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Babys in AKW-Umgebung nicht häufiger missgebildet

Babys, die in der Nähe von Atomkraftwerken (AKW) geboren wurden, sind laut einer neuen Studie von Mainzer Wissenschaftlern nicht häufiger missgebildet als andere Neugeborene.

Die Untersuchungen wurden an 2.400 Kindern vorgenommen, deren Mütter in der Nähe von Biblis und Philippsburg wohnen und an 2.850 Kindern, die fernab von Atomkraftwerken leben.

Vor drei Jahren hatte das Mainzer Kinderkrebsregister nachgewiesen, dass jüngere Kinder eher an Blutkrebs erkranken, wenn sie an einem AKW leben. Vergleichbar seien beide Studien aber nicht, so Kritiker.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Baby, AKW, Umgebung, Missbildung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2010 12:06 Uhr von KamalaKurt
 
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Ich finde dass die news unvollständig und daher wertlos ist. Wie groß soll denn der Umkreis sein, in dem man eine häufigeren Misbildung von Neugeborenen vermutet? In der Originalmeldung íst die Fehlbildung sogar um o,2 % niedriger als in weit entfernteren Gegenden. Sollte man da nicht in die Nähe eines AKWerkes ziehen? Allerdings habe ich 57 Jahre in der Nähe vom Karlsruher Kernforschungszentrum, eines der ältesten in Deutschland, gelebt.
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25.07.2010 12:21 Uhr von marmai
 
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Diese Studie wurde ihnen präsentiert: von RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW.

Komisch vor drei Jahren hat das Mainzer Kinderkrebsregister noch genau ein gegenteiliges Ergebnis in der Studie zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke (KiKK-Studie) ermittelt.

Die jetzige Studie riecht mir doch sehr nach gekaufter PR. Warum wurde diesmal nur ein Radius von 10km um den Standort von nur zwei KKW erforscht? Reicht der kurze Zeitraum von nur 15 Monaten überhaupt aus um verläßlichen Daten zu bekommen?
Kann ich mit diesen dürftigen Daten die Behauptung aufstellen es gebe kein Risiko?

Zumal es auch bei dieser Studie klare Hinweise auf eine erhöhte Krebsgefahr gibt, wenn man die Auswertung der Daten auf den Entfernungsbereich größer 3 km beschränkt.
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25.07.2010 12:34 Uhr von KamalaKurt
 
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@Marmmai aus welcher news hast du denn die Kilometerangabe? Die steht weder in der Maerkischen Zeitung noch in der vom @Havelmaz. Die 3 Jahre zuvor durchgeführte Studie hat sich mit einem ganz anderem Thema befasst als diese hier. Dort ging es darum, dass in den Problemzone der AKW öfters Kinder im Alter bis zu 5 Jahren an Blutkrebs erkranken. Und hier geht es darum, ob Kinder mit Misbildungen, wie Wasserkopf, Herzvergrößerung, fehlende Gliedmaßen usw geboren werden. Ich hoffe ich konnte dich mit diesen Ausführungen überzeugen, dass du das Thema verfehlt hast.
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26.07.2010 18:10 Uhr von marmai
 
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@KamalaKurt: Aus Veröffentlichungen der Studie.

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