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Trinkwassergewinnung aus Nebel

Da vorhandene Trinkwasserquellen immer weniger werden haben sich Forscher eine Möglichkeit überlegt, die zumindest teilweise in einigen Regionen der Erde die Trinkwasserknappheit kostengünstig beheben könnte und zwar mit sogenannten Nebelkollektoren.

Riesige Netze werden an Berghängen aufgespannt, um die Feuchtigkeit des Nebels einzufangen. Die Möglichkeit der Gewinnung hängt natürlich von nebelreichen Regionen wie zum Beispiel im nordchilenischen Iquique oder den Nebel begünstigen Wäldern in Taiwan ab.

In Eritrea konnten zum Beispiel in einer Nebelsaison 170 Liter Wasser pro Tag gewonnen werden. Genau dieses Thema wird nun von 140 Nebelexperten auf der fünften internationalen Nebel- und Taukonferenz diskutiert. Letztendlich kann der Nebel natürlich nur einen Teil des Wasserbedarfes decken.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Nebel, Kollektor
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2010 19:25 Uhr von Marius2007
 
+1 | -6
 
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Eine sehr interessante Idee vorausgesetzt sie schaffen es die Nebel mit Hilfe von Satelliten auswendig zu machen, damit die Netze auch rechtzeitig ausgehängt werden.
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25.07.2010 19:27 Uhr von batistabombhuf619
 
+2 | -2
 
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Wenn sich das lohnt, ist das eine geniale Idee ;)
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25.07.2010 19:30 Uhr von Der-Typ
 
+6 | -2
 
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aaaha: "140 Nebelexperten auf der fünften internationalen Nebel- und Taukonferenz"
Was es nicht alles für Berufe und Konferenzen gibt xD

Aber die Idee find ich echt nicht schlecht, wobei 170 Liter pro Tag nicht wirklich viel sind...
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25.07.2010 19:30 Uhr von einsprucheuerehren
 
+5 | -0
 
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das ist wirklich: uralt und keine Neuigkeit.
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25.07.2010 20:21 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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und entsalzungsanlagen in küstennähe würden auch sinn machen.

dazu gäbe es auch noch für jedermann mit wenigen mausklicken filter zu erstehen, mit denen man aus meerwasser
trinkwasser gewinnen kann.

eigentlich gäbe es viele möglichkeiten, die aber anscheinend immer am willen oder am geld scheitern.
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25.07.2010 21:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Ist in Chile - und Deutschland finanziert ein Bekannter um 2 Ecken von mir war vor wenigen Jahren in Chile wegen dem Projekt. Diese Forschungsarbeiten wurden - so wurde mir zumindest erzählt - von Deutschland finanziert. Die Leute dort unten haben nämlich sonst keine Möglichkeit an Trinkwasser zu kommen. Eine Art Nothilfe, aber mit weiterreichendem Nutzen.
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25.07.2010 22:33 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -2
 
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Die Frage ist nur Was passiert mit der Umwelt, wenn die ganze Feuchtigkeit des Nebels entzogen wird.

Schliesslich hat sich die Flora darauf eingestellt, stellenweise fast das ganze Jahr im Nebel zu leben.

Bringt ja nix, wenn die Menschen in den Regionen jetzt etwas mehr Wasser zur Verfügung haben, wenn anschliessend die Natur durch die fehlende Feuchtigkeit kaputtgeht.
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26.07.2010 02:05 Uhr von Wuestensturm
 
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@jlaeb Genau das habe ich mir auch gedacht.
Und deshalb ist das keine "geniale Idee", sondern ehr das Gegenteil, dumm und naiv.

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