waschmaschine bestellen.
Kommentar ansehen Da kann man nur hoffen,   
 
+20 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 10:38 Uhr von Aeskulap
dass da viele den Hut nehmen müssen und das recht bald!
Kommentar ansehen Rhabarber   
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
27.07.2010 10:40 Uhr von Alh
Rhabarber, Laber, Laber, Bla Bla Bla.
Was soll denn diese Scheiße?
Sind doch alles bloß Ablenkungsmanöver der Verantwortlichen um nicht vor die Menschen treten zu müssen und ihre Schuld eingestehen zu müssen.
Ein Armustzeugnis ohne Ende!
Hoffentlich ersticken sie eines Tages an ihrem Geld...Dreckspack!
Kommentar ansehen Wers galubt wird selig   
 
+14 | -20
 
ANZEIGEN
27.07.2010 10:59 Uhr von PeterLustig2009
@Autor

Aha, also wenn auf einer Veranstaltung ein Unfall passiert darf sowas nicht wieder stattfinden?
Lass mal kurz überlegen
Bei Sportereignissen gab es schon verletzte und Tote, also weg damit
Bei Musikveranstaltungen gab es schon Verletzte und Tote, also weg damit
Bei Demonstrationen gab es schon Verletzte und Tote, also weg damit
Beim Autofahren gab es schon Verletzte und Tote, also weg damit
Bei öffentlichen Verkehrsmitteln gab es schon Tote und Verletzte, also weg damit
....

Willkommen bei den Neandertalern

Die Schlussfolgerung es gab Tote und Verletzte also durfte sowas nciht stattfinden ist total lächerlich und konfus.

Und ob das was jetzt erzählt wird alles der Wahrheit entspricht sollte man erstmal abwarten
Kommentar ansehen @PeterLustig   
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:18 Uhr von Bob_thebuilder
Das ist doch mal richtig dämlich was du da schreibst.
Du vergleichst hier Bananen mit Äpfeln.
Natürlich gab es bei den Veranstaltungen die du aufgezählt hast schon Verletzte und Tote, aber das waren Unfälle.
Das was in Duisburg passiert ist war kein Unfall, sondern die Folge aus der totalen Inkompetenz, der Verantwortlichen, dieser Veranstaltung.
Um einfach mal bei deinen Beispielen zu bleiben: Du gehst zu einem Autorennen (wo es auch schon tote unter den Besuchern gab). Dein toller Sitzplatz befindet sich direkt an einer Schikane, wo die Autos gerne mal von der Strecke fliegen. Es gibt keine Schutzgitter und nichts. Nun wirst du da von einem Auto überrollt.

Würdest du da auch behaupten: Das war nur ein Unfall, sowas passiert, aber kein Grund, dass mans beim nächsten Mal nicht wieder genauso machen könnte.
Ich denke eher dass man da von einem im vorhinein bekannten und unkalkulierbaren Risiko sprechen würde.

Und das gleiche war es in Duisburg. Es war ein unkalkulierbares Risiko so viele Menschen durch einen so kleinen Eingang zu schleusen. Und das schlimmste ist ja, nicht nur reinzuschleusen, sondern gleichzeitig wieder raus.
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:20 Uhr von Haggart
Hallo? Gehts denn noch? Das hätte von Anfang an klar sein müssen. Die hätten das wissen müssen, das dort über 1,4 Millionen Menschen kommen. 20 Leute sterben bei einer Veranstaltung. Das kommt normalerweise höchstens bei einem Bombenanschlag vor. Aber bei einer friedlichen Veranstaltung. Geht einfach nicht klar ey...
Kommentar ansehen das Gelände...   
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:25 Uhr von datenfehler
...war nicht für derartige Menschenmassen ausgelegt.
Die Schuldigen sind hier klar die, die das genehmigt haben. Punkt aus... Lustig finde ich immer diese alberne Debatte wegen des mangelhaften Sicherheitskonzeptes. Wenn jemand mit 200km/h gegen eine Mauer fährt, braucht man sich wohl nicht darüber aufregen, wenn der nicht angeschnallt war.

