22.07.10 18:40 Uhr
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IWF erlässt erdbebengeplagtem Haiti alle Schulden

Für den Wiederaufbau von Haiti, welches im Januar durch ein verheerendes Erdbeben zerstört wurde, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land alle Schulden in Höhe von 268 Millionen Dollar erlassen.

Des Weiteren wird dem Land eine weitere Finanzspritze von 60 Millionen Dollar zugesprochen. Durch das Geld hofft der IWF auch, dass weitere Geldgeber das Land unterstützen.

Bei dem Erdbeben kamen damals 300.000 Menschen ums Leben. Über 1,6 Millionen Bewohner des Karibik-Landes verloren ihr Zuhause.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schulden, IWF, Haiti, Erlass
Quelle: de.news.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2010 20:14 Uhr von spencinator78
 
+6 | -20
 
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22.07.2010 20:46 Uhr von tomtomtron
 
+11 | -2
 
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gute aktion.. dachte die beim IWF sind alle Menschenfremd..

Haiti muss sich erst mal regenerieren ....
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22.07.2010 20:58 Uhr von Carle
 
+1 | -9
 
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nur sone überlegung: aber müsste der IWF jetzt nicht dafür sorgen, dass alle bewohner haitis umgesiedelt werden?
oder man leiht dem land nie wieder etwas, sonst geht das ja alles von vorne los.
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22.07.2010 20:59 Uhr von alles.Gelogen
 
+9 | -1
 
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Der IWF: hat niemals etwas zu verschenken! Niemals! Außerdem sind die paar millionen nicht mal Centbeträge für die!

Mir hat mal meine alte Bank einen Brief geschrieben, ich solle doch bitte die offenen 0.03 Euro bei denen begleichen.

@spenci
Sehr geistreicher Kommentar. Beschwerst du dich auch für 750 Milliarden für die Banken vom EU-Rettungsschirm, oder den bereits knapp 200 Milliarden, die wir bereits für die deutsche Bankenrettung benötigt haben, oder den Milliarden, die die Banken bekommen, das Bankenrettungspaket, welches den Griechen angehängt wurde?
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22.07.2010 21:54 Uhr von Jlaebbischer
 
+15 | -4
 
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Geld Ich seh das Geld lieber in Haiti versickern, als bei den Griechen.

Die Griechen haben ihre Krise komplett selbstgebaut.

Die Haitianer können zumindest für die Zerstörung ihrer Nation durch das Beben nichts.
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22.07.2010 22:05 Uhr von DeeRow
 
+0 | -3
 
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Naja: serdar hat ne gute Meinung dazu...

http://www.youtube.com/...

viel spass.
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22.07.2010 22:55 Uhr von wrazer
 
+0 | -2
 
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Wenn sie das jetzt bei allen machen wirds Zeit für ein Erdbeben in Deutschland.... Aber mal im ernst erst ausbeuten und dann so tun als wenn man was gutes tut.
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23.07.2010 00:02 Uhr von ernesto61
 
+0 | -1
 
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Jlaebbischer: stimm onay voll und ganz. immer dieses dumme bildzeitungsgewäsch was hier wiedergegeben wird. lohnt sich einfach nicht, ernsthaft darauf zu antworten. wäre auch vllt zu komplex für Jlaebbischer.

zu haiti: bei haiti stellt sich jedoch die frage, wieviel der staat noch direkt bei staaten an schulden hat. vllt sind die "paar" millionen eh nur ein bruchteil ihrer schulden.

zu hoffen ist, dass in haiti jetzt mal ein richtiges system a la senghaas etabliert wird, damit das land nicht wieder in den selben mechanismus wie vor dem erbeben verfällt.
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23.07.2010 00:06 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -2
 
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Das Bekommen die schon doppelt und dreifach wieder: Bei IWF und Weltbank sitzen die größten Ausbeuter und Verbrecher der Welt. Unter dem Deckmantel der humanitären Wohltaten betreiben die ein übles Spiel.
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23.07.2010 00:06 Uhr von Kaan71
 
