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Experten: Arktis versauert durch Treibhausgas

Umweltschützer und Wissenschaftler fanden bei einer Expedition in die Arktis nun heraus, dass es durch die ansteigende CO2-Konzentration zu immer mehr Treibhausgas in den Meeren kommt. Die Gruppe hatte sich mit dem Forschungsschiff Esperanza von Greenpeace in die Arktis begeben.

Durch den hohen Kohlenstoffdioxidanteil kommt es zu einer Reduzierung von Kalziumkarbonat. Dies ist für Pflanzen und Tiere jedoch lebensnotwendig, da es sonst bei Muscheln zum Beispiel zu dünneren Schalen kommt und bei Tieren zu weniger ausgeprägten Knochengerüsten.

Mit 55.000 Litern entnommenen Arktiswassers und unterschiedlichen Kohlendioxid-Konzentrationen stellten die Forscher Bedingungen in 20, 40 oder 60 Jahren in der Zukunft nach. Mit dem Ergebnis, dass die Hälfte der Arktis 2050 unter Kalkmangel leiden wird.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Arktis, Umweltschutz, Treibhausgas, Kohlenstoffdioxid
Quelle: www.ejz.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2010 10:47 Uhr von Marius2007
 
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Keine gute Entwicklung aber "man" sollte abwarten , wie sich das Klima wirklich entwickelt hat und ob es wirklich zu solchen Szenarien kommt , weil die Erde nämlich unberechenbar ist.
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23.07.2010 10:58 Uhr von Kelthar
 
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Komisch ich erinnere mich an einen Dokumentarfilm in dem gesagt wird "Die Klima-Experten würden zu wenig in die Zukunft schauen" ...
Und nun schauen die Forscher auch nur "kurzfristig" in die Zukunft wobei das ganze sich in 100 oder 1.000 Jahren vielleicht von selbst behebt/völlig natürlich ist...
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23.07.2010 11:30 Uhr von jukado
 
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Tja nur doof, dass wir auch nichts dagegen machen können, denn CO2 kommt zwar auch nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor, der anthropogene Anteil des CO2 liegt aber gerade einmal bei drei Prozent des Gesamt-CO2.

Sprich das sich ständig wandelnde Klima lässt sich eh nicht aufhalten und wir können auch nichts daran ändern.
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23.07.2010 12:07 Uhr von eini1
 
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ziemlich Sinnlos das Ganze: Wer bezahlt eigentlich solche Studien?

1. "... dass es durch die ansteigende CO2-Konzentration zu immer mehr Treibhausgas in den Meeren kommt."
Was soll uns das Sagen? Wenn mehr CO2 drin ist, ist mehr CO2 drin? Und das sich CO2 in Wasser löst weiß Coca-Cola schon seit Jahrzehnten ;-).

2. Dazu ist die Datenbasis extrem groß - 55m³. Zum Vergleich da krieg ich in meiner Wohnung das 2,5 fache unter. Daraus auf die Weltmeere zu schließen wird wohl nicht sehr genau werden. Wie weit sich das über die Meeresströmungen ausgleicht ist dabei unbekannt.

3. Wie sich ein Mangel "freien" Kalks auf das gesamte Ökosystem auswirk ist bisher nur eine Vermutung und Schätzung. Der Kalk verschwindet ja nicht er geht nur andere Chemische bindungen ein.

Also wieder mal ne Studie die durch alle Nachrichten läuft und im Prinzip nicht mehr aussagt als "Kohlensäure ist sauer" (wow!) und "das sollten wird beobachten". Furchtbar sinnvoll das Ganze!
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23.07.2010 12:13 Uhr von Marius2007
 
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Warum von bezahlt sprechen: Man kann nicht generell davon ausgehen das irgendwelche Professoren und Forscher bezahlt werden alleine aus dem Grund , falls es rauskommt können sie keine wissenschaftlichen Arbeiten mehr veröffentlichen werden von Ihren Kollegen Mundtot gemacht , Professoren kriegen keine Lehraufträge und keine Angebote mehr.

Da nutzt ihnen dann auch das Geld nichts mehr , denn ist der Ruf er ist richtig ruiniert lebt es sich ganz ...... na ? ;)
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23.07.2010 12:20 Uhr von jukado
 
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@ Getschi: Seit der Entstehung der Erde befindet sich das Klima in einem ständigem Wandel. Das ist natürlich und überhaupt nichts worüber man sich sorgen machen müsste, außer natürlich hinsichtlich dessen, wie man sich auf die neuen Temperaturen, Vegetationsverhältnisse etc. anpassen muss - aber genau das ist die Evolution.

