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Fahrpreiserstattung wegen Verspätung: Deutsche Bahn verliert regelmäßig Tickets

Die Deutsche Bahn verliert regelmäßig unter mysteriösen Umständen Fahrtickets, wenn diese mit einem Antrag auf Fahrpreiserstattung wegen Verspätung des Zuges per Briefzustellung bei der Bahn eingehen.

Die Antragsteller bekommen dann lediglich ein Schreiben, das sie auffordert, das Ticket vorzulegen, da der Fahrpreis ansonsten nicht erstattet werden kann. Falls der Antragsteller das Ticket nicht nochmals vorlegen kann, verliert er den Anspruch auf Fahrpreiserstattung, da er die Beweispflicht hat.

Ein Sprecher des Eisenbahn-Bundesamtes der Aufsichtsbehörde der Bahn bestätigte nun, dass es bereits ein Ermittlungsverfahren gegen die Bahn gibt. Seit etwa einem Jahr ist die Bahn gesetzlich dazu verpflichtet, bei einer Verspätung von mehr als einer Stunde die Hälfte des Fahrpreises zu erstatten.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Deutsche Bahn, Verspätung
Quelle: www.netz-24.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2010 15:19 Uhr von R4V3R
 
+46 | -3
 
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es die Bahn ist, die GEZ oder die GEMA.
Alles dasselbe Dreckspack-.-
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24.07.2010 15:26 Uhr von Thingol
 
+19 | -2
 
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Und abgesehen von der GEMA: sind es alles halbe Staatsunternehmen.
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24.07.2010 15:29 Uhr von ZzaiH
 
+22 | -0
 
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das ist ja: ne miese masche - einfach die tickets "verlieren"
wahrscheinlich verlangen die auch noch das original, das sie dann verlieren können, und keine kopie...
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24.07.2010 15:39 Uhr von Floppy77
 
+14 | -3
 
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Dann: nur eine Kopie schicken und das original behalten um es dann vorlegen zu können und nur gegen Quittung abgeben.

Die Bahn sollte enteignet und verstaatlicht werden. Der Staat muss da sowieso Geld zuschiessen, dann kann der Staat das auch gleich ganz allein tragen und die Mißwirtschaft hat dann vielleicht mal ein Ende. Bei einer Aktiengesellschaft wollen alle nur Kohle haben, da wird nichts investiert in die Züge oder in das Streckennetz. Wenn das alles marode und ausgelutscht ist, wird das dann eh dem Staat teuer zum Kauf angeboten. Also besser gleich enteignen.
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24.07.2010 16:24 Uhr von wrazer
 
+3 | -2
 
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@Flopy77: Bei einer verstaatlichung will der Staat doch gleich was mit den Bahnkarten dazuverdienen, oder sehe ich das Falsch. Das Problem an der Bahn ist die Monopolstellung und die abhängigkeit vom Transport.
Der Fernverkehr in Schleswig Holstein wird zum Beispiel von dem Land getragen. Meine BC 50 hat da nur noch 25% und wenn ich von Kiel nach Hamburg fahren ist es günstiger mitm ICE zu fahren als mitm Regionalexpress SH.
Bin aber auch gegen die abzocke der Bahn, will damit nur zeigen, dass es sogar schlimmer geht.
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24.07.2010 16:33 Uhr von claeuschen
 
+0 | -0
 
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Zukünftig: sollen doch alle Fahrgäste "mobil" bestellen.
Wenn das so sein sollte, dann bitte nur ein Jubiläumsticket.

Siehe:
http://www.shortnews.de/...

;-)
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24.07.2010 16:47 Uhr von marcometer
 
+5 | -0
 
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genau wie bei handyprovidern: bei vielen ist es leider so, dass wenn man kein einschreiben mit rueckschein schickt die vereine sehr gerne mal die kuendigung verlieren oder sie "seltsamerweise" immer erst dann erhalten wenn die frist schon abgelaufen ist :)
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24.07.2010 20:25 Uhr von Psyphox
 
+3 | -1
 
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jaja die Bahn: Ich fahre nicht häufig mit der Bahn, heute wollte ich wieder meine Mutter besuchen die ca 40km von mir entfernt wohnt. 5 Minuten nachdem die Bahn losfahren sollte kam über Lautsprecher die Meldung das der Zug ausfällt, und das passiert nicht nur manchmal sondern oft.
RICHTIG SCHEISSE!
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24.07.2010 20:47 Uhr von phal0r
 
+1 | -0
 
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Das ganze Netz ausgliedern und als: öffentlich-rechtliche Non-Profit-Organisation und alle Strecken zur Ausschreibung. Die Bahngesellschaften zahlen dann an den Netzbetreiber eine Gebühr für die Nutzung der Strecke und der Bahnhöfe um die Instandhaltung und den Ausbau zu finanzieren. Dann dürfte sich die kundenfeindliche Haltung sehr schnell ändern
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24.07.2010 21:35 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -0
 
