20.07.10 09:28 Uhr
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München: Geisterfahrt verhindert - Rentnerin sah ihren Fehler nicht ein

Eine 80-Jährige aus Ottobrunn war im Begriff, die Autobahn in Richtung Garmisch zu befahren. Offensichtlich nahm sie einen falschen Weg, sie landete am Ende im Gegenverkehr auf der Autobahn nach München.

Autofahrer konnten der entgegenkommenden Rentnerin ausweichen und alarmierten die Polizei. Diese benachrichtigte per Funk einen Streifenpolizist, der in der Nähe des Geschehens war.

Er verursachte einen künstlichen Stau, indem er Schlangenlinien fuhr und sein Blaulicht benutzte. Die 80-Jährige konnte gestoppt werden, sah ihren Fehler aber nicht ein. Der Führerschein der Dame wurde sichergestellt - diese war darüber sehr verwundert. Sie muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Rentner, Fehler, Geisterfahrer, Geisterfahrt
Quelle: www.tz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2010 09:28 Uhr von nightfly85
 
+9 | -5
 
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Diese (und andere) Geschichten zeigen mir, dass eine Gesundheitsüberprüfung für Ü70-jährige Pflicht werden sollte!
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20.07.2010 09:46 Uhr von borgworld2
 
+3 | -3
 
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Die Frage ist: ob da eine Gesundheitsüberprüfung überhaupt was gebracht hätte.
Vielleicht wäre es darüber hinaus sinnig alle X Jahre einen praktische Fahrprüfung zu machen.
Mit etwas abgeänderten Regeln. Also sie fallen nur durch wenn sie wirklich richtig üble Fehler machen.
Aber das ganze müsste dann Preislich im Rahmen bleiben und daran zweifel ich doch, denn alleine solche Gesundheitsuntersuchungen kosten schnell 150€.
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20.07.2010 09:48 Uhr von nightfly85
 
+1 | -0
 
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@borgworld: Aber was sind "üble Fehler"? Auch aus einem kleinen Fehler kann sich ein Unfall mit Todesfolge entwickeln.
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20.07.2010 10:17 Uhr von borgworld2
 
+3 | -1
 
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nightfly85: Du kannst auch über die Strasse gehen und sterben...
Nach deiner Logik dürfte man keinen ans Steuer setzen.

Üble Fehler sind für mich Fehler bei denen es Fahrverbot oder Punkte geben würde.

[ nachträglich editiert von borgworld2 ]
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20.07.2010 11:10 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -0
 
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wok! der is gut :)))


@borgworld2
Ne, das mit der praktischen Prüfung bringt nichts. Denn wo fangen "üble Fehler" an und wo hören sie auf?

Beim Stopschild noch mit 2km/h fahren wäre für mich ein kleiner Fehler. Aber vor dem Gesetz hätte ich das Stopschild überfahren, was ähnlich schlimm ist wie eine rote Ampel.


Es ist auch schwer zu sagen wie man beurteilen soll ob jemand ncoh in der Lage ist selbst Auto zu fahren.
Das kann man nur individuell bestimmen. Und das lässt zuviel Raum für Auslegungen.
Da is ne alte Oma, die zu schwach is um überhaupt die Bremse noch richtig zu treten aber sie jammert dem netten Beamten von der Führerscheinstelle / dem Prüfer vor das sie ja sonst net ausm Haus kommt, die Bus/Ubahn/Sbahnhaltestelle zu weit weg ist. Und sie hat ja keinen der für sie einkauft und wie soll sie ohne Auto denn die Sachen nach Hause bringen und den Enkel besuchen?!
Und schon hat sie nochmal für ein paar Jahre den Führerschein.

Abgesehen davon, das manche auch mit 30 oder 40 zum Geisterfahrer werden.
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20.07.2010 16:16 Uhr von pippin
 
+1 | -0
 
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@nightfly: Wie ich bei einer anderen News schon geschrieben habe, sollte es eine allgemeine Überprüfung der Fahrtauglichkeit nicht nur bei älteren Fahrern in regelmäßigen Abständen geben.

Ich lese nämlich mindestens genauso oft Nachrichten von jungen Fahrern, die sich auf dem Heimweg von der Disco wegen zu schnellem Fahren um Bäume wickeln und ähnliches.
Da zeigt sich auch deutlich, dass die Fahrtauglichkeit nicht gegeben war/ist.

Auch in Bezug auf Drängler und Raser auf der Autobahn würde ich die meisten dieser Deppen in die Altersgruppe der unter 50-Jährigen eingruppieren.
Die gehören meiner Meinung nach auch aus dem Straßenverkehr gezogen.

Also nicht einfach pauschal die "Alten" an den Pranger stellen.
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29.07.2010 05:27 Uhr von CommanderRitchie
 
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Tauglichkeitsprüfung für ältere Autofahrer Nun - Fehler im Strassenverkehr machen wir doch alle mal.
(Bei Röt über die Ampel laufen, zu schnell fahren, usw.)
Aber - man handelt mit dem unterschwellig vorhandenen Gefühl etwas falsches zu tun. Dieses Gefühl wird durch ständige "Lernprozesse von Kind an" in das menschliche Bewußtsein eingeprägt (Man ist sich - im Normalfall - seines begangenen Unrechts im Unterbewußtsein schon in dem Moment im Klaren, wo man den Fehler macht-( bewußtes Fehlverhalten). Fehler die unbewußt gemacht werden - die aus Unwissenheit gemacht werden (unbewußtes Fehlverhalten) hat bei Entdeckung/Aufdeckung die Auswirkung auf die Psysche des Fehlerverursachenden, den Fehler anzuerkennen(Einsichtigkeit).
Anscheinend geht dieses Verhalten im Alter verloren(Altersstarrsinn/Alterssturheit).
Sicher sind junge Fahrer(Fahranfänger bis ca. 25 Jahre) durch ihre Unerfahrenheit eine höhere Gefährdung im Strassenverkehr.
Aber genau hier liegt die Krux - ein Fahranfänger erhält seinen Führerschein "auf Probe" und muß im Zweifelsfall zur Nachschulung oder bekommt im Wiederholungsfall den Führerschein wieder abgenommen - da spielt es nur eine untergeordnete Rolle, wie intensiv der Verkehrsverstoß gewesen ist. Was ich damit ausdrücken will ist: Hier hat der Gesetzgeber sich die möglichkeit offen gehalten, die Fahrerlaubnis im schlimmsten Fall durch "... nicht in der Lage ein Kraftfahrzeug zu führen.... wieder zu entziehen.
Ältere Menschen, die ihr Handeln und Verhalten im Strassenverkehr nicht mehr mit dem nötigen psyschichen Belangen kontrollieren können/wollen bleiben unbehelligt.
Es spricht doch nichts dagegen, zumindestens ab dem Renteneintritt, eine alle zwei Jahre stattfindende Fahrprüfung zu absolvieren.
Es dient doch nicht nur der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, sondern auch der geprüften Person selber.
Was bei vielen als "Gängelung" oder "Dikriminierung" älterer Menschen durch Ordnungsbehörden gesehen wird, dient doch lediglich dazu, die Allgemeinheit zu schützen.
Denn...... der Mensch neigt leider zur Selbstüberschätzung - und die läßt auch nicht im Alter nach.

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