24.07.10 13:15 Uhr
 308
 

Abgebrochene Zähne - Ärzte sollen Gewalt melden

Die hessische Landesregierung plant, die Hausärzte in die Pflicht zu nehmen. Verletzungen durch häusliche Gewalt sind vielfältig. Abgebrochene Zähne, Prellungen, Platzwunden, eingerissene Ohrläppchen: Patienten haben oft seltsame Erklärungen dafür.

Um familiäre Gewalttaten zu erkennen, sollen die Ärzte dafür sensibilisiert werden. In Zukunft können bei Behandlungen Fragebögen ausgefüllt werden, die bei einer möglichen Gerichtsverhandlung genutzt werden dürfen.

Viele Ärzte wollen helfen, wissen aber nicht recht wie. Die Bundesärztekammer fordert nun, bundeseinheitlich an das sensible Thema heranzutreten und unter anderem den Fragebogen überregional einzuführen.


WebReporter: SN-Beobachter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arzt, Gewalt, Zahn
Quelle: www.fnp.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutscher Bundestag: Özdemir zerlegt AfD für Yücel-Antrag
USA: Donald Trump will jetzt Lehrer bewaffnen
US-Schüler für neues Waffenrecht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.07.2010 13:15 Uhr von SN-Beobachter
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Aus der Quelle geht noch hervor, dass viele Opfer nach Gewalttaten Mitschuld empfinden und sich deshalb nicht outen können.
Kommentar ansehen
24.07.2010 13:44 Uhr von fatzorro
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
ich dachte: dass gerade bei kinderärzten die pflicht besteht, häusliche gewalt anzuzeigen?

es ist auf jeden fall ein schritt in die richtige richtung, und würde doch mit kleinen mitteln (melden per intranet bei der polizei) einem großen zweck dienen
Kommentar ansehen
24.07.2010 14:05 Uhr von delanji
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
das einzige: wohin das führt, ist dass die Frauen mit, sogar zum Teil schweren Verletzungen, nicht mehr zum Arzt gehen, in der Angst sich dann offenbaren zu müssen. Was die meisten aus Scham fast mehr fürchten als die Gewalt selbst.
Kommentar ansehen
24.07.2010 14:17 Uhr von alles.Gelogen
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Wie immer fängt es mit sachen an: die in der Bevölkerung anklang finden.

Wir brauchen eine Internetsperre gegen Kinderpornos --> danach Diskussion das man auch andere bedenkliche Seiten mit Verschwörungstheorien oder Raubkopien sperrt

Datenspeicherung zur Terrorbekämpfung --> danach gab es eine Diskussion, ob man die Daten nicht auch an die Industrie verkaufen könne

Bald wird eh alles verknüpft. ELENA, Krankenkarte mit allen Krankheiten, RFID-Ausweis und und und!

Der Arzt hat eine Schweigepflicht, basta! Man kann auf den betroffenen einreden, und ihm sagen, welche optionen er hat. Bei Kindern andere Ärtzte hinzuziehen.

Häusliche Gewalt ist übrigens kein Kernproblem. Es ist nicht so, dass beim Arzt täglich Leute sitzen, die daheim zusammengeschlagen werden. Es gibt sie, natürlich. Aber die Schweigepflicht hat damit nichts zu tun!

Als nächstes meldet der Hausarzt noch, dass er Drogen im Urin gefunden hat. Am besten auch noch an den Arbeitgeber
Kommentar ansehen
24.07.2010 15:40 Uhr von SN-Beobachter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@alles.Gelogen: so wirds kommen!
Kommentar ansehen
24.07.2010 17:47 Uhr von ernibert
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
delanji: da hast du leider recht...

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Schwulenpopaganda für Kitas wird nachgedruckt!
Milliardär aus China übernimmt 9,69 Prozent der Aktien von Daimler
Deutscher Bundestag: Özdemir zerlegt AfD für Yücel-Antrag


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?