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Formel 1: Motorsport-Weltrat wird sich mit dem Ferrari-Überholmanöver beschäftigen

Beim gestrigen Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring überholte Fernando Alonso seinen Ferrari-Teamkollegen Felipe Massa in der 49. Runde. Dabei gab es ganz offensichtlich eine Teamorder und Ferrari wurde mit einer Geldstrafe belegt.

Darüber hinaus wird sich auch der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes FIA mit dieser Sache beschäftigen.

Allerdings gibt es noch keinen Termin für die Verhandlung. "Die entsprechenden Gremien beraten darüber", so heißt es von der FIA. Eventuell wird noch in den kommenden Tagen ein Termin festgesetzt.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Ferrari, Untersuchung, Überholmanöver
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2010 12:43 Uhr von MrsHebadesher
 
+4 | -16
 
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26.07.2010 13:01 Uhr von d1pe
 
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@MrsHebadesher: Hast du schonmal was von Wettbewerbsverzerrung gehört?
Unter normalen Umständen wäre Massa #1 und Alonso #2. Da Alonso aber die bessseren Karten für den Gewinn der WM hat, lässt man Massa abbremsen und Alonso vor. Das lässt sich nicht mit dem fairen Wettbewerb vereinbaren, da sich jeder Fahrer aus Fair-Play-Gründen verpflichtet fühlen sollte stets sein bestes zu geben. Durch die andere Platzierung gibt Massa jemandem anderes aus dem Teilnehmerfeld (Alonso) einen Vorteil den die anderen Fahrer nicht haben. Alonso hat sich diesen Vorteil aber nicht selbst erkämpft, und das ist das Problem.
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26.07.2010 13:08 Uhr von SvenHH74
 
+7 | -0
 
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Klar ist dies ein Problem @ MrsHebadesher

Natürlich gibt es ein Problem dadurch. Genauergesagt sind es Auswirkungen auf die anderen Mannschaften und Ihre Chance auf den WM-Titel.
Alle Mannschaften fahren um den Weltmeistertitel. Wenn nun ein Fahrer mit derzeit vielen WM-Punkten offensichtlich bevorzugt wird, kann das am Ende die ganze WM entscheiden.

Die Geldstrafe von 100.000 Dollar finde ich nicht ausreichend.
Ferrari schüttelt die doch aus dem Ärmel und lacht sich ins Fäustchen.
Ich denke ein Punktabzug in der Gesamtwertung der Teams wäre gerechtfertigt.
Alonso hätte normalerweise nicht den Sieg geholt !
Massa war meist gleich schnell oder schneller und das ganze Rennen (bis zur Stallorder) vor ihm.

Und seine Reaktion auf der nachfolgenden Pressekonferenz ließ den Eindruck vermuten das ihm die Stallorder ebenfalls nicht gefallen hat.... ;-)
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26.07.2010 13:22 Uhr von hitzi
 
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Und? Ist das nicht zum Beispiel bei Fahrradrennen, wie bei der Tour de France, gang und gebe, dass das Team einen (den besseren?) Fahrer unterstützt, damit er gewinnt oder zumindest einen guten Platz erreicht? Das nennt man eben Teamsport :)

[ nachträglich editiert von hitzi ]
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26.07.2010 13:34 Uhr von GLOTIS2006
 
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Wenn es so sein soll, dass es keine Absprachen und Order gibt, dann bitte aber auch nicht mehr von Teams sprechen. Dann muss jeder Fahrer seinen eigenen Stall haben, denn strategische Entscheidungen können ja genauso einfach in der Box getroffen werden.

Also sorry, totaler Unsinn.
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26.07.2010 14:23 Uhr von Guschdel123
 
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@ hitzi: Mit dem Unterschied, dass das in der Formel 1 nunmal per FIA-Gesetz verboten ist. Verboten IST verboten, dadran haben sich nunmal alle Teams zu halten (fernab der Diskussion über Sinn oder Unsinn).

Ferrari hätte es auch einfach klüger regeln sollen:
Massa verbremst sich, kommt in die asphaltierte Auslaufzone einer Kurve und Alonso kann beruhigt vorbeiziehen.
Das Problem ist die Plumpheit und Arroganz mit der Ferrari das durchgezogen hat.
Die PK nach dem Rennen, die Interviews wo ´´keiner etwas davon wusste´´, das ist einfach ZU dreist um nicht bestraft zu werden.
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26.07.2010 15:37 Uhr von AntiBild
 
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Ferrari hat: eindeutige gegen die Regeln verstoßen!
Die Teamorder ist verboten und daran hat sich jeder zu halten, ob es ihm passt oder nicht.
Das Verbot der Teamorder wurde damals wegen Ferrari gemacht, aber das ist ihnen wohl egal...

Natürlich hätte man das Überholen von Alonso gegen Massa geschickter machen können, aber ich denke das war von Massa absicht.
Er hätte eigentlich gewonnen und war deshalb sauer und hat es extra offensichtlich gemacht, damit auch jeder sieht, dass er den Befehl zum Vorbeilassen bekommen hat.
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26.07.2010 15:55 Uhr von KamalaKurt
 
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2001 hat man wegen der Teamabsprache von Ferrari das Gesetz verschärft. Damals war auch Massa der Leittragende als er mit deutlichem Vorsprung vor Michael Schumacher lag.

Sind denn die "Roten" in der Formel 1 so dumm? 100.000 € Strafe ist keine Strafe für diesen Rennstall. Hier müssen die gewonnenen Punkte annulliert werden. Mercedes hat vor 2 Jahren, ok da war das Vergehen größer alle Punkte der Teamwertung gestrichen bekommen und einen wesentlich höheren Geldbetrag zahlen müssen.

