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Trotz Ölkatastrophe: BP beginnt mit neuer Tiefseebohrung im Mittelmeer

Das Energieunternehmen BP wird in wenigen Wochen eine Tiefseebohrung im Mittelmeer vor der Küste Libyens starten. Vor ca. drei Monaten kam es vor der Küste der USA zur Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" und in der Folge zur größten Naturkatastrophe vor den Küsten der USA.

Bei der Katastrophe am 20. April kamen elf Menschen ums Leben. Die Tiefseebohrung vor Libyen würde höchsten Sicherheitsstandards unterliegen und es gebe keine Parallelen zur explodierten Bohrinsel, sagte ein Sprecher von BP. Es werden riesige Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet. BP rechnet mit allein beim Erdgas mit 850 Millionen Kubikmetern.

Im Vergleich zur Bohrinsel vor der US-Küste wird im Mittelmeer 250 Meter tiefer gebohrt, in insgesamt 1.750 Meter Tiefe. Das Feld liegt 200 Kilometer vor der Hafenstadt Bengasi. Die Genehmigung für die Tiefseebohrung hatte BP im Jahre 2007 für umgerechnet 675 Millionen Euro von Libyen erworben.


WebReporter: Margez
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Libyen, BP, Mittelmeer, Ölkatastrophe, Tiefseebohrung
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2010 14:43 Uhr von BeaconHamster
 
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Ein Unglück bedeutet ja nicht: zwangsweise das Ende aller Aktivitäten der Art.
Nach einem Autounfall oder Zugunglück fahren ja auch weiterhin Leute.
Dass BP weiterhin Bohrungen vornimmt bedeutet garnichts.
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25.07.2010 16:11 Uhr von speak999
 
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Die müssen: ja irgendwo wieder Geld herholen. Die Schadenersatzzahlungen sind auch nicht gerade gering...

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