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Diplomatische Beziehungen zwischen Kolumbien und Venezuela abgebrochen

Die Spannungen zwischen den südamerikanischen Staaten eskalieren weiter. Nachdem in der Vorwoche der venezolanische Botschafter abgezogen wurde, herrscht nun völlige Eiszeit zwischen den Staaten.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez warnte den Nachbarn davor, einen Krieg zu provozieren und versetzte die Streitkräfte an der kolumbianischen Grenze in Alarmbereitschaft.

Kolumbien wirft Venezuela vor, dutzende Rebellenlager zu tolerieren. Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe forderte eine internationale Untersuchungskommission zu den Vorwürfen.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Venezuela, Kolumbien, Diplomatie, Untersuchungskommission
Quelle: www.orf.at

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23.07.2010 08:47 Uhr von mr_gonzo
 
+6 | -5
 
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Chávez ist mir irgendwie nicht ganz geheuer. Dass er ein Maulheld ist, der von den Öl Exporten abhängig ist, hat sich ja schon gezeigt. Die Frage ist wie weit er in dieser Situation gehen wird. Unwahrscheinlich ist es nicht, dass Kolumbiens Vorwürfe zutreffen.
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23.07.2010 09:29 Uhr von usambara
 
+9 | -6
 
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Wozu hat die USA sieben Militärbasen in Kolumbien errichtet?
Zur Drogenbekämpfung wohl kaum, sondern das richtet sich gegen die linken Regierungen.
Neben Venezuela fühlen sich auch Ecuador, Brasilien, Bolivien, Chile davon bedroht.
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23.07.2010 09:40 Uhr von Urrn
 
+5 | -4
 
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Die USA: sind schuld. Sind schuld. Sind schuld. Sind Schuld. Ich poste bei Shortnews, die USA sind Schuld.

^_______________^
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23.07.2010 10:03 Uhr von mort76
 
+11 | -4
 
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gonzo, Kolumbien hat genausoviel Dreck am Stecken, werden aber von den USA unterstützt.
Die rechtsgerichteten Paramilitärs, die sowohl von den USA als auch von Kolumbien geduldet werden, sind keinen Deut besser als die FARC und haben auch keine besonders ehrenwerten Ziele.

Ich zitiere mal:
"Die kolumbianichen Paramilitärs werden von Teilen des kolumbianischen Militärs geduldet, wenn nicht sogar unterstützt. Der Abschlussbericht der Sonderstaatsanwaltschaft für Frieden und Gerechtigkeit nennt als Auftraggeber der paramilitärischen Verbrechen auch Senatoren, Mitglieder des Repräsentantenhauses, Gouverneure, Bürgermeister und Stadträte. Die genannten Personen arbeiteten direkt mit den paramilitärischen Verbänden zusammen und gehören fast ausschließlich zu den konservativen Parteien, die Kolumbiens Präsidenten Alvaro Uribe unterstützen.Nachgewiesen wurde auch eine direkte Unterstützung durch transnationale Unternehmen, darunter Chiquita."

Also, Kolumbien köchelt das selbe Süppchen, weiß aber die Amerikaner in seinem Rücken. Diese wollen Chavez natürlich auch loswerden- für die ist er ein neuer Fidel Castro, nur daß Chavez eben demokratisch gewählt wurde. Na, es wird sich schon ein Kriegsgrund finden lassen, keine Sorge...und dann dürfen die Amis ein weiteres südamerikanisches Land plündern.
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23.07.2010 10:42 Uhr von ernesto61
 
+1 | -2
 
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wenn der fakt stimmt, das venezuela farc-lager toleriert, dann kann ich chavez nicht verstehen, wenn er kolumbien unterstellt, dass sie einen krieg provozieren wollen.
nach meiner ansicht wäre das ein legitimer grund für kolumbien das zu unterbinden.
das war jetzt vollkommen wert-neutral. bin kein fan von chavez und santos, aber aus santos´ sicht wäre das nachzuvollziehn. wieso soll er es tolerien, wenn sich ein nachbarstaat in seine innenpolitik einmischt?

