23.07.10 06:38 Uhr
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Verteidigungsminister beharrt auf Wehrpflicht

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erkundigte sich über die Arbeit jener Soldaten. Darüber hinaus sprach Guttenberg dezent und direkt die Streichung der Wehrreform an, die er für einen Fehler hält.

Für Guttenberg ist es deutlich, dass auch keine Minimierung der Truppen auf 150.000 Mann zustande kommen wird.

Es sei wichtiger eine Reform zu erschaffen, die verfassungsrechtlich begründbar ist und den "sicherheitspolitischen Bedürfnissen standhält".


WebReporter: curtive
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigungsminister, Wehrpflicht
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2010 06:38 Uhr von curtive
 
+2 | -4
 
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Für manche würde das ein freudiger Tag sein, wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird, dennoch bleibt es fraglich, ob nun die Wehrpflicht abgeschafft, begrenzt oder verstärkt wird.
Die Meinung die ich halte, ist demnach einfach nur, das die Wehrpflicht einen Sinn erfüllt und zwar deren um die Nation zu schützen, sobald es nötig sein wird.
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23.07.2010 07:00 Uhr von Hanmac
 
+8 | -2
 
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gleichheit für alle gleichen: erst heist es ja im GG, alle menschen sind gleich,
dann später heist es das Frauen beim Wehrdienst eine sonderbehandlung bekommen? wieso das überhaupt?
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23.07.2010 07:35 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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wie nun letzten Monat war das noch anders...
http://www.spiegel.de/...
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23.07.2010 07:39 Uhr von Bokaj
 
+5 | -8
 
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@Hanmac: Solange die Frauenungleichbehandlung nicht abgeschafft wird, solange braucht man auch nicht darüber nachzudenken, Frauenwehrpflicht einzführen.

Frauen erhalten noch heute nicht den gleichen Lohn für gleiche Arbeit, sie werden benachteiligt,weil sie die Kinder gebären und meistens sogar allein erziehen. Sie ind automatisch für das Soziale zuständig und pflegen daher auch meistens ihre Eltern.

.....


Solange das nicht fairer auf Männer und Frauen verteilt wird, solange brauch die Männer nicht zu verlangen, dass die Frauen auch für den Wehrdienst verpflichtet werden.

Punkt!
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23.07.2010 07:41 Uhr von Bokaj
 
+4 | -0
 
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Nachtrag: Okay, das Kinderkriegen bleibt natürlicher Weise Frauensache :-)))
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23.07.2010 07:47 Uhr von Menthanar
 
+2 | -3
 
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die nation schützen? wie sollen die paar mann mit veralteter ausrüstung denn die nation schützen?
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23.07.2010 07:48 Uhr von usambara
 
+3 | -3
 
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Der wahre Grund des Beharren auf die Wehrpflicht sind die billigen Zivis, die noch billiger als Billiglöhner sind, ohne sie würde das Gesundheitswesen gesprengt.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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23.07.2010 08:32 Uhr von Hanno63
 
+0 | -2
 
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man solte Gehirn einschalten, bevor man hetzt Jeder Bundesbürger ist "ein klein wenig" mitverantwortlich für unser aller Wohlergehen , eben nicht "nur" in der eigenen Wohnung und der eigenen Familie.
Ein Land wehrlos zu machen ist sehr dumm und gefährlich.
Und der Stand der Bewaffnung ist bei uns garnicht mal so schlecht, zumal wir eine der grössten Mitentwickler sind , nicht nur die Masse macht Waffen wirksam, auch das "know-how".

Dann::
guckt euch mal England an = Berufsarmee , keinerlei
Hilfs-Ambitionen da, "nur" als Vollblut-Killer gedrillt (auch mit Prügeln)

Man kann aber z.B.::
wie unter anderem auch in Israel ,::
Soldaten auch als soziale Helfer für alte Mit-Menschen ,Krankenversorgung usw.einsetzen anstatt sie nur als Killer zu trimmen.
Aber so eine "Bereitschaft" ist schon erforderlich.

Wer wehrlos ist wird sehr schnell zum Opfer.
Wer sich "richtig" wehren könnte, falls es notwendig ist, ...
und Jeder weiss es , der hat auch den nötigen Respekt.
Dabei kommt es nicht nur auf neuestes Waffenpotenzial an , sondern auf die Ausbildung,... im gemeinsamen Bestreben "sein Land" zu schützen , falls erforderlich.
Ausserdem sollte Jeder (Mann , wie Frau) mindestens 1 1/2 Jahre etwas für die Allgmeinheit tun., damit auch die Schmalspur-Denker etwas lernen zum Allgemeinwohl und nicht nur die Ego-Masche abziehen. Es ist ja zeitgebunden , also voll berechenbar für Zukunfts- und Berufs-Pläne .
Auch bringt es menschlich sehr viel, wenn "Jeder" auch mal lernt miteinander im Verband zurecht zu kommen. für alles Andere hat man ja noch ein ganzes Leben Zeit genug.
Also dieses egoistische ,dabei nur rein kommerzielle Denken, ist da fehl am Platze und falls es erforderlich würde , (Ernst-Fall) ,..wäre das Gejammer gross und die Leute welche sich verantwortlich fühlen für uns alle : die sollen dann wieder alles richten ..???.moderne Sklaventum..?? geht so nicht.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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23.07.2010 09:06 Uhr von borgworld2
 
+1 | -3
 
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usambara: lern endlich mal lesen bevor du anfängst zu hetzen!
In der Quelle (wenn man Bild überhaupt so nenne kann) steht:
"Dabei sprach er sich gegen die Streichung der Wehrpflicht im Rahmen der Wehrreform aus – dies wäre ein „fataler Fehler“."

