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Umweltministerium will keine neuen Ölbohrungen in der Nordsee

Wenn es nach Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) geht, sollen vorerst keine neuen Ölbohrungen in der Nordsee genehmigt werden. Die Katastrophe im Golf von Mexiko müsse Anlass genug sein, Risiken von Ölbohrungen neu zu evaluieren. Deutschland solle dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.

Andere Länder, die in der Nordsee Öl fördern, werden ein solchen Schritt vermutlich aber nicht mittragen, so Norbert Röttgen. Er versicherte jedoch, dass in der Nordsee schon jetzt andere Umwelt- und Sicherheitsstandards greifen würden als beispielsweise im Golf von Mexiko.

Auch die EU-Kommission setzte sich für einen Stopp von Tiefseebohrungen ein. Bohrungen unter extremen Voraussetzungen sollten zunächst nicht mehr erlaubt werden. Indes vermeldete der deutsche Energiekonzern Wintershall einen Ölfund in der Nordsee vor Norwegen.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordsee, Norbert Röttgen, Umweltministerium, Ölbohrung
Quelle: www.nzz.ch
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2010 18:07 Uhr von Sir_Waynealot
 
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jaja Sicher nur weil sie keine Spendengelder von den Ölmultis bekommen haben.
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23.07.2010 19:24 Uhr von shadow#
 
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Guter Plan: Ausser bei Ölfeldern, die an die Gewässer anderer Staaten angrenzen.
Da sollte man lieber mal weiterfördern, ehe alles weg ist ;)

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