[ nachträglich editiert von ernesto61 ]
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23.07.2010 10:54 Uhr von ernesto61
 
+2 | -4
 
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@usambara: "wozu hat die USA sieben Militärbasen in Kolumbien errichtet?
Zur Drogenbekämpfung wohl kaum, sondern das richtet sich gegen die linken Regierungen."

das ist ja wohl nicht ganz richtig. der schaden durch drogen in den usa ist enorm, sonst würden die usa da auch nicht soviel geld für ausgeben, und das haben sie auch schon vor den ganzen linksregierungen gemacht.

die usa haben seit jahren eine ganz neue außenpolitik, sonst hätten sie schon längst den linkswandel in lateinamerika unterbunden. diese länder sind ihnen einfach nicht so wichtig wie früher.
früher wollte man keine kommunistischen nachbarn haben; für paar hektar bananen marschieren die usa nicht in land x ein bzw stürzen eine regierung.
jetzt ohne eine kommunistische großmacht wie die sowjets damals, ist es ihnen (fast) scheiß egal ob bolivien links ist oder nicht.
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23.07.2010 11:55 Uhr von usambara
 
+6 | -3
 
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@ernesto61: CIA- Cocain Import Agency
"nicht so wichtig wie früher"
Brasilien/Venezuela -> riesige Erdölvorkommen
Bolivien-> Metalle etc
..."neue Außenpolitik"
das Putschflugzeug von Honduras ist von eine US-Basis im Land gestartet.
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23.07.2010 12:46 Uhr von Urrn
 
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@usambara: Irgendwo muss das Öl doch herkommen, oder?
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23.07.2010 13:45 Uhr von ernesto61
 
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@usambara: "CIA- Cocain Import Agency"
zuviele verschwörungsbücher gelesen^^

"Brasilien/Venezuela -> riesige Erdölvorkommen
Bolivien-> Metalle etc"

ja ohne zweifel,aber wo ist die militärische intervention? lua und morales sind ja schon ziemlich lange an der macht.

außerdem das öl venezuelas erhält doch die usa über den weltmarkt, aber das verschweigt herr chavez ja gerne.
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23.07.2010 15:05 Uhr von Jummi
 
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@usambara: Natürlich um möglichst schnell in den Konflikt eingreifen zu können, deshalb hat die USA dort Militärbasen errichtet.
Rechtsgerichtete Paramilitärs, das hat "mort76" schon beschrieben, werden von Kolumbien und den USA finanziell und materiell aufgerüstet um Terroranschläge in Venezuela zu verüben und um das Volk, vor allem die Landbevölkerung Venezuelas einzuschüchtern.

Auch europäische Gruppierungen, zB. die Konrad Adenauer Stiftung aus Deutschland, und Regierungen mischen sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas ein, dafür gibts für rechte Kräfte ordentlich Kohle.

http://www.ag-friedensforschung.de/...

@ernesto61
"...außerdem das öl venezuelas erhält doch die usa über den weltmarkt, aber das verschweigt herr chavez ja gerne..."

Die USA möchten aber keine Weltmarktpreise bezahlen, deshalb überfallen sie ja auch andere Länder um billig an den Rohstoff zu kommen, nicht wahr!?


[ nachträglich editiert von Jummi ]
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23.07.2010 15:09 Uhr von ernesto61
 
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@jummi: von rechten paramilitärs in kolumbien hab ich gehört, aber gib mir doch mal einen genauen link, wo rechte paramilitärs von kolumbien aus in venezuela, terror verbreiten.
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23.07.2010 15:18 Uhr von Querdenker01
 
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Nach Honduras nun Venezuela! Der Weg zur Demontage des Staatssystems in Venezuela und damit der Zerstörung von ALBA, unter welchem Vorwand auch immer, ist zwar ein anderer als in Honduras, aber die Komponente Amis ist immer dabei. Letztere forcieren damit die "Amerikanische Freihandelszone ALCA" unter der Knechtschaft des US-Dollars und ist somit US-dominiert.

Mir war klar, dass die Hurensöhne von Amis, da nicht lange untätig zuschauen.
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23.07.2010 15:20 Uhr von Jummi
 
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@ernesto61: ist doch nicht neu, kannst ja selber nach Quellen suchen, aber bitte, hier ist eine:

http://www.quetzal-leipzig.de/...
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23.07.2010 15:21 Uhr von ernesto61
 
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@querdenker01: "Der Weg zur Demontage des Staatssystems in Venezuela"
die betreibt ja hugo chavez selbst!
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23.07.2010 15:29 Uhr von Querdenker01
 
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@ernesto61: Und du betreibst Demontage deiner Glaubwürdigkeit!