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Ne Anzeige gegen große Firmen hat noch nie: gute Wirkung gezeigt. Meist werden die Ermittlungen einfach eingestellt.
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24.07.2010 21:40 Uhr von bd056
 
+4 | -0
 
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Hey, das ist doch noch garnix...
Die haben 3 Wiedersprüche zu einer Fahrpreisnacherhebung verschlammt. Kam dadurch zustande, dass der Kontrolleur sagte: "Ja, kannst mit Karte zahlen" und ihm nachher (als der Zug schon fuhr) nur auffiel, dass ich ihm ne EC-Karte vor die Nase gehalten hatte...
Laut Service-Center werde sowas erstattet.
Nach dem ersten Widerspruch kam eine Zahlungs"erinnerung". Ohne Kommentar. Es folgt ein Widerspruch... Dann erneute Mahnung. Auf Anfrage sagen sie, sie hätten nie was bearbeitet, es gebe aber einen Eingang, wäre wohl abhanden gekommen, ich soll noch einen schicken. Jetzt is das ganze beim Inkasso. Auf Anfrage kommt nur: "Ja, du hättest eben widersprechen müssen..."

Da is die Rückerstattung ein Witz gegen... Ich soll knapp 150€ zahlen... Wegen sowas...
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24.07.2010 21:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich fuhr das letzte Mal mit der Bahn letzte Woche nahe Berlin: Die machten Dienst nach Vorschrift und schlossen einen Bahnübergang für mehrere Stunden. Somit kamen auch die Busse nicht rechtzeitig am Bahnhof an um die Kunden zur Bahn zu bringen. Die Bahnkunden standen somit stundenlang an der Schranke in 200 meter zum Bahngleis. Als Fussgänger darf man ja auch nicht rüber.
Wer seine Kunden so behandelt, erhält von mir die Quittung.
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24.07.2010 23:58 Uhr von Jackobi
 
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letztens 4 Stunden gewartet: Habe letztens 4 Stunden gewartet auf meinen Zug der normalerweise einmal in der Stunde fährt. Als ich die kostenpflichtige Nummer die am Bahnhof aushing nach einer Stunde angerufen habe waren die ganz fest der Überzeugung das der Zug ganz normal fährt^^. Als ich dann zum Hauptbahnhof gefahren bin und nachgefragt habe nach einer Alternativroute, wurde die Dame am Schalter extrem frech.
Sie hat mir dann ein Formular mitgegeben für Kostenerstattung und ich hätte ganze 1,50€ rauschlagen können abzüglich der Briefmarke für 50cent. Wenn man ne Monatskarte hat gibts nämlich 1,50€ pro Verspätung über einer Stunde, wobei es dann egal ist ob 65 Minuten oder 240 Minuten.
Das sind beides Verspätungen von über 60 Minuten xD
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25.07.2010 21:02 Uhr von SpEeDy235
 
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funktioniert ganz gut: ich hab in den letzten monaten oft rückerstattung beantragen müssen und das geht auch ohne originalfahrkarte. ich war da nämlich zum vorstellungsgespräch und dort ist das originalticket. also sollen sie sich bitte an die wenden und schon war das für sie ok. es war zwar nich viel erstattung, aber immerhin etwas.
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26.07.2010 00:30 Uhr von spamsucks
 
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tja: so ist das halt wenn die bahn profite einfahren muss. und das wird noch schlimmer, wenn man sie privatisiert und "wettbewerb" auf der schiene einführt.

aber naja, es ist ja politisch ohnehin nicht gewollt dass die menschen mit dem öpnv reisen. dann würde ja die arme automobilindustrie pleite gehen. millionen menschen wären arbeitslos..bla bla..
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30.07.2010 03:21 Uhr von limasierra
 
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die schufa ist die größte Abzocke die es gibt! Voll der Fehler im System, dass diese Funktion nicht von einer staatlichen Organisation ausgeeführt wird. Richtige Abzocke für Leute die schon so kein Geld haben. Die verlangen noch Geld für ne Auskunft auf die du ewig warten musst. Aber wenn du mehr bezahlst geht es lächerlich wenig schneller.

Mein Beileid
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02.08.2010 10:40 Uhr von bigpapa
 
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Gibt eine einfache Lösung: man schickt eine BEGLAUBIGTE Kopie.

Da Tickets Seriennummern haben, ist ein Missbrauch ausgeschlossen. Und die Beglaubigung lässt man einfach für 5 Euro in der Kirche machen.

Auch wenn es kaum einer weiß :) Die dürfen das. !!!

Gruß

BIGPAPA

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