25.07.10 15:12 Uhr
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Innenministerium weist Kritik an der Sicherheit von De-Mail zurück

Die vor kurzem geübte Kritik an der geplanten De-Mail (ShortNews berichtete) und deren Sicherheit wurde jetzt vom Innenministerium zurückgewiesen.

Es wurde Kritik an dem kurzzeitigen End-und wieder Verschlüsseln auf den Anbieter-Servern geübt. Nach Ansicht von Experten wäre dies eine Sicherheitslücke.

Das Innenministerium ist aber der Meinung, dass die De-Mail in den Hochsicherheitsrechenzentren absolut sicher sei. Die anbietenden Unternehmen unterliegen strengsten Sicherheitsbestimmungen. Bei Tests hätten es Hacker nicht geschafft, in das System einzudringen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Sicherheit, Innenministerium, De-Mail
Quelle: winfuture.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2010 15:26 Uhr von usambara
 
+5 | -0
 
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werden mit DE-Mails auch die Bundestrojaner zur Online-Durchsuchung eingeschleust?
Wenn die Telekom (Spitzelskandal) gemeinsam mit dem Innenministerium an der DE Mail arbeitet wird auch eine Hintertür eingebaut.
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25.07.2010 15:29 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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Datenschutz? Vor der Einrichtung eines De-Mail-Briefkastens muss man sich identifizieren, was bei einem normalen Briefkasten oder bei dem Versand von Briefen nicht erforderlich ist. Aufgrund der Architektur von De-Mail fließen alle Daten und Kontakte auf die Person rückführbar an einer zentralen Stelle zusammen; die Verwendung mehrerer, nicht in Verbindung zu bringender Identitäten ist nicht möglich.

Die hinterlegten persönlichen Daten des Nutzers sind für eine Vielzahl von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten ohne richterliche Anordnung anforderbar (§ 113 TKG), die Identität hinter einer De-Mail-Adresse ist für über 1.000 Behörden in einem Onlineverfahren abrufbar (§ 112 TKG), in dem täglich 12.000 Zugriffe auf Kundendaten erfolgen.[28] Der De-Mail-Gesetzentwurf[29] sieht in § 16 sogar die Namhaftmachung des Postfachinhabers auf Anfrage Privater vor – für die Post oder einen E-Mail-Anbieter wäre eine solche Auskunft eine schwerwiegende Verletzung des Datenschutzes.

Eine Vorratsspeicherung aller De-Mail-Briefwechsel (vgl. § 100 TKG) schließt der Gesetzentwurf nicht normenklar aus.

Kennung und Passwort zu einem De-Mail-Postfach sind auf Anforderung einer Strafverfolgungsbehörde, einer Polizeibehörde, des Bundesamts für Verfassungsschutz, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes ohne richterliche Anordnung herauszugeben (§ 113 TKG). Die im De-Mail-Postfach liegenden Dokumente und Informationen sind damit keineswegs so geschützt wie Papierdokumente oder Briefe in der eigenen Wohnung. Das Recht zur Passwortabfrage besteht zwar bei allen E-Mail-Konten. Dort kann man sich aber mit anonymen Postfächern, multiplen Identitäten und ausländischen Konten vor Zugriffen schützen, was bei De-Mail nicht möglich ist.

Obwohl die Beantragung einer De-Mail-Adresse freiwillig sein soll, wird befürchtet, dass Behörden und Unternehmen, die ihre Leistungen bisher anonym oder ohne Überprüfung der Kundenangaben angeboten haben, faktisch schrittweise eine personengebundene und identitätsgeprüfte E-Mail-Adresse zur Voraussetzung des Angebots ihrer Leistungen machen werden. Ziel des Vorhabens ist dem Bundesinnenministerium zufolge tatsächlich, „die nicht-anonyme und sichere elektronische Kommunikation zum Normalfall” zu machen. Die eindeutige Identifizierung im Internet kann beispielsweise zum Ausschluss bestimmter Kundengruppen genutzt werden, etwa wegen angeblich mangelnder Bonität oder auch nur wegen Missliebigkeit oder Kritik am Unternehmen.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zieht das Fazit, von der Benutzung von De-Mail könne „nur abgeraten werden”. Um einen faktischen Zwang zur Nutzung von De-Mail zu verhindern, müsse der Dienst boykottiert werden, damit er sich nicht durchsetze.

wiki
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25.07.2010 21:40 Uhr von Hirnbenutzer
 
+1 | -0
 
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Wer sich DE-Mail antut,ist in meiner meinung nach: der Super-DAU!!!!!

Da hilft dann gar nichts mehr.
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26.07.2010 18:02 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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Natürlich weisen sie das zurück. Sonst könnten sie nicht in Ruhe lesen...

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]

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