Lese weiter Bild&Co, das entspricht deinem Intellekt!

[ nachträglich editiert von Querdenker01 ]
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23.07.2010 15:45 Uhr von ernesto61
 
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@querdenker: hugo chavez schränkt die meinungsfreiheit ein. gibts die überhaupt noch? man darf ja keine kritik äußern sonst ist man bei ihm doch gleich ein umstürzler. das findest du richtig toll, oder?

hugo chavez verstaatlicht alles ohne sinn und verstand.wie auf dem basar läuft das ab. ich habe einen beitrag dazu im zdf gesehn (du glaubst es kaum, aber in der bild kommt nicht viel zu venezuela), wo eine gut wirtschaftende firma einfach verstaatlich wurde. und nu sitzen die arbeiter auf der straße und auf dem firmengelände läuft nix, aber das ist ja auch nur alles us-propaganda über das zdf.

so wird er venezuela zu grunde richten. die gutsituierten verlassen das land. ausländisches kapital geht weg...prima politik. da bringt es auch nichts, wenn alle lesen können, wenn sie nichts zu essen haben.
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23.07.2010 16:11 Uhr von Querdenker01
 
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@ernesto61: Mensch, da geht´s ja zu wie in Deutschland!

Meinungsfreiheit siehe z.B:
http://www.shortnews.de/...

1989 wurden in Ostdeutschland Staatsbetriebe zerschlagen bzw. privatisiert. Seit dem liegt da die Arbeitslosenrate bei:
http://de.wikipedia.org/...

Und der Privatisierungswahn geht in Deutschland weiter!

Wer ist gut situiert? Bänker, Großgesellschafter, korrupte Politiker? Meinst du die?

Und was ist ZDF? Zentrales Desinformations-Fernsehen! Wenn du weißt wer da im Vorstand sitzt, weißt du auch wessen Lied die singen! Mainstream nennt man das.

6, setzen!
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23.07.2010 16:33 Uhr von ernesto61
 
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@querdenker: erstmal schön, dass der intellektuellste mensch, genannt querdenker, seine quellen von wikipedia bezieht. einfach nur prima!

wäre alles wirtschaftlich und menschenrechtlich so prima in der ddr verlaufen, dann würde es sie noch heute geben, aber auf den straßen von leipzig oder dresden waren ja nur cia agenten die demonstriert haben.

"Wer ist gut situiert? Bänker, Großgesellschafter, korrupte Politiker? Meinst du die?"
japp und mittelständler wie der mann aus dem zdf beitrag. es gibt auch andere politische instrumente eine gerechte sozialpolitik zu machen, dazu reicht es nicht nur wie chavez mit der ideologie-keule zu schwingen, das führt zu nix.

"Und was ist ZDF? Zentrales Desinformations-Fernsehen! Wenn du weißt wer da im Vorstand sitzt, weißt du auch wessen Lied die singen! Mainstream nennt man das."

also so einen beitrag um 23.30 im zdf schauen paar tausend leute. da kannst du nicht von mainstream sprechen. mainstream sind casting und talkshows.

aber du hast ja eh die weisheit mit löffeln gefressen. verhälst dich ja kein gold besser wie chavez und fängst gleich an mich persönlich anzugreifen. kennst mich kein stück. ich lese ein buch von galeano genauso wie ein buch von olaf henkel. aber du siehst die wahrheit ja immer nur am linken rand der presselandschaft. ziemlich objektiv ist das nicht.
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23.07.2010 16:37 Uhr von mort76
 
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ernesto, seit chavez dort regiert, gibt es weniger als halb so viele arbeitslosen wie davor, die anzahl an in extremer armut lebenden menschen wurde ebenfalls fast halbiert.

da muß man sich dann natürlich die genehmen einzelfälle rauspicken, um chavez schlechtzumachen. das ist aber nicht repräsentativ, sondern manipulativ.
chavez macht seinen Job natürlich nicht perfekt, und er ist auch kein lämmchen, aber seit er regiert, geht es dort wirklich aufwärts. das gefällt nicht jedem...warum wohl?

