21.07.10 13:46 Uhr
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Abbau von Uran steigt rasant an

Nach bisherigen Schätzungen sollte sich die Möglichkeit zur Energiegewinnung durch Uran noch auf circa 100 Jahre belaufen. Mit neuen Reaktortechnologien könnte sich dieses Limit sogar auf bis zu 1.000 Jahre steigern lassen.

Dies geht aus einem Bericht der internationalen Atomenergiebehörde kurz IAEA hervor. Einer der Mitarbeiter, der IAEA Peter Waggitt führt sogar aus, dass es sogar noch weitaus größere, unbekannte Uran-Vorkommen geben könnte.

Nachdem der Strombedarf nach der Wirtschafts- und Finanzkrise abgenommen hat, geht der Bericht davon aus, dass es zu einer erneuten Zunahme des Strombedarf kommen wird. Daher sehen die Staaten die Atomenergie als kostengünstige und klimafreundliche Möglichkeit.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Uran, Abbau, Energiegewinnung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2010 13:46 Uhr von Marius2007
 
+2 | -1
 
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Leider ist dies kein gutes Zeichen, da die Halbwertszeit von Uran dabei nicht berücksichtigt wird und der Abfall muss ja auch irgendwo hin.
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21.07.2010 13:56 Uhr von dr.b
 
+6 | -1
 
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@Autor: die Halbwertszeit von den häufigsten UranIsotopen ist so ziemlich "ewig" und das Zeug liegt schon genau so ewig in der Erde....daran sind die Dinos aber sicher nicht gestorben. Problematisch sind eher die Folgeprodukte und die verstrahlten Metalle etc. die bei konventionellen KKWs anfallen. Aber das Uran...ja mei, des könnte man locker wieder in den Schacht aus dem man es hätte kippen ;-)
Tatsächlich gäbe es aber heute durchaus ganz ganz andere völlig GAU-freie Technologien für Kernkraftwerke die auch nur einen Bruchteil des radioaktiven Abfalls produzieren würden....aber die Anti-Atom-Lobby ist groß und daher ist das in Deutschland kein Thema.....wir werden trotzdem Strom von solchen Kraftwerken bekommen.....der wird dann nämlich importiert werden....besonders Nachts.....einfach mal drüber nachdenken.
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21.07.2010 14:08 Uhr von Marius2007
 
+0 | -2
 
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Also das ist ja interessant: Dann erzähl mir mal von radioaktiven Ersatzmaterialien die genauso einfach und höchstproduktiv Energie erzeugen wie Uran. Die außerdem auch noch so leicht herzustellen sind , da muss ich wohl was in meiner Werkstoffkunde Vorlesung verpasst haben.

Jetzt komm mir ja nicht mit Pollonium ;)



[ nachträglich editiert von Marius2007 ]
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21.07.2010 14:18 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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nimmt man die "schnelle Brüter" -Technologie kann man Brennstoff sparen, hat aber auch ein viel höheres Sicherheitsrisiko (Plutonium statt Uran).
Und Plutonium wird für Atomwaffen verwendet

[ nachträglich editiert von usambara ]
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21.07.2010 14:18 Uhr von dr.b
 
+5 | -0
 
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@Marius wer schreibt was von radioaktiven Ersatzmaterialien... bisschen viel Phantasie oder? Es geht um die Kraftwerktechnik z.b. Gasgekühlte Reaktoren mir verglasten oder keramischen Einzelelementen etc. es gibt sehr viele Ansätze, allen gemeinsam ist....es kann keinen GAU mehr geben und es wird wesentlich weniger Reaktormaterial verstrahlt und es enstehen weniger Transurane. Warum sollte man auch nach einem Uran-Ersatz schauen....s.o. es gibt davon sicher mehr als der Energiegegenwert in Öl- und Gas....aber wie ich schon geschrieben hatte...wir bekommen diesen Strom in 20 Jahren eh aus Frankreich, Russland etc.
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21.07.2010 14:35 Uhr von penetrada
 
+0 | -7
 
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in 100 Jahren bin ich tot: Deshalb interessiert es mich nicht, ob es dann noch Uran gibt. Hauptsache ich zahle nicht Unsummen für erneuerbare Energien.
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21.07.2010 14:35 Uhr von usambara
 
+0 | -2
 
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Gefahren Brütertechnologie: Im Vergleich etwa zu Leichtwasserreaktoren erfordert der Betrieb eines Brutreaktors zusätzliche Sicherheitseinrichtungen. Physikalische Gründe hierfür sind vor allem der nicht „automatisch“ negative Dampfblasenkoeffizient, außerdem auch der gegenüber Uran geringere Anteil verzögerter Neutronen aus der Spaltung.

Natrium-Dampfbildung oder -verlust macht den Reaktor nicht automatisch unterkritisch. Die Unterkritikalität muss stattdessen in einem solchen Fall mit technischen Mitteln genügend schnell und zuverlässig hergestellt werden. Dazu haben Brutreaktoren außer den normalen Steuerstäben weitere, unabhängige Sätze von Sicherheits- oder Abschaltstäben, die im Bedarfsfall in den Reaktorkern hineinfallen oder hinein„geschossen“ werden können (SCRAM). Ausgelöst wird eine solche Abschaltung durch empfindliche Systeme zur Feststellung von Übertemperaturen und von Siedevorgängen.

Der beim Uran-Plutonium-Mischoxidbrennstoff kleinere verzögerte Neutronenanteil bedeutet einen kleineren Abstand zwischen den Betriebspunkten „Verzögert kritisch“ und „Prompt kritisch“ (siehe Kritikalität). Dem wird durch entsprechend empfindliche, genaue Messung des Neutronenflusses und schnelle Reaktion des Steuerstabsystems Rechnung getragen.

Allgemeine Risiken der Brütertechnik liegen im großtechnischen Umgang mit Plutonium, das verglichen mit Uran wesentlich gesundheitsgefährlicher ist, und dem Kühlmittel Natrium, das im Kontakt mit Luft oder Wasser unter großer Hitzeentwicklung heftig reagiert und Brände auslösen kann.

wiki
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21.07.2010 15:09 Uhr von Lyko
 
+1 | -0
 
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Sorry aber ich habe lieber AKW´s als die Windrädchen im Garten und Sonnenfänger aufm Dach. !

Im ernst, der Mensch hat nie einen Bogen um etwas gefährliches aber nützliches gemacht, im gegenteil... das war der Reiz.
Vorallem wir Deutschen haben uns doch immer bemüht nach Lösungen für Probleme zu suchen.

Aber wie vorher schon gesagt wurde, die Anti-Atom-Lobby ist viel zu groß in diesem Land.

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