Das schliesst ja nicht aus, dass seine vorherige Aussage nicht stimmt.
In 10 Jahren sieht alles anderst aus.
Wie oft wurde die Wehrpflicht in den letzten 10 Jahren verkürzt?
Vor 10 Jahren waren die Stimmen nach einer Abschaffung auch noch nicht so laut.
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23.07.2010 09:10 Uhr von Haarwurm
 
+0 | -1
 
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interessant: es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich diskusionen zu themen entwickeln, die eigentlich gar nicht angesprichen wurden.
wieso entsteht hier den nun eigentlich ne grundsatzdiskussion zu wehrdienst, gleichbehandlung und sowieso am besten noch sozialer ungerechtigkeit und mit sicherheit wir dauch hitler oder der holocaust noch erwähnt...

back to topic?:

ich find ja den beitrag von usambara viel interessanter, mir war nämlich auch so, dass vor wenigen wochen genau das gegenteil gesagt wurde.... ich glaube, für diesen fall gibt es auch ein fachwort... "Politiker" meine ich, bin mir aber auch nicht so sicher...
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23.07.2010 09:11 Uhr von George Hussein
 
+2 | -2
 
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Zwangsarbeit hat halt Tradition in Deutschland: Müssen wir wirklich eine Invasion fürchten? Aus Frankreich, Luxemburg oder Polen? Und was soll eine Bande Saufnasen mit 2 Wochen Training dagegen unternehmen????
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23.07.2010 09:42 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -1
 
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Die Wehrpflicht: sollte entweder für alle gleich sein (auch für Frauen) oder sie sollte abgeschafft, bzw. in einen freiwilligen Wehrdienst geändert werden.

Das Land wäre ohne Wehrdienstleistende keineswegs schutzlos. Berufsarmee ist hier das Stichwort.

Um diese zu erweitern könnte man durchaus die Bundeswehr durch freiwilligen Wehrdienst attraktiver machen.
Wer erstmal zum Zeit- oder Berufssoldaten geworden ist hat durchaus sehr viele Vorteile.
Bei einem SaZ10 (oder 12?) wird z.B. eine komplette Hochschulausbildung bezahlt, die noch dazu während der Dienstzeit stattfindet.
Die Bundeswehr hat auch interessante Seiten und kann vielen eine Chance bieten. Ich bin mir sicher die würden viele nutzen.

Die GWDL sind meiner Ansicht nach sowieso nicht in der Lage "das Land zu verteidigen".
Wie auch? Durch 3 Monate Grundausbildung + 1 Monat Wachausbildung? Evtl nochmal 1 - 2 Monate Spezialausbildung?
Ein Wunschtraum. Es dauert kein Jahr in dem man sich nicht mehr mit dem Militärwesen beschäftigt hat, da ist das meiste Erlernte schon wieder vergessen.
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23.07.2010 11:12 Uhr von Marius2007
 
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Epicfail Ich werd das Gefühl nicht los ,dass die auf die Wehrpflicht stehen!!!
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24.07.2010 00:49 Uhr von hofn4rr
 
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@LLCoolJay: >> Die GWDL sind meiner Ansicht nach sowieso nicht in der Lage "das Land zu verteidigen".
Wie auch? Durch 3 Monate Grundausbildung + 1 Monat Wachausbildung? Evtl nochmal 1 - 2 Monate Spezialausbildung? <<

deine einschätzung würde der wirklichkeit entsprechen, wenn denn die bundeswehr nur aus wehrdienstleistenden bestehen würde.

das eigentliche problem ist die strukturierung, der aufgaben des heeres, das in absoluter abhängigkeit zu den anderen nato-armeen in europa steht.

eine eigenständige verteidungsmöglichkeit gegenüber potentiell gefährlichen gegnern (beispielsweise bestimmte mitglieder der sco) besteht daher nicht.
aber das war ja auch nie das ziel (der BRD), gegenüber gegnern eine aussichtsreiche verteidigungsstruktur aufzubauen.

in der hinsicht vertraue ich nicht auf guldenberg oder unserer hosenanzugskanzlerin, eher dem schicksal und auf wahre verbündete, die sich sicherlich nicht ihren arsch im bundestag wund sitzen.
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24.07.2010 09:10 Uhr von Nathan01
 
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Wehrpflicht aussetzen: Der Trend weg von der Wehrpflicht ist global und hat inzwischen fast die gesamte freie Welt erfasst. Es mal wieder besser wissen zu wollen als andere ist typisch Deutsch und wie üblich verhängnisvoll. Bezahlen müssen es die jungen Männer, die mit der Wehrpflicht die schlimmste noch vorhandene Diskriminierung in Deutschland erdulden müssen. Neben viel Zeit und Stress bedeutet Wehrpflicht eben auch der Lohnverlust von im Durchschnitt 80.000 Euro, weil eben das letzte und nicht das erste Einkommensjahr verloren geht (siehe Wikipedia). Selbst die Rente eines Gedienten ist geringer. Jeder Gediente erlebt heute aber auch, dass viele seiner Klassenkameraden, Freunde und Bekannte nicht dienen müssen. Allein das rechtfertigt schon die Aussetzung seit Jahren.