daß das zdf nur hofberichterstattung macht, sollte auch bekannt sein.
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23.07.2010 16:55 Uhr von ernesto61
 
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@mort76: ich weiß von den bildungs- und gesundheitspolitischen maßnahmen von chavez. kaum zu glauben, obwohl ich ja nur bild lese und zdf schaue.

jedoch konnten diese fortschritte nur mit den hohen ölpreis finanziert werden. das lag nicht an der verstaatlichung der gesamten wirtschaft.
ich bin ja auch teilweise für die verstaatlichung von schlüsselsegmenten wie erdöl oder gas in bolivien, aber einfach wie er allmorgendlich neuste toprekorde bei verstaatlichungen zu vermelden ist kein fortschritt für venezuela. manche zweige gehören nicht in staatliche hand.

außerdem schrängt er massiv die meinungsfreiheit ein, wo bleibt da die konfliktkultur? also das staatliche venezuelanische fernsehen ist genauso wenig objektiv.

wie gesagt, was bringt es den armen wenn sie lesen und schreiben können. irgendwann ist das öl auch mal weg und
dann wird venezuela das 2. kuba sein.
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23.07.2010 17:57 Uhr von usambara
 
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23.07.2010 18:00 Uhr von Querdenker01
 
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@ernesto61: In Leipzig und Dresden (am 17.Juni und und ...) war nicht nur das Volk auf den Straßen. Du hast Recht, auch sämtliche Geheimdienste tummelten sich in der Menge und waren z.B. bei der Stasierstürmung sehr präsent. Sie wären dumm, täten sie das nicht. Glücklich sind die Ahnungslosen!

Momentan geht bei uns der Mittelstand den Bach runter, weil Banken ihr geschenktes Geld nicht in Firmenkredite einsetzen wollen. Da jammerst du von benachteiligten "Vorzeigemittelständler" in Venezuela, die kein Beweis sind für die allgemeine Wirtschaftssituation.

Mainstream ist nicht nur das, für was du es hältst. Das ist bewusstes Informationsmanagement. Weglassen, verändern, aus dem Zusammenhang reißen, auch und vor allem in den Nachrichten. Das ist für einen Konsumer mit gesundem Menschenverstand nun wahrlich kein Geheimnis. 23:30 ist kein Garant für Ehrlichkeit, so naiv wirst du wohl nicht sein.

"manche zweige gehören nicht in staatliche hand"
Sämtliche Infrastruktur und Naturressourcen gehören in verantwortungsvoller staatlicher Hand. Nur so ist diese nicht erpress- und diktierbar. Das ist funktionierende (Volks-)Wirtschaftspolitik.

Dass Chavez die Bildungs- und Gesundheitspolitik mit hohen Ölpreisen finanziert, erklärt sich von selbst und ist stark nachvollziehbar, schließlich dient der Gewinn von Erdöl in den wenigsten Ländern der Allgemeinheit, denn da versiegt dieser in privater Hand weniger. Nicht einmal in Deutschland dient die Ökosteuer auf Benzin der Bestimmung, nämlich dem Umweltschutz. Ich hoffe sehr, dass sich Venezuela wirtschaftlich stabilisiert hat, bis das Öl zu Neige geht.

Apropos Kuba. Die wirtschaftliche Situation in diesem Land, liegt nicht etwa beim viele Jahre dauernden Wirtschaftsembargo der USA und anderer Schweinestaaten? ... ZDF?
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23.07.2010 18:27 Uhr von ernesto61
 
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@querdenker: " In Leipzig und Dresden (am 17.Juni und und ...) war nicht nur das Volk auf den Straßen. Du hast Recht, auch sämtliche Geheimdienste tummelten sich in der Menge und waren z.B. bei der Stasierstürmung sehr präsent. Sie wären dumm, täten sie das nicht. Glücklich sind die Ahnungslosen!"

ich hab sarkastisch von "nur" cia-agenten gesprochen. also was nun? war die mehrheit das volk oder agenten aus dem westen??????

