20.07.10 12:19 Uhr
 366
 

Radsport/Tour de France: Alberto Contador entschuldigt sich für unfaire Attacke

Der Spanier Alberto Contador hatte am gestrigen Montag durch eine gnadenlose Attacke während eines technischen Defekts seines Kontrahenten Andy Schleck das Gelbe Trikot der Tour de France errungen. Einige Stunden nach der Etappe entschuldigte er sich für den viel diskutierten Angriff.

Der zweimalige Tour-Gewinner sagte per Videobotschaft auf seiner Homepage: "Vielleicht habe ich mich geirrt, das tut mir leid." Er betonte, dass er mit dem Verlauf der Etappe unzufrieden sei und Fairplay für ihn äußerst wichtig ist.

Contador möchte weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zu seinem Rivalen behalten, der zunächst angab, er habe nichts von den Schaltproblemen Schlecks bemerkt. Andere Rennradfahrer hielten zu Contador und meinten, sie hätten auch attackiert.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Attacke, Radsport, Tour de France, Alberto Contador, Fairplay, Andy Schleck
Quelle: derstandard.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tour de France 2018: Legendärer L´Alpe d´Huez und berüchtigtes Kopfsteinpflaster
Radsport: Christopher Froome gewinnt nach Tour de France auch die Vuelta
Tour de France-Start in Düsseldorf beschert Stadt 7,8 Millionen Euro Verlust

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.07.2010 14:37 Uhr von meep
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Verstehe ich nicht Mir wäre das ziemlich egal, wenn meine Kontrahenten Probleme mit der Technik hätten. Ich will gewinnen und der Rest ist mir egal, immerhin ist das die Tour de France und kein Kindergarten.

Wenn der andere schwer gestürzt wäre, hätte jeder wohl anders reagiert; aber in dem Fall ist da doch nichts verwerfliches dran.
Kommentar ansehen
20.07.2010 14:42 Uhr von Superwayne
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
ich erinner mich noch damals bei Jan Ullrich, der von Armstrong, für den ich eine gewisse Antisymphatie habe, überholt worden ist, als Ullrich gestürzt ist ab Berg.

Sowas finde ich absolut lächerlich von einem Sportler.

In diesem Falle würde ich sagen, dass Contador richtig gehandelt hat, solange er nichts davon gewusst hat.
Kommentar ansehen
20.07.2010 16:39 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
es ist einfach Mist was meine Vorkommentatoren hier von sich geben!!

Radspot hat seine eigenen Regeln, da dieser Sport wirklich sehr hart ist. Und da steht Fairness und gegenseitiger Respekt zu seinem nächsten Konkurrenten an oberste Stelle.

@meep, ich sehe mir gerade nach der letzten skandalösen Atacke von Contador die nächste Etappe an. Hier zeigt es sich doch schon, dass die Fahrer sein Handeln nicht für gut halten. Im Moment 57.7 km vor dem Ziel 9Min 33 sek Vorsprung.

Wenn es dir ziehmlich egal ist, und du würdest genauso reagieren, hättest du keine gute Zeit in den Kreisen von Radrennsportlern.

Ich selbst bin auch Radrennen gefahren und habe einen Ausreissversuch gestartet, der bis zur Zieldurchfahrt Bestand hatte. Wir hatten einen 4. Fahrer dabei, der niemals Führungarbeit geleistet hat und kurz vor dem Ziel hat einer meiner Mitstreiter gesagt er solle sich nicht am Endspurt beteiligen, was er dennoch tat. Mein Mitstreiter, ein sehr erfahrener Renner hat nur eine einzige Aktion gestartet, weil der andere sich unkameradschaftlich verhalten hatte. Der Hinterradlutscher hat sich noch nicht einmal in der Dusche gezeigt, sonder ist verschwitzt 200 km mit dem Auto nach Hause gefahren

Es gibt im Radsport einen Ehrenkodex, den Contador offensichtlich gebrochen hat, und das wird ihm sehr viele Gegner schaffen, da er auch schon als Superdopter ins Rampenlicht getreten ist.

@Superwayne, ich glaube du hast das Rennen nicht zu Ende angeschaut, nein du hast das Rennen noch nicht einmal 5 Minuten weitergeschaut, denn gerade in dieser Situation hat Amstrong auf Jan gewartet. Ein Jahr später ist Amstrong gestürzt und Jan hat auf Amstrong gewartet.

Ich wette darauf, Contador wird noch viele Federn lassen müssen, hoffentlich hat er genug.

[ nachträglich editiert von KamalaKurt ]
Kommentar ansehen
20.07.2010 17:36 Uhr von KKvin
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@KamalaKurt: Endlich mal ein vernünftiger Kommentar zur einer Radsport-News. Sonst lese ich hier nur irgendwelchen Schwachsinn von Usern, die meinen mit schlechten Witzen auf sich aufmerksam machen zu müssen.

Danke für deinen Beitrag!


zur News:

Ich kann vielleicht verstehen, dass Contador nicht gewartet hat, weil Sanchez und Menchov dies auch nicht getan haben und er dran bleiben musste. Aber er hat ja sogar angegriffen, als Andy das Problem hatte und das finde ich höchst unsportlich.

[ nachträglich editiert von KKvin ]
Kommentar ansehen
20.07.2010 18:08 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@KKvin endlich sind hier mal 2, die Radsport verstehen. +Punkt von mir zurück
Kommentar ansehen
20.07.2010 21:40 Uhr von HBeene
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Frage wird nie geklärt werden! 1. Was passiert wäre, wäre die Kette nicht abgesprungen!
2. Was passiert wäre, wenn Contador gewartet hätte...hätten die anderen beiden auch gewartet? (nehme ich aber mal an,da wie KamalaKurt gesagt es die ungeschriebene Regel gibt und ich denke das sie die haben...im Gegensatz zu Contador!)
3. Wenn Contador gewartet hätte, wären sie dann Zeitgleich ins Ziel gefahren?

Da diese Fragen nie geklärt werden können, müssen wir es leider akzeptieren!

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tour de France 2018: Legendärer L´Alpe d´Huez und berüchtigtes Kopfsteinpflaster
Radsport: Christopher Froome gewinnt nach Tour de France auch die Vuelta
Tour de France-Start in Düsseldorf beschert Stadt 7,8 Millionen Euro Verlust


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?