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23.07.10 14:36 Uhr
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Werbung durch Bewegungsprofil: Den Spion in der eigenen Tasche

Konzerne wie Google oder Apple sind besonders interessiert an dem, was wir im Internet suchen, wo wir uns aufhalten oder wen wir kennen. Diese Daten ergeben verknüpft ein Profil, das Auskunft geben kann, wo wir arbeiten, wo wir wohnen, wie viel wir verdienen oder welche Interessen wir verfolgen.

All das kann unser Handy der neuesten Generation verraten. Viele Hersteller und Netzbetreiber können die GPS- und Funkdaten nutzen, um uns zu lokalisieren und so ortsbezogene Werbung zu schalten.

Während die Werbewirtschaft dies als Innovation sieht, macht die Entwicklung den Datenschützern wirklich Angst, da niemand genau weiß, welche Daten gesammelt werden und wofür die Unternehmen diese Informationen über uns nutzen.


WebReporter: Mobile-Freak
Rubrik:   Wirtschaft / Infrastruktur
Schlagworte: Google, Apple, Werbung, Smartphone, Spion, Bewegung
Quelle: www.wiwo.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Es ist eine gruselige Vision, die jeden Handynutzer zu einem gläsernen Menschen macht, wenn es wirklich angewandt wird.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen nun ja   
 
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23.07.2010 14:49 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
ist denn ein handy überhaupt im standby oder könnte ein anderer es als abhörgerät nutzen? technisch möglich.
Kommentar ansehen Normal   
 
+8 | -0
 
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23.07.2010 15:01 Uhr von strausbertigen
gehört es sowieso konsequent verboten dass Daten über mich gesammelt werden wenn ich keine ausdrückliche Zustimmung erteilt habe....das darf sich ebenso unsere ekelhafte Regierung auf die Fahnen schreiben. Ebenso gehört es verboten dass man Zustimmungserklärungen in irgendwelchen AGB die 10 Seiten lang sind, versteckt....sowas gehört zur Privatssphäre und geht keinen Staat und schon 10 mal kein Unternehmen an welches dann noch Profile erstellt.
Kommentar ansehen strausbertigen   
 
+2 | -1
 
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23.07.2010 16:00 Uhr von vmaxxer
Die Zustimmung wird von den Benutzern dieser Handys gegeben.
Steht in den AGBs die man Akzeptieren muss.
(Ob das allerdings wasserdicht rechtens ist....)

Vor allen von Handynutzern einer bestimmten Marke hört man oft: "Na und? Dann sollen sie doch meine Standortdaten sammeln." u.ä..



Unsere Privatsphäre wird Stück für Stück aufgeweicht. Auf absehbarer Zeit wird davon nichts mehr überbleiben. Gläserner Bürger, gläserner Kunde, gläserner Passant.



[ nachträglich editiert von vmaxxer ]
Kommentar ansehen noch ein Zeichen der   
 
+2 | -6
 
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23.07.2010 16:12 Uhr von Der_Krieger
Apokalypse. Der Mensch wird zunehmend mächtiger und schwächer zugleich. Man die Zeit ist wirklich nah. Die Welt geht unter. 2012 ist es wahrscheinlich so weit.
Kommentar ansehen @ Apple, M$, Sony und Konsorten...   
 
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23.07.2010 16:14 Uhr von monojack
tja, jetzt muss der ´endverbraucher´ nicht nur als update-bedürftiger beta-tester immer schneller erscheinenden, fehlerhaften endprodukten hingeben, nein, jetzt erwirbt er eher eine neue art der shareware, abgesichert durch eine diffuse agb. gerade bei herstellern von ´hipper´ technologie gilt: friss oder stirb!
genosse lenin hätte seine wahre freude in diesen zeiten gehabt!
das ausgerechnet die konzerne, die unsere freiheit ausbauen wollten, sie nun einfordern, macht mich einfach nur krank.
Kommentar ansehen Kluge Menschen...   
 
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23.07.2010 19:24 Uhr von Perisecor
... würden das in den Optionen ihres Handys deaktivieren.

Der Rest weint auf Shortnews herum. Wie die Vorposter.
Kommentar ansehen @il_jacito   
 
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28.07.2010 10:04 Uhr von pippin
Das sehe ich auch so.
In den Augen der ganzen Super-Duper-Noch-Besser-Handy-Verkäufer zähle ich wohl auch zu den Horrorkunden.

"Wie? Sie wollen mit Ihrem Handy nicht immer und überall online sein? Sie wollen keine Videos machen?"
"Nein! Ich will telefonieren und ab und zu mal eine SMS schreiben!"

Mein gutes, altes Motorola hat zwar inzwischen einen kleinen - verschmerzbaren - Display-Schaden, aber es tut das, was ICH will.
Kommentar ansehen Nein...   
 
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28.07.2010 11:26 Uhr von dreamlive
der Handynutzer hat gar keine Möglichkeit eine Zustimmung zu geben oder zu versagen. Ich bin vor einiger Zeit aus einem Großmarkt herausgekommen und bekam eine SMS die lautet. Vielen Dank für Ihren Einkauf bei ... ! Jetzt brauchen die nur die Handynummer eines meiner Freunde in meinem Bewegungsprofil, dann wissen die mit wem ich befreundet bin und was wir sonst so tun.

Wenn das jetzt so weitergeht erstatte ich Strafanzeige gegen un/bekannt.

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