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Neue Vorwürfe gegen KiK: Spionage über Finanzverhältnisse von Mitarbeitern?

Der Billig-Textilhändler KiK steht wieder im Fokus von Datenschützern. Laut dem NDR-Magazin "Panorama" hat das Unternehmen systematisch die Finanzverhältnisse seiner Mitarbeiter ausspioniert, um diese kündigen zu können.

Bei dem Unternehmen Creditreform habe sich KiK nach eventuell hohen Schulden erkundigt und entsprechende Mitarbeiter dann gefeuert. Ein ehemaliger KiK-Bezirksleiter bestätigt die Systematik dieses Vorgehens.

Bei dem Kündigungsgespräch durften die Leiter den Angestellten auch keinesfalls den wirklichen Grund nennen, was oft zu unschönen Szenen führte, wenn ein guter Angestellter plötzlich gekündigt wurde: "Da gab´s immer Tränen." Kik meinte zu dem Vorwurf, dass diese Praxis nicht mehr angewendet würde.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vorwurf, Schulden, Kündigung, Spionage, KiK
Quelle: www1.ndr.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2010 14:15 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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@CradleOfFilth: Zitat:
"Andererseits wäre es auch schön zu sehen wie die KIK-Verwaltung in Flammen aufgeht.... :-)"

Und? Glaubst Du ernsthaft, das würde die Verantwortlichen auch nur für eine Sekunde in irgend einer Weise stören?

Glaube ich kaum.
Vielmehr glaube ich, daß solche Menschen den Verlust eines Verwaltungsgebäudes nur sofort zur Begründung einer Gehaltskürzung oder Gehaltsstagnation verwenden würden, obwohl es gleichzeitig vermutlich von einer Versicherung bezahlt werden würde.

Es ist traurig zu sehen, daß es Menschen gibt, welche bei einer solchen "Ausbeute" auch noch mitmachen und nicht kurzerhand kündigen. Klar - vielfach bleibt den Menschen gar keine andere Wahl, aber genau das wird wiederum von den Arbeitgebern allzugerne ausgenutzt.
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22.07.2010 14:23 Uhr von Krawallbruder
 
+4 | -0
 
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Solange solche Unternehmen durch Politbonzen und Arbeitgeberlobbyisten gedeckt werden, wird es solche Methoden immer geben.

Traurig aber wahr... da buckelt man sich für die da Oben den Rücken krumm, wird dann noch ausspioniert und bekommt letztendlich nen Tritt in den Arsch.

Ganz ehrlich, solche Arbeitgeber (und deren Gönner) gehören mit einem passenden Schild um den Hals oder noch besser einem Tattoo auf der Stirn, an den Pranger, wo Sie dann mit brauner weicher Masse beworfen werden können!

Die können von Glück reden das ich nicht das sagen habe!

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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22.07.2010 19:15 Uhr von joe2003
 
+2 | -0
 
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Die Lage der Nation: Hallo Leute,

wieder einmal hat sich gezeigt in welchem " ( FREIHEITLICHEN, DEMOKRATISCHEN, RECHTSSTAAT / Artikel 1 GG. ) wir leben. Das Unternehmen "" XY "" betreibt Ausspionierung in Form von illegaler Einsichtnahme der Vermögensverhältnisse von Angestellten, bzw. überwacht Mitarbeiter per VIDEO wochenlang ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Als wäre das nicht schlimm genug, am Ende wird der Betroffene dann auch noch rausgeschmissen, aufgrund einer sogenannten " VERDACHTSKÜNDIGUNG " . Geile Sache. Unde wenns dann immer noch nicht reicht, bemüht man dann auch noch den Rest des Staates in Form von Justiz u. ARGE.

Schönen Gruß an all die Betroffenen

Joe K.
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24.07.2010 11:06 Uhr von joe2003
 
+1 | -0
 
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Kik-Spionage: Hallo Leute,

diese unsozialen Verhaltensweisen sind offenbar nur die Spitze des Eisberges. Ich habe eine Firma kennengelernt, die scheut auch nicht davor altgediente Mitarbeiter, mit sogenannten teueren Arbeitsverträgen wochenlang per video zu überwachen. Und danach beginnt dann Grimms Märchenstunde. Die Aufnahmen werden so interpretiert, dass man dem Arbeitnehmer ein Fehlverhalten vorwirft und ihn dann per VERDACHTSKÜNDIGUNG entlässt. Der Name der Firma lautet übrigens Fa. Wasgau.

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