Warum können wir nichts dagegen machen? Ganz einfach - uns muss mal klar werden, dass wir zwar die bisher bekannteste, intelligenteste Spezies sind, aber keinesfalls Götter, die alles nach ihrem Ermessen richten und biegen können.
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23.07.2010 16:55 Uhr von jukado
 
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@ Getschi: "Aber wie willst du daraus schließen, dass der Mensch keinen Einfluss darauf hat? Das ist ein Trugschluss, dem du aufsitzt."

Warum müssen manche Leute anderen Worte in den Mund legen? Ich sagte nicht, dass wir keinen Einfluss darauf haben. Denn jedes Tier (jeder Mensch, biologisch sind wir ja auch nur Tiere), jedes Insekt, jede Pflanze usw. hat einen Einfluss auf die Umwelt und das gesamte Ökosystem, wenn er auch noch so geschwind gering ist.

Also gibt es natürlich einen anthropogenen Einfluss, allerdings glaube ich nicht, dass dieser so gewaltig ist, dass wir gleich das komplette Klima ändern. Wie gesagt, wir machen uns viel zu wichtig und können nicht einfach alles in die Bahnen lenken, wie es uns einfach gerade passt.

Gehen wir nochmals kurz wissenschaftlich ran: Stickstoff bildet einen Anteil von ca. 75% der Luft. Dann hätten wir noch Sauerstoff (ca. 20 %), sowie CO2, Ozon und Methan mit zusammen ca. 0,04% und die weiteren Spurengase.

Da sehen wir schon einmal, dass der Anteil verschwindend gering ist. Forschen wir aber weiter. Von diesen gerade einmal 0,038% des CO2 in der Atmosphäre ist die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen für weniger als 3 % der CO2 Emissionen verantwortlich. Ich gebe zu, dass die Prozentzahl auf einer Studie der Cambridge Press University von 1995 stammt. Somit hat sich dieser Wert zwar erhöht, dürfte jedoch nicht höher als max. 10% sein.

Schlussfolgernd ist für mich die ganze Debatte mehr oder minder belanglos. Umweltschutz okay und von mir aus können auch gerne effektivere, regenerative Energien erforscht und genutzt werden, denn Innovation hat schließlich noch niemanden geschadet. Aber diese "Oh - mein - Gott - das - Klima - ändert - sich - und - wir - sind - schuld - Kampagne" ist doch der letzte Witz und lediglich eine gewaltige Gelddruck-Maschinerie.

Und wie gesagt, das Klima ändert sich, ob nun mit oder ohne uns.

[ nachträglich editiert von jukado ]
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23.07.2010 17:17 Uhr von jukado
 
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@ Getschi: "Was meinst du damit, wenn nicht, dass der Mensch keinen Einfluss auf das Klima hat? "

Wie ich bereits schon schrieb, hat alles existente auf der Erde einen Einfluss auf andere Dinge - auch der Mensch aufs Klima, jedoch ist der Anteil so gering, dass er zu vernachlässigen ist.

"Dazu habe ich schon eine Argument geliefert."

Und wie verändert sich deiner Meinung dann der Gehalt des CO2 in der Atmosphäre? Von 0,038 auf 0,041? Ich weiß nicht, genauso wie bisher jeder, auch sämtliche Forscher, was dann passiert und ob überhaupt das CO2 in Zusammenhang steht mit der Erderwärmung und nicht zB. die Sonnenexplosionen.
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23.07.2010 17:53 Uhr von jukado
 
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@ Getschi: "Aber der Grund für diese Annahme, ist ein Trugschluss."

Warum ist es ein Trugschluss? Nur weil Medien etwas verbreiten ist es also wahr? Guck dir mal bitte die Berichte des IPCC an, steht ziemlich viel drin - viele Ungereimtheiten und "falsche" Tatsachen. Nimmt man mal die ganzen Änderungen und Schönerungen raus, bleibt da nicht mehr so viel wissenschaftlich fundiertes übrig. Das selbst (ehem.) IPCC Mitarbeiter auf die Barrikaden gehen aufgrund der ach so wahren Berichte müsste doch nun auch bei dem letzten angekommen sein. Es gab dazu sogar schon zahlreiche Berichte, unter anderem im ZDF (http://www.zdf.de/...), ohne jetzt wieder alles von Grund auf auzufrimeln.

"Da spielt meine Meinung keine Rolle. Das muss man berechnen oder messen und ich kann beides nicht."

Genau, wie ich und auch bisher jeder andere. Wenn selbst die Wettervorhersagen für die nächsten 7 Tage z.T. nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, wie will man dann treffende Aussagen über das Klima treffen? Das ist absurd und entbehrt wirklich jeglicher Realität.