Aber diese maßlose Trauer, Wut und Empörung ist fast etwas übertrieben... 19 Tote. Wenn in Afrika ein paar Leute draufgehen, schert das hier keinen. Eine langweilige Randnotiz. Aber nu auf einmal ist es DIE Katastrophe schlechthin. Sicher ist es traurig und die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das wird hier ganz schön zu einem Mega-Drama hochgepuscht...
Und noch eine Frage: Wenn soviele Leute vorher schon wussten, dass das ne Todesfalle war. Vor allem viele Ortskundige. Warum sind die dann auf diese Veranstaltung gegangen und heulen jetzt rum: "Boa ich war 50 Meter entfernt und ich hatte ja soviel Glück, dass ich noch lebe... bla bla bla"?
Kommentar ansehen verständnislos   
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:30 Uhr von gruenesQuadrat
ich kann das nicht wirklich glauben, denn seit einem jahr stand es fest, dass die loveparade in dieser stadt stattfindet und dann erst dann die genehmigung? für mich kurios und nicht nachvollziehbar
Kommentar ansehen ...   
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:30 Uhr von saber_
waehrend der wm hat sich mein vater einen kleinen fernseher hinter die theke gestellt (hat ne gaststaette)... natuerlich konnten die gaeste da auch mit schauen (stammgaeste)...

dann kam zufaellig einer vom amt vorbei und hat uns angekackt und dann haetten wir paar antraege ausfuellen muessen und gebuehren zahlen etc etc etc etc etc etc etc etc

dann kam der fernseher einfach weg und gut wars... zum glueck musste keine strafe gezahlt werden...


wenn ich also schon fuer einen kackfernseher hinter der theke fuer paar spiele tausendundeinen antrag ausfuellen muss.... wie kann es dann sein das eine derartige veranstaltung so lari fari einfach aus dem boden gestampft wird ohne die noetige papirologie zuvor erledigt zu haben?


in deutschland wird auf dem kleinsten mann am meisten rumgetreten... je groesser ich bin und je mehr geld ich habe desto weniger will der staat von mir? =D
Kommentar ansehen ich hoffe inständig   
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:34 Uhr von handyandy
dass die Verantwortlichen net nur ihren Hut nehmen müssen.
Die gehören weggesperrt, so wie jeder kleine Ladendieb auch sofort weggeschlossen wird.
Kommentar ansehen @handyandy   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:37 Uhr von Haggart
Sie sollen aber vorher zur Rechenschaft gezogen werden!
Kommentar ansehen ...   
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
27.07.2010 11:45 Uhr von Zimt2k
"...Bereits am gestrigen Montag wurde bekannt, dass die ordnungsbehördliche Genehmigung erst wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung unterzeichnet wurde (ShortNews berichtete)...."

Darauf rumzureiten oder überhaupt so zu tun als wäre dies aussergewöhnlich ist totaler Quatsch. Das ist immer so da sich kurz vor der Veranstaltung der Ort immer angeschaut wird und dann erst die genehmigung erteilt wird. So wird überprüft ob alles entsprechend ist.

Über die Erteilung kann man gerne Diskutieren, über den Zeitpunkt nicht.
Kommentar ansehen Zweifel   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:08 Uhr von dreamlive
Der News entnehme ich nur, dass es innerbehördlich zum Verzug kam. Das mag sein, aber dem Veranstalter muss vorab schon die Genehmigung zugegangen sein. Die Versicherung und einige nebenstehende Organisationen hätten auf eine Vorlage der Genehmigung bestanden.

