20.07.10 13:42 Uhr
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Wirkungsgrad-Rätsel bei Dünnfilm-Solarzellen entschlüsselt

Bisher konnte nicht herausgefunden werden, warum der Wirkungsgrad von Dünnfilm Solarzellen bei nur 20 Prozent liegt, obwohl die Verteilung der benutzten Materialien anscheinend optimal ist.

Forscher sind dem Rätsel nun auf die Spur gekommen und konnten das Problem in zwei der von vier benutzten Materialien für die Dünnfilm-Solarzellen ausmachen. Indium und Gallium bringen nämlich ein bisher unvorhergesehenes Manko mit sich, da sich ihre Atome nicht gleichmäßig verteilen.

Bei Raumtemperatur entfernen sich die Atome von Gallium und Indium völlig voneinander. Auch wurde herausgefunden, je höher die Temperatur ist, desto näher liegen die Atome beieinander, sinkt die Temperatur, gehen sie weiter auseinander und die Leitfähigkeit verschlechtert sich.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Film, Rätsel, Solarzelle, Wirkungsgrad
Quelle: www.scinexx.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2010 13:42 Uhr von Marius2007
 
+12 | -1
 
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Mit diesen Erkenntnissen könnten die Wirkungsgrade jetzt auf circa 30 Prozent ansteigen wenn bei der Fertigung alles richtig gemacht wird und die neuen wissenschaftlichen Studien mit einfließen.
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20.07.2010 15:27 Uhr von Marius2007
 
+4 | -3
 
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Ich gebe mir Mühe: Deine Vorschläge in Zukunft umzusetzen , allerdings muss ich auch immer möglichst vereinfacht darstellen auch wenn manche meiner Professoren/-innen mich dafür wohl "köpfen" würden ;) .

[ nachträglich editiert von Marius2007 ]
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20.07.2010 16:29 Uhr von rtk2
 
+0 | -7
 
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quelle besser: hä? atome entfernen sich ? wie soll das gehen in einem feststoff? sehr konfuses geschreibsel hier.
aha: die quelle beschreibt den herstellungsprozess , wobei die temperatur bzw. die abkühlung eine rolle spielt.
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20.07.2010 16:35 Uhr von Marius2007
 
+7 | -1
 
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Das mag ja sein: Ich schreib es gerne noch Mal , wenn Du die Abkühlungsprozesse und Erwärmungsprozesse gerne noch beschreiben magst okay , allerdings würde das 900 Zeichen mit Sicherheit überschreiten. Wenn Du es besser zusammenfassen kannst dann bitte tuh das doch anstatt gleich zu kritsieren.

Wir können auch gerne von Atomgitterstrukturen sprechen , allerdings versteht dann keiner normaler User mehr , um was es überhaupt geht , schon schlimm genug das manchen Leuten einer abgeht wenn sie so schreiben das es kein Normalsterblicher versteht.

[ nachträglich editiert von Marius2007 ]
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20.07.2010 18:04 Uhr von Leeson
 
+4 | -1
 
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rtk2: Du weiß aber schon etwas über Atome?
Feststoff ... grinzzzz
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21.07.2010 12:30 Uhr von jensalik
 
+1 | -0
 
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@Marius2007: ok - ich akzeptier halt mal daß ich kein normaler user bin.

finde den artikel interessant und grundsätzlich gut verständlich auch ohne quelle.

abgesehen davon erschreckt mich der wirkungsgrad von solarzellen immer wieder aufs neue. - hier fängt die energieverschwendung an. bei der "herstellung" (umwandlung).

wenn wir nicht derart große mengen an energie einfach verpuffen lassen und für transport und umspannung vergeuden würden hätten wir es wesentlich einfacher...
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22.07.2010 18:23 Uhr von zeroFX
 
+0 | -0
 
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Verstehe ja, dass die sich jetzt freuen, aber ein Teil der beschriebenen Erscheinungen, speziell die Inhomogenität des galliumlastigen Teils, sollte einem schon in den Sinn kommen, wenn man sich allein mit den Eigenschaften dieses recht seltenen Metalls beschäftigt. Und sicherlich hat auch gerade die Dichteanomalie einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss a.d. Materialeigenschaften, auch im Mix.
Sowas muss doch irgendeinem aufgestoßen sein.
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26.07.2010 20:58 Uhr von derTechnokrat
 
+0 | -0
 
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Trotzdem unverständlich: Für mich klingt der Artikel so, als hätten diese Solarzellen bei Raumtemperatur den größten Abstand zwischen ihren Atomen und bei niedrigeren und höheren Temperaturen würde es wieder enger werden. So wie Wasser bei 4°, nur genau andersrum ....
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27.07.2010 18:00 Uhr von zeroFX
 
+1 | -0
 
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@derTechnokrat: Was du meinst, ist die Dichteanomalie des Wassers. Und ja, die gibt es eben auch bei Gallium. Deswegen verstehe ich ja nicht, warum das keinem bei der Analyse des "Problems" aufgestoßen ist.

Empfehle dazu auch mal einfach den Artikel bei Wiki, denn Gallium is eigentlich ganz interessant.

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