"Momentan geht bei uns der Mittelstand den Bach runter, weil Banken ihr geschenktes Geld nicht in Firmenkredite einsetzen wollen. Da jammerst du von benachteiligten "Vorzeigemittelständler" in Venezuela, die kein Beweis sind für die allgemeine Wirtschaftssituation."

ich hab nicht gesagt, dass ich gegen sozialreformen/ sozialer gerechtigkeit bin, wenn dann zitiere mich!
ich halte nur nichts von ideologischen rundumschlägen, wo ALLES verstaatlicht wird.
da gibst du mir ja auch anscheinend recht, wenn du schreibst: "Sämtliche Infrastruktur und Naturressourcen gehören in verantwortungsvoller staatlicher Hand."

"Nicht einmal in Deutschland dient die Ökosteuer auf Benzin der Bestimmung, nämlich dem Umweltschutz."

so ein quatsch. wieso fahren denn schon erdgas und elektroautos auf den straßen rum. bestimmt nicht, weil der benzinpreis so niedrig ist.

" Ich hoffe sehr, dass sich Venezuela wirtschaftlich stabilisiert hat, bis das Öl zu Neige geht."

ja "hoffe(n)" ist keine verantwortungsvolle politik!
die dann "hoffentlich" gutausgebildeten bürger venezuelas brauchen arbeitsplätze. wo sollen die herkommen, wenn kein unternehmen mehr im land ist. schlussendlich gehn die leute dahin wo arbeit ist; außer chavez baut ne mauer um venezuela.
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23.07.2010 18:45 Uhr von usambara
 
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Info Laut Gini-Koeffizient (Schere zwischen Arm-Reich) ist Kolumbien das ungerechteste Land in Latein-Amerika.
In Kolumbien leben 25,8 % der Bürger unter dem vom Staat bestimmten Mindeststandard. Das sind 10 Prozentpunkte weniger als noch 1993. Den Daten der Weltbank zufolge lebten im Jahre 2006 mehr als 49 % der Kolumbianer in Armut. Davon galten 7 % als absolut arm, das heißt mit einem täglichen Einkommen von unter einem US-Dollar ausgestattet.
Nur ein Drittel der Beschäftigten des Landes verfügt über Sozial- und Krankenversicherungen.
(Venezuela Arzt/Medizin umsonst)
Die reichen 20 Prozent der Bevölkerung verfügten über 62 Prozent des gesamten Einkommens und seien damit verantwortlich für den wesentlichen Teil des landesweiten Konsums.
Venezuela: In den Städten werden seit 2003 in selbst organisierten Mercal-Märkten staatlich subventionierte Lebensmittel angeboten. Die Mercal-Märkte setzten 2005 landesweit 40 % der Grundnahrungsmittel und 20 % aller Nahrungsmittel um. Die Preise liegen zwischen 30 % und 70 % unter denen der normalen Läden. Ziel ist die flächendeckende Lebensmittelversorgung vor allem der armen Bevölkerung. 2006 gab es 14.000 Läden.

Ein weiteres Programm zur Verbesserung der Ernährungssituation der armen Bevölkerung sind die sogenannten Casas de Alimentación (Volksküchen), die in den Barrios selbst organisiert werden und mit staatlicher Finanzierung kostenlos 2–3 Mahlzeiten zur Verfügung stellen.
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23.07.2010 18:52 Uhr von ernesto61
 
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@usambara: "(Venezuela Arzt/Medizin umsonst)"
wunderbar, aber 1. kommen die mediziner für ein minusgeschäft aus kuba und 2. müssen medikamente importiert werden. beim schrumpfen der erlöse aus dem erdölgeschäft nur eine frage der zeit bis das system kollabiert.

"Venezuela: In den Städten werden seit 2003 in selbst organisierten Mercal-Märkten staatlich subventionierte Lebensmittel angeboten. Die Mercal-Märkte setzten 2005 landesweit 40 % der Grundnahrungsmittel und 20 % aller Nahrungsmittel um. Die Preise liegen zwischen 30 % und 70 % unter denen der normalen Läden. Ziel ist die flächendeckende Lebensmittelversorgung vor allem der armen Bevölkerung. 2006 gab es 14.000 Läden."

dann weißt du auch, dass aufgrund der hohen inflation die kosten für den erhalt der mercal-märkte steigen. außerdem bekommt venezuela für ihr rohöl viel weniger als 2006.
mal schauen wie lange die regierung das noch finanzieren kann.

[ nachträglich editiert von ernesto61 ]

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