Die unsinnigen Argumente, mit denen eine Wehrpflicht für Frauen abgelehnt ist, muss man eigentlich nicht kommentieren. Auch dazu steht alles richtige bei Wikipedia. Es ist aber trotzdem unglaublich wie gebetsmühlenartig falsches immer wieder bemüht wird.

Klar, es ghet um die Aussetzung und nicht um die Ausweitung, aber die Wehrpflicht für Frauen hätte schon vor 20 Jahren eingeführt werden müssen, dann hätten wir die Aussetzung auch schon vor 10 Jahren erreicht. Tatsächlich sind laut Umfragen vor allem die Frauen für den Erhalt der Wehrpflicht, was wohl alles sagt. Die Mehrheit von 51 % ist inzwischen trotzdem für deren Aussetzung.

[ nachträglich editiert von Nathan01 ]
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24.07.2010 09:29 Uhr von Nathan01
 
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Ergänzung: Zum Artikel ist noch zu sagen, dass Herr Guttenberg immer nur für den Erhalt der Wehrpflicht im Grundgesetz ist :-).

Listig der Mann, die Streichung aus dem Grundgesetz ist ohnehin nur mit einer 2/3 Mehrheit möglich, also sehr unwahrscheinlich und wird auch von kaum einen verlangt. Die Wehrpflicht im Grundgesetz ist nur eine KANN Bestimmung und daher kann die Aussetzung der Wehrpflicht jederzeit mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Nur darum geht es. Herr Gutenberg kann also für den Erhalt der Wehrpflicht sein und trotzdem deren Aussetzung vorantreiben. Dass das einige Journalisten noch nicht so richtig auseinanderhalten können spricht nicht unbedingt für sie.
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26.07.2010 10:17 Uhr von Hanno63
 
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klar doch: nicht bereit sich selber zu schützen oder sich mindestens Grundkenntnisse anzueignen:.
... nur viel Geld, .
am Besten:.. viel Macht und viel Geld und über alle Anderen verfügen,..
aber dann, wenn es mal eng wird, jammern und
von anderen Menschen sich dann zwangsweise retten zu lassen , neee Danke.
Sowas sind verantwortunslose Verbrecher,
wer Ersatzdienst macht, der hat auch genug zu tun und lernt auf seine Art und Weise , wie andere Menschen mit sich und der Welt klar kommen müssen.
"Jeder" sollte fähig sein sich zu verteidigen oder anders zu helfen, falls mal notwendig.
Diese Ausbildung kann auf wenige Jahre beschränkt sein und sollte fest zur Ausbildung jedes Mitbürgers gehören , denn das Gemeinwesen in Gruppen für eine gewisse Zeit , fehlt heute schon bei vielen Mit-Menschen , da sie sich für "etwas Besseres" halten und uns Mitbürger damit, wie gewohnt, ::... immer nur als "die Anderen" sehen . die schon alles richten,...
die sie natürlch gerne dafür als Lakaien hätten (sind ja genug da) und die Dollar´s bei einem Staatsdienst (Dienst für uns alle), ..ja solange nicht rollen und was nicht direkt......
... ausser den bisher schon betrogenen Mitbürgern durch das Studium und dadurch dem Volk in dieser Zeit fehlendem Arbeitspotential,.....
....sofort "viel Geld und Macht" bringt, ...
ist für "So Einen" nicht tragbar. (Arroganz ³ )
(man hat ja extra "deswegen" bzw. dafür studiert..? )

Dabei ist gerade das Gemeinschaftsgefühl bei gemeinsamen Unternehmungen mit den dazugehörigen Erfahrungen , wie :: Verhalten im Feld , Tarnung, Rettung und Sichern von Hilfsbedürftigen und natürlich das "Sichern mit der Waffe", schon sehr prägend für tatsächliche Übersicht und Handlungsbereitschaft unter ernsthaften Bedingungen.

Wer nur dem Mammon immer rücksichtslos hinterher läuft ohne Rücksicht auf seine "ihn finanzierenden" Mitmenschen, der sollte auch den Ernst der Verteidigung "unser Aller" Kulturgut und Menschlichkeit kennen und nicht durchgehend "nur" das Volk mit grösserem Gehalt dann , ..
(ohne diese Unterbrechung für eine allgemeine Ausbildung ) ....ausnutzen nur um reich zu werden , mit Hilfe des Volkes.

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