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BP-Chef Tony Hayward ist zurückgetreten

Nach immer lauter werdender Kritik am Krisenmanagements des britischen BP-Konzerns hat Vorstandschef Tony Hayward nun seinen angekündigten Rücktritt erklärt.

Damit zieht Hayward die Konsequenzen aus der Katastrophe um die gesunkene Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko und den damit verbundenen immensen wirtschaftlichen Schäden für den britischen Öl-Riesen.

Sein Nachfolger wird vermutlich der Amerikaner Robert Dudley. Es liegt nun an ihm, den Konzern wieder in die schwarzen Zahlen zu führen und den beträchtlichen Imageschaden mit der Zeit zu kompensieren.


WebReporter: Ranji
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Rücktritt, BP, Ölpest, Tony Hayward
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2010 08:51 Uhr von Ranji
 
+3 | -0
 
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An sich verstehe ich oftmals die ganzen Rücktrittsforderungen nicht, gerade in der Politik. Wer allerdings Segeln geht, während eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes von Statten geht, hat im Krisenmanagement wenig zu suchen.
Btw: Meine erste News!
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27.07.2010 09:31 Uhr von ptahotep
 
+2 | -0
 
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Und wieviel Geld hat diese Person auf der hohen Kante?
Wieviel Geld bezieht diese Person als Abfindung?
Wieviel Geld bezieht diese Person als "Pension", "Rente"?
Wieviel Arbeitsplätze hat diese Person durch diese Einnahmen auf dem Gewissen?
Wieviel Menschen sind an den Folgen der Katastrophe gestorben und werden noch sterben?

Ach, ich möchte es nicht wissen...
Wenn dies einem Arbeiter oder Unternehmer aus der Mittelschicht passiert wäre hätte man sehr wahrscheinlich ein Exempel statuiert.
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27.07.2010 09:37 Uhr von Klassenfeind
 
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Ich kann gar nicht verstehen: das man noch Geld hinterher gewurfen bekomm, wenn man nur "Mist" gebaut hat.
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27.07.2010 10:49 Uhr von Wieselshow
 
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Als ob er schuld ist, und ob er nun segelt oder nicht, wird nicht viel an der Situation ändern.

Stellt euch vor, euer Opa muss zurücktreten, weil eure Mum die Nachbarn flutet. Lol.
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27.07.2010 10:54 Uhr von Alh
 
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ist falsch diesen Mann gehen zu lassen.
Nein, er müsste dableiben und für sein Fehlverhalten den Kopf hinhalten. Keine Abfindung! Ihm gehört jegliches Geld weggenommen um damit seine Schäden zu bezahlen.
Verlier doch mal als Autofahrer Öl oder Benzin. Da kannst du dann ein Schweinegeld abdrücken an die Feuerwehr und an die Stadt.
Es ist nicht zu fassen wie sanft man mit so Dreckspack umgeht die der Mensch-, Natur- und der Tierwelt so dermaßen schaden.
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27.07.2010 11:04 Uhr von Wieselshow
 
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@Alh: "Verlier doch mal als Autofahrer Öl oder Benzin. Da kannst du dann ein Schweinegeld abdrücken an die Feuerwehr und an die Stadt."

Ist mir schon mal passiert. Hat der ADAC übernommen. Kost´ also nix.
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27.07.2010 11:45 Uhr von aby
 
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hat halt genug geld verdient. denk juckts doch gar nicht wenn der kein geld mehr bekommt. übertriebene reiche affen....
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27.07.2010 12:08 Uhr von ptahotep
 
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@Wieselshow: Und woher nimmt der ADAC das Geld?

Aus den Mitgliedsbeiträgen.
Und ich vermute das Du einer der Individuen bist die am lautesten Brüllen wenn die Mitlgiedsbeiträge durch solche Aktionen nach oben gehen. Frei nach dem Motto: "Was geht mich das an? Mein Auto ist in technisch einwandfreiem Zustand. Warum soll ich für die Probleme anderer aufkommen!?".
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27.07.2010 13:27 Uhr von m.a.i.s.
 
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@DesignerDrugV: DDarf ich dich bitte korrigieren? Der Typ bekommt nicht 1,2 Mio Euro Abfindung, sondern schlappe 14 Mio Dollar.
Wenn es nach mir ginge, würde ich ihn mit einem Eimer und einer Schaufel an den Strand stellen und die ´Sch..... wegschippen lassen, die sein Konzern verursacht hat.
Moderne Zeiten in denen wir leben: da wird ein Absperrventil für 40.000 Dollar "eingespart", mit dem die ganze Katastrophe verhindert werden hätte können, jetzt hat man neben den Schäden an der Natur noch ein paar Milliarden verloren und sucht jetzt einen Sündenbock, dem man den Abgang mit einer Schweinekohle versüßt.
Gut gemacht, ihr "Einsparfanatiker".
Eine Frage, die sich mir noch stellt: mit wieviel Geld werden denn die Fischer, die Hotelbesitzer usw. die von der Landschaft und den früheren Reichtümern der Natur gelebt haben, entschädigt. Ich denke mal, da werden einige Existenzen vernichtet, die keine Abfindung bekommen.

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