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Afghanistan: Deutsches Geld für Resozialisierung von Taliban

Auf der Afghanistan-Konferenz beraten führende Außenminister über einen Rückzug der NATO-Truppen. Unerlässlich sei dabei die Versöhnung mit der Taliban (ShortNews berichtete). Nun wurde der Vorschlag zur Annäherung an die radikal-islamische Gruppierung konkreter.

Die Afghanische Regierung schlug ein Beschäftigungsprogramm für die Gotteskrieger vor, welches auch mit deutschen Geldern finanziert werden soll. Insgesamt sollen 350 Millionen Euro in die Bildung von Perspektiven für Talibans investiert werden. Deutschland soll sich mit 50 Millionen beteiligen.

Diese Gelder zur Perspektiv-Bildung sollen die Taliban dazu bewegen, ihre Waffen niederzulegen, auch eine Amnesty für die Gottes-Krieger sei im Gespräch, einige könnten von der sogenannten Terrorliste der UN gestrichen werden.


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Afghanistan, Taliban, Resozialisierung
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2010 10:57 Uhr von mobock
 
+6 | -3
 
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Das Leben kann so einfach sein: taliban basic

knete = 0

do until knete > 1000000
100 Waffen niederlegen
200 Bart abrasieren
300 Geld kassieren
400 Bart wieder wachsen lassen
500 Waffen wieder aufnehmen

goto 100
on error goto 500
end
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20.07.2010 11:07 Uhr von usambara
 
+9 | -1
 
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zum Ende der Sowjet-Besatzung meldeten sich hunderttausende angebliche Mudschaheddin, um die Belohnung für die Niederlegung der Waffen zu kassieren.
Kämpfer gab es aber nur einige zehntausend.
Trotzdem begann kurz darauf der Bürgerkrieg, der mit
der Eroberung Kabuls durch die Taliban endete.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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20.07.2010 12:23 Uhr von Major_Sepp
 
+6 | -0
 
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Es ist: schon bemerkenswert, dass in diesem Zusammenhang keiner von "Kapitulation" redet....^^
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20.07.2010 13:22 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -2
 
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lächerlich: Als ob radikales Gedankengut durch Geld verschwindet.
Ich will auch gar nicht wissen wie viel von dem Geld dank Korruption versickern würde.
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21.07.2010 18:19 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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@sepp: Es ist schon bemerkenswert, das alle zwar ein Ende der Mission fordern, aber wenn man dann über einen möglichen Ausgang verhandelt wird (...frühestens in 4 Jahren...), die ersten von Kapitulation reden. Gelächter.
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01.08.2010 14:17 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Taliban: kann man nciht einfach resozialisieren, genausowenig wie man Kinderschänder resozialisieren kann. Gar nicht. Beides sind keine Krankheiten die man heilen kann. Beides sind Ideologien bzw. Vorlieben, die kann man nciht einfach auskurieren und gut. Sind die denn eigentlich noch ganz dicht, für sowas Geld auszugeben, da kann man es genausogut verbrennen.

[ nachträglich editiert von Borgir ]

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