Ingolstadt: Gymnasium setzt Drogen, Essstörung und Komasaufen auf den Stundenplan
Das Ingolstädter Gymnasium will mit seinem Unterricht gezielt gegen Suchtprobleme angehen und beschäftigt deshalb eine Suchtbeauftragte, die die Themen in den Klassen anspricht.
So werden Probleme wie Magersucht, Alkoholismus und Drogen in mehreren Klassenstufen als Projekte erarbeitet. In der siebten Klasse wird aus diesem Grund das Problem Alkohol erarbeitet, in der achten Klasse Essstörungen behandelt und in der neunten Klasse Drogen besprochen.
In der zehnten Klasse diskutieren die Jugendlichen dann in einem Projekt über das Thema Komasaufen. Auch externe Experten, wie zum Beispiel die Polizei oder Gesundheitsbeauftragte werden zu den Projekten eingeladen und können den Schülern die Gefahren anhand von Fällen aus der Praxis verdeutlichen.