SDpekulieren bringt jetzt wenig. die wenigen Fakten sind schon die Tragödie!
Kommentar ansehen Jap, dreamlive   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:20 Uhr von DeeRow
sehe ich genauso.

man stelle sich vor, die Unterschrift wäre am Samstag verwehrt worden... 1,4 Mio Menschen sagen "Nö, doch nicht".. das hätte ich ungern per Megafon bekanntgegeben.
Kommentar ansehen was für eine tragödie   
 
+0 | -9
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:39 Uhr von iamrefused
es sind ein paar techno futzies von anderen techno futzies getötet worden
Kommentar ansehen und wer..   
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:42 Uhr von mr_shneeply
..zieht die Meute von Leuten zur Rechenschaft welche die Absperrungen durchbrochen und in den Tunnel gestürmt sind?

Derartige Veranstaltungen mir ähnlich lockeren Sicherheitsvorkehrungen finden Monat für Monat statt.
Nur weil dort bisher nichts passiert ist heisst nicht, daß die Veranstaltungen sicherer sind.

Zieht man aus dieser Tragödie nun Konsequenzen wird man sich wundern welche Veranstaltungen dann nicht mehr stattfinden oder mehr Geld kosten.

Im Nachhinein ist es einfach irgendwem die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Kommentar ansehen @Bob_thebuilder   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:53 Uhr von PeterLustig2009
Komisch nur dass im Tunnel selbst niemand gestorben ist.

Die Tote gab es an anderen Stellen, irgendwie komisch?

Wie erklärst dud ir dass der Tunnel 20 Minuten vor den Unglücken wegen Überfüllung geschlossenw urde, die Sicherheitszäune aber einfach niedergetrampelt wurden.

Versagen der Veranstalter oder Dummheit der Besucher?
Sollten die den Tunnel einmauern oder wie
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 12:54 Uhr von Rookster
Sorry, dass ich jetzt erst auf deinen Kommentar reagiere. Ich will das aber trotzdem tun:
Meine Aussage bezog sich nicht darauf, dass die Veranstaltung generell nicht hätte stattfinden dürfen.
Was ich meinte war, das sie SO nicht hätte stattfinden dürfen...
(Also mit diesem Sicherheitskonzept, auf diesem Gelände, etc..)
Und das gilt für jede Veranstaltungen bei der es Tote und Schwerverletzte gibt.
Allein die Tatsache, dass es Tote gibt, ist Beweis genug dafür, dass die Durchführung und Planung der Veranstaltung mangelhaft war und die Veranstaltung also so nicht hätte ablaufen dürfen.

Das bezieht sich dann auch eher auf die Lehren und Schlüsse die man aus sowas zieht, um zu verhindern, dass etwas derartiges nochmal passiert.

Und du wirst mir doch zustimmen, dass die Veranstaltung mit diesem Sicherheitskonzept und auf diesem Gelände besser nicht so stattgefunden hätte, wie sie stattgefunden hat?!

-------------

Und was den Wahrheitsgehalt der Meldung angeht... Ich denke ich habe oft genug den konjunktiv benutzt, um anzudeuten, dass es sich dabei nicht um Faktenwissen, sondern um wiedergegebene Aussagen einer dritten Person handelt.

Zudem habe ich auch deutlich gemacht, dass die Information von einem FDP Abgeordneten kommt, der sie wiederum von einem SPD Innenminister haben will... (Der sie wahrscheinlich auch wieder von irgendeinem Dritten hat).

Allerdings muss man auch sagen, dass solche Informationen doch sehr oft zutreffen und es würde mich auch gerade in dem Fall nicht wundern, wenn es genau so gewesen wäre!

[ nachträglich editiert von Rookster ]
Kommentar ansehen @saber_   
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:01 Uhr von PeterLustig2009
Du nennst also einen einjährigen Papierkrieg mit den behörden "lari fari durchwinken"??

Interessant
Kommentar ansehen @Rockstar   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:04 Uhr von mr_shneeply
Das ist nur der Beweis, daß man mit der maximalen Unberechenbarkeit der Menschen nicht gerechnet hat.