[ nachträglich editiert von jukado ]
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23.07.2010 18:12 Uhr von jukado
 
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@ Getschi: "Wieder ein Analogie"

Nur schade, dass das Klima nicht auf Wahrscheinlichkeitsrechnung beruht, da es unzählige Unbekannte gibt. Schließlich herrschen auf der Erde nie die gleichen Bedingungen.

Würde, rein hypothetisch und völlig übertrieben, ein riesiger 20km großer Asteroid die Erde treffen, wäre wieder alles anders als berechnet und vorhergesagt.
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23.07.2010 19:57 Uhr von shadow#
 
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@jukado: Die Kurzzusammenfassung ist also:
Ob der Mensch nun zum Klimawandel beiträgt ist dir völlig egal.
Und ehe wir Bemühungen und Geld in eine Besserung der Lage investieren, sollten wir lieber weiterhin einfach gedankenlos fossile Energieträger in Massen verbrennen, und im Zweifelsfall einfach zusehen wie unser Lebensraum auf diesem Planeten schwindet.
Scheiss drauf, nach mir die Sintflut.
Ist ja alles nur natürliche Entwicklung.

Ist auch ne Einstellung...
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23.07.2010 20:07 Uhr von Cansan
 
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Verstehe ich nicht ganz Warum musste dies in der Arktis stattfinden?
Hätten doch überall an die erkentniss kommen können.

Und wenn CO2 im Wasser bzw. die Kohlensäure den Kalk auflöst dann müsste doch die Kohlensäure sich selbst in seiner Wirkung eliminieren.
(Es sei denn katalysatorischer Effekt...)

Mit anderen Worten wir könnten Götter spielen und Kalk ins Meer werfen was wir zuhauf auf Land haben.

Oder wir könnten uns die Frage stellen warum die Kohlensäure denn die Organismen angreifen sollte und nicht die große Menge an Kalk der sich auf dem Meeresboden befindet sollte.

Wenn die Kohlensäure eingesperrt in einer riesentüte nicht den Boden angreifen kann dann muss es doch an die Organismen...

Aber wie geschrieben.
Ich verstehs nicht ganz (-:
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23.07.2010 23:30 Uhr von jukado
 
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@shadow#: > "Ob der Mensch nun zum Klimawandel beiträgt ist dir völlig egal.
Und ehe wir Bemühungen und Geld in eine Besserung der Lage investieren, sollten wir lieber weiterhin einfach gedankenlos fossile Energieträger in Massen verbrennen, und im Zweifelsfall einfach zusehen wie unser Lebensraum auf diesem Planeten schwindet."

Und wieder einmal passt´s: Warum müssen manche Leute anderen Worte in den Mund legen? Ich sagte nicht, dass es mir egal ist. Nichts gegen dich, aber man müsste auch mal vorher überlegen, bevor man mir versucht solch eine bodenlose Behauptung zu unterstellen. Wenn es mir egal wäre, würde ich dann hier in eine Diskussion einsteigen und wissenschaftliche Erkenntnisse liefern?

Außerdem schrieb ich doch, dass "[...] (es) natürlich einen anthropogenen Einfluss (gibt), allerdings glaube ich nicht, dass dieser so gewaltig ist, dass wir gleich das komplette Klima ändern. [...] (Und es) können auch gerne effektivere, regenerative Energien erforscht und genutzt werden, denn Innovation hat schließlich noch niemanden geschadet. Aber diese "Oh - mein - Gott - das - Klima - ändert - sich - und - wir - sind - schuld - Kampagne" ist doch der letzte Witz und lediglich eine gewaltige Gelddruck-Maschinerie."

> "Ist ja alles nur natürliche Entwicklung."

Im Großen und Ganzen ist es genau so. Wie gesagt, dass Klima verändert sich auf der Erde seit ihrer Existenz. Übrigens war die CO2-Konzentration vor 500 Millionen Jahren circa 20-fach höher als in der heutigen Zeit. Seitdem fiel die Konzentration kontinuierlich. Seit etwa dem Beginn der Industrialisierung steigt die CO2-Konzentration wieder. Aber obwohl dies bewiesen ist, stieg nicht, wie von vielen vermutet, die Temperaturen im Jahresmittel - im Gegenteil: Von 1940 - 1980 sank sogar die mittlere Temperatur um etwa 0,2 Grad Celsius.

Deshalb sehe ich bisher kein Zusammenhang zwischen CO2 und der globalen Erderwärmung und somit einem signifikanten anthropogenen Einfluss auf das Klima. Allerdings verändern wir zunehmends das gesamte Ökosystem und da muss etwas gegen getan werden. Sprich z.B. Stopp der Rodung der Regenwälder etc.

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