+2 | -2
 
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Ach die erlassen doch nur die Schulden: damit die neuen Besatzer die Bodenschätze einfacher abbauen können..
Das Geld von IWF wird sicher woanders reingeholt als Haiti-Hilfe...Und USA muss dann von der Kriegsbeute (obwohl es diesmal ohne Krieg ging) weniger abgeben ...
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23.07.2010 01:12 Uhr von lopad
 
+0 | -1
 
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Es wäre auch sinnlos diese 268 Millionen ernsthaft noch von Haiti verlangen zu wollen, das Land liegt immer noch in Trümmern.

Sowieso sind 268 Millionen Dollar vergleichsweise Peanuts, die kriegen wir durch Ausbeutung der dortigen Bevölkerung recht fix wieder rein.
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23.07.2010 06:16 Uhr von frederichards
 
+1 | -1
 
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Jetzt denken wieder viele der IWF ist sozial Nein, ist er nicht. Hinter einer solchen Handlung stecken immer zähe Verhandlungen der betroffenen Länder. Haiti muss sicher viele neue unsoziale Gesetze schaffen und/oder mehr Investoren aus dem Ausland im eigenem Land dulden.

Hier liegt mal wieder nur eine Ausnutzung der armen dieser Welt vor, die auch noch viel Pech durch die geologische Lage hatten.

Ich finde das Vorgehen des IWF generell völkerverachtend und menschenrechtswidrig, denn jedes Volk sollte sich jene Gesetze und jene ausländischen Unternehmer ins Land holen dürfen, die man selbst haben will und nicht die, die eine Organosation wie der IWF gerne hätte.

Die Auflagen, die Haiti nun bekommen hat deswegen, werden sicherlich nur oberflächlich an die Presse geraten, wenn überhaupt.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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23.07.2010 06:22 Uhr von wordbux
 
+2 | -1
 
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Schulden in Höhe von 268 Millionen Dollar: Das sind eigentlich die s.g. Peanuts im Gegensaatz zu der jährlichen Entwicklungshilfe, die Deutschland an China zahlt, 500 Mio.
Irgendwas stimmt doch da nicht ??
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23.07.2010 10:13 Uhr von ernesto61
 
+1 | -0
 
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@ frederichards: "Haiti muss sicher viele neue unsoziale Gesetze schaffen und/oder mehr Investoren aus dem Ausland im eigenem Land dulden."

in haiti muss erstmal ein gewaltmonopol hergestellt werden, damit "unsoziale" gesetze auch durchgesetzt werden.
der iwf schreibt nicht vor, dass man ausländische investoren holen muss. er fordert die deregulierung der märkte.
jedoch war das problem in der vergangenheit, dass die deregulierung jediglich das staatliche monopol in ein privates monopol verwandelte.
außerdem kann man das wohl nicht negativ auffassen, wenn ausländische investoren in haiti investieren wollen; wer soll das sonst tun? wo wäre china ohne ausländische investoren?!?!

"Ich finde das Vorgehen des IWF generell völkerverachtend und menschenrechtswidrig, denn jedes Volk sollte sich jene Gesetze und jene ausländischen Unternehmer ins Land holen dürfen, die man selbst haben will und nicht die, die eine Organosation wie der IWF gerne hätte."

der iwf zwingt niemanden seine forderungen wie deregulierung auf. jeder staat der beim iwf geld fordert, weiß auf was er sich einlässt.

und der iwf sagt auch nicht, welche firmen investieren dürfen.
das problem ist, dass in den staaten meistens das geld versickert und die beamten sich gut bestechen lassen und so einen freien markt gar nicht zulassen. zum leidwesen der bevölkerung.
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24.07.2010 23:40 Uhr von RickJames
 
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Haiti hätte die Kredite sowieso nicht in einem Absehbaren Zeitraum zurück zahlen können.

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