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Serbien: Archäologen entdecken wertvolle Marmorskulptur aus der Spätantike

Ein deutsch-serbisches Forschungsteam hat in Ostserbien eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: In der Nähe des Dorfes Gamzigrad fand man eine recht gut erhaltene Marmorskulptur, die vermutlich aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus stammt und eine spätantike Jagdszene darstellt.

Die Skulptur besteht aus einer 110 mal 33 Zentimeter messenden Platte, auf der verschiedene 50 Zentimeter große Tierfiguren angebracht sind: ein unvollständiges Pferd, ein Eber sowie ein Jagdhund. Der Fundort liegt 30 Meter nördlich der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Anlage "Felix Romuliana".

"Felix Romuliana" wurde vermutlich als prachtvoller Alterswohnsitz erbaut und wird dem Tetrarchen Galerius zugerechnet. Seit 1953 finden archäologische Ausgrabungen und Untersuchungen in der Palastanlage statt. Weitere geophysikalische Messungen sollen nun Aufschluss über noch offene Fragen geben.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologie, Serbien, Skulptur, Antike, Felix Romuliana
Quelle: idw-online.de

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26.07.2010 12:25 Uhr von alphanova
 
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Laut Quelle wurde die Skulptur nur 30 Zentimeter unter der Erdoberfläche gefunden. Wenn man ihr Alter bedenkt, ist das nicht besonders viel. Da werden noch einige solcher "Schätze" unter der Erde auf ihre Entdeckung durch Archäologen warten.. oder durch Leute, die zufällig darüber stolpern.

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