Da die Roten im Grunde genommen Wiederholungstäter sind sollte man sie für 3 Rennen sperren. Vielleicht wachen dann mal die Verantwortlichen auf. Ich habe Mitleid für den überragenden Fahrer Massa, der ja mehrmals Vizeweltmeister hinter Schumacher geworden ist.
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26.07.2010 15:58 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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@ MrsHebadesher: also wenn du der meinung bist dass sich für die anderen teams nichts ändert, denn hast du wirklich nicht nur wenig ahnung von der formel 1, sondern auch garkeine ahnung von mathematik. rechne es dir aus. hätte massa anstatt alonso gewonnen, so wäre alonsos rückstand auf die wm spitze jetzt größe als jetzt. sowas nennt sich wettbewerbsverzerrung.


was an dem wochenende vorgefallen ist, lässt sich ganz einfach ausdrücken. feriari erkauft sich die punkte vergabe. die 100.000€ sind für die peanuts. und das ist ein schlag ins auge für den fairen sport. dass nichts weiter heisst, zahlt der fia 100.000€ und ihr habt narrenfreiheit.

man hätte ferrari noch wärend des rennens durch die boxengasse schicken müssen. alle beide. es ist nichts passiert. nach dem rennen hätte man beide fahrer + team nachträglich disqualifizieren müssen. es ist nichts passiert. ausser dieses "geschenk".


wie gesagt, Ferrari erkauft sich die punkte. naja mafia was sonst. und die Fia spielt da noch mit. schade.
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26.07.2010 17:14 Uhr von MrsHebadesher
 
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Teamorder: Schlag ins Auge für fairen Sport? "Fairen Sport" habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Es wird betrogen, wo es nur geht: Tour de France, Fußball, Formel1, etc.
Nennen wir es lieber "Ideal des fairen Sports" oder "Utopie des Sports".

Meiner Meinung nach sollten Teams das Nötige tun, um sich als Ganzes nach vorne zu bringen, d.h. ihren besten Fahrer zu pushen (siehe vorhin genanntes Beispiel der Tour de France). Daher finde ich Regeln den Teamorder nicht sinnvoll. Das beste Team, der beste Rennstall soll gewinnen und nicht eine einzelne Person, die letztendlich immer die Unterstützung der Kollegen braucht. Anders formuliert: Es gibt kein ICH im Team.
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26.07.2010 21:07 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Sollte hart bestraft werden: Aber nicht wegen der Team-Order. Letztendlich hätten sie es auch sehr viel unauffälliger hinkriegen können und dann hätte jeder gesagt: Ja ja, das haben sie gut eingefädelt.

Aber so wie das am Sonntag abgelaufen ist, ist das reine Verarsche der Zuschauer und der gesamten Rennleitung. Und dann auch noch so offensichtlich. Ich finde dafür sollten sie bestraft werden, weil sie sich hinstellen und weiterhin alle anlügen. Wenn sie gegen die Stallorder sind, dann sollen sie das sagen und zugeben dass es eine war. Aber so fühle ich mich als nicht ernst genommen und verarscht, und bin dabei sicherlich nicht der einzige. Scheinbar denkt Ferrari der Rest der Menschheit ist total dumm...
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26.07.2010 22:15 Uhr von guitar.gangster
 
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@KamalaKurt: Nur der Richtigkeit halber: Der damals Leittragende war zwar auch Brasilianer, aber der hieß nicht Massa sondern Barrichello und der reagiert bekanntlich noch heute sehr angepisst auf dieses legendäre: "Rubens, let Michael pass for Championship" vom jetzigen FIA-Präsidenten.
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26.07.2010 23:39 Uhr von Blubbermax
 
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Generell sehe ich das so wie es MS im Interview bei RTL gesagt hat. Früher oder Später muss sich ein Top Team entscheiden welcher Fahrer die besten Möglichkeiten hat um die WM zu erreichen. Aber darum geht es ja eigentlich auch nicht es geht viel mehr um die klare Erkennbarkeit dieses Manövers. Massa hatte von Anfang an Probleme mit den harten Reifen, da wäre es einfach gewesen einen kleinen verbremser einzubauen. Nur war Masse ganz offensichtlich etwas angepisst, und zeigte so seinen Protest. Ich finde nur dieses Getue hinterher für lächerlich, wenn ich dann den feinen Herrn Alonso, breitbeinig und dämlich grinsend, in der PK sehe wie er sagt; Ich weis auch nicht was da los war, er hatte wohl ein Problem. Und Massa die gleiche Frage mit; "Ihr habt es doch gesehen, mehr muss ich dazu nicht sagen !" beantwortet. Dann wird mir Übel. Zeigt nur mal wieder was für eine Persönlichkeit der Herr Alonso ist. Er hat ja damals auch nichts von den "genialen" Plänen Briatores gewusst.
Unglaublich...dieser Typ hat in der F1 nichts zu suchen.

Ferrari sollte man nicht für die Teamorder bestrafen, sondern für ihre dümmlichen Aussagen.
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27.07.2010 00:17 Uhr von Timmer
 
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Ich hab das Gefühl: Der Massa hat sehr wohl richtig verstanden und hat richtig dreist den Alonso so vorbeischießen lassen.

Der Massa wusste genau: Wenn der das so macht, kriegt Ferrari ein so richtig aufn Deckel. Der war halt stocksauer wegen der Aktion und anstatt ein Fahrfehler anzutäuschen hat er bewusst Gas weggelassen.

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