Es hätte auch gut gehen können, dann hätte man die nächsten 20 Loveparades genau so durchgeführt.

"Das hamma schon immer so gemacht"
Kommentar ansehen @Rookster   
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:06 Uhr von PeterLustig2009
Leider stimme cihd ir da nciht zu.

Es wurden Fehler gemacht, aber das Sicherheitskonzept war an die Veranstaltung in der gegebenen Größenordnung angepasst.

Nur die Unvernunft der Besucher wurde nicht berücksichtigt.

Nocheinmal. Es ist niemand gestoebn weil der Tunnel zu eng war oder man ne Stunde im Tunnel stand.

Die Leute sind gestorben weil es ihnen nciht schnell genug ging und sie Sicherheitszäune durchbrochen und Treppen heraufgeklettert sind und bei den Versuchen abgestürzt sind. Erst dadurch wurde die "Panik" ausgelöst und auch nciht im Tunnel selbst

Der Tunnel wurde bereits 20 minuten vor dem unglück wegen drohender Überfüllung abgesperrt und ein Ausweichweg üer die angrenzende Autobahn geöffnet.
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:12 Uhr von penetrada
hier ist so einer, der fast abgestürzt wäre:

http://www.bild.de/...

bei 40 Sekunden sieht man wie der Lebensmüde die Wand hochklettert. wäre der dabei abgestürzt, hätte er 2-3 Leute erschlagen und wäre zusammen mit ihnen niedergetrampelt worden
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:16 Uhr von Rookster
"Komisch nur dass im Tunnel selbst niemand gestorben ist.
Die Tote gab es an anderen Stellen, irgendwie komisch?
Wie erklärst dud ir dass der Tunnel 20 Minuten vor den Unglücken wegen Überfüllung geschlossenw urde, die Sicherheitszäune aber einfach niedergetrampelt wurden."

Also ein sehr guter Kumpel ist nur Minuten vorher durch den Tunnel gegangen und hat mir die Situation so beschrieben:

Die Tunnel (es waren ja im Prinzip zwei, die an der Stelle zusammentrafen) wurden dicht gemacht, als das Gedränge so stark wurde.

Allerdings wurden die am Ausgang zum Festivalgelände dicht gemacht. D.h. genau auf der Rampe, wo die Toten gefunden wurden, wurde abgesperrt.

Die, die noch im Tunnel waren oder in den Tunnel von außen rein wollten, haben das natürlich nicht gesehen und sind in den Tunnel reingedrückt. Dadurch wurde der Druck so groß, dass am Ausgang zum Festivalgelände die Zäune quasi einfach von der Menschenmasse eingedrückt wurden, die gar nicht anders konnten.

Mein Kumpel hat mir bereichtet, dass das Gedränge wohl schon als er durch war so groß war, dass einige Leute versucht haben die Zäune am Eingang zum Gelände auseinander zu schieben um mehr Platz im Eingang zu bekommen.

Laut seiner Aussage hat die Polizei daraufhin nicht etwa Notausgänge geöffnet, oder den Eingang verbreitert, sondern hat angefangen die Szenerie zu filmen und hat per Lautsprecherdurchsage davor gewarnt die Zäune zu verschieben "man nähme das ganze auf Video auf und würde die Verursacher zur Verantwortung ziehen" war eine der Durchsagen.

Mein Kumpel war da gerade schon durch den Eingang durch und auf dem Gelände.

man kann sich aber sehr gut vorstellen, dass so ein Verhalten der Polizei Aggressionen schürt und die Unruhe in der eingepferchten Menschenmenge erhöht, was aus meiner Sicht (und die Schilderungen meines Kumpels sind da doch recht gut nachvollziehbar) ein Auslöser der ganzen Katastrophe gewesen sein könnte.

Jedenfalls scheint die Polizei nicht sonderlich hilfsbereit gewesen zu sein. Angeblich hat mein Kumpel gesehen und gehört, wie mehrere Leute die Polizei gebeten haben doch die Notausgänge zu öffnen und die Leute darüber rein und raus zu lassen, was wohl strikt abgelehnt wurde
"Wenn sie jetzt schon wieder raus wollen hätten sie halt zu Hause bleiben sollen" war ein son Kommentar von dem mit berichtet wurde.

Also das ist alles Hörensagen von einem guten Kumpel und ob das alles genau so war... wer weiß... aber ich denke einen wahren Kern hat das auf jeden Fall, weil es sich doch mit dem deckt, was man von anderen Augenzeugen in den Medien hört...

---------------------

Edit:
Um auch auf die neuen Kommentare einzugehen:

Ich komme aus Krefeld, was ganz in der Nähe von Duisburg liegt und ich kenne das Gelände da ganz gut (bin schon tausendmal daran vorbei gefahren).

Alle mit denen ich vorher schon gesprochen hatte (ich wollte eigentlich auch da hin, mir ist aber ein Termin dazwischen gekommen), haben mit mir übereingestimmt, dass das Konzept schon sehr merkwürdig war.
(Keiner hätte natürlich so eine Katastrophe erwartet, also ich will um Gottes Willen nicht behaupten wir hätten DAS vorausgesehen)

Aber alle haben sich darüber gewundert, warum man über die Tunnel auf das Gelände soll. Es gibt direkt am Hauptbahnhof eine breite Straße zu dem Gelände, wo auch links und rechts noch Grünfläche ist.
Die Tunnel liegen total abseits und der Zugang zu dem Gelände ist total umständlich.

Das Gelände ist nicht für eine Million Menschen ausgelegt... das war vorher allen klar!

Ich war die Jahre vorher in Dortmund dabei und da war das Konzept ein völlig anderes...


Also du kannst nicht einfach sagen "das hätte schon immer so passieren können"... Das Konzept hier war abweichend von allen Konzepten davor... das war schon eine neue Situation!

Und wenn man ein bisschen was mal zu Massenpaniken liest:
Bei Massenpaniken hat der Einzelne keinerlei Einflussmöglichkeiten auf das Geschehen mehr!
KEINE!
Genau das ist die Besonderheit einer Massenpanik...

Also wäre ich vorsichtig den Besuchern so per se eine Schuld zu geben... in so einer Masse kann man keine individuellen Entscheidungen mehr treffen... da wirst du nur noch mitgetrieben...

[ nachträglich editiert von Rookster ]
Kommentar ansehen zum Ende der Loveparade   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:19 Uhr von penetrada
Wegen eines Unglücks wegen Planungsfehlern sollte die Loveparade nicht für alle Zeit beendet werden. Beim Haddsch in Mekka, wobei jährlich mehrere Millionen teilnehmen, kommen regelmäßig Menschen bei Massenpaniken ums Leben. Die Veranstaltung ist also halbwegs gesittet abgelaufen, Unfälle passieren überall.

Haddsch in Mekka:
1975: 200 Tote
1990: 1427 Tote
1997: 343 Tote
2004: 244+ Tote
2006: 362 Tote

http://de.wikipedia.org/...
http://www.rp-online.de/...
Kommentar ansehen @Rockstar   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
27.07.2010 13:38 Uhr von mr_shneeply
nicht die Masse von Leuten die schon im Tunnel stand sondern die Masse von Leuten die VOR dem Tunnel die Absperrungen durchbrochen haben und dadurch erst die Überfüllung des Tunnels verursacht haben.
Dort war definitiv keine Panik, sondern purer Egoismus im Spiel.
Die Polizei und die Rettungskräfte wurden permanent bepöbelt und von ihrer Arbeit abgehalten. Irgendwann reagiert man dann halt mal gereizt.

Refresh |<-- <-   1-25/40   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet