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Ecstasy: Partydroge hilft gegen Trauma

Wie jetzt in einer aktuellen Studie festgestellt wurde hat die Droge Ecstasy ihre Daseinsberechtigung in der Psychotherapie.

Untersucht wurde die Wirkung bei Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen. Durch das Mittel wird die Angst sich in einer Therapie dem traumatischen Erlebnis auszusetzen reduziert und somit eine Heilung erleichtert.

Die Studie wurde wie üblich mit zwei Gruppen durchgeführt, wobei eine nur Placebos erhielt. Nach Abschluss der Untersuchung wurden auch diese erfolgreich behandelt. Es wurden bei keinem der Patienten Nebenwirkungen festgestellt.


WebReporter: mr_gonzo
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Therapie, Ecstasy, Trauma
Quelle: science.orf.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2010 14:54 Uhr von mr_gonzo
 
+4 | -3
 
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Na ja ... dass die Placebogruppe selbst schnell herausgefunden hat, das ihre Pillen nicht einfahren war ja auch irgendwie klar oder ???
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19.07.2010 15:15 Uhr von hertle
 
+23 | -0
 
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man man man: Die Quelle schmeist da einiges durcheinander.
Hier wird ecstasy mit MDMA gleichgesetzt. Das sind aber nicht zwangläufig die gleichen Dinge.

Viele Ecstasy-Pillen enthalten MDMA. Soweit so gut. Aaaaber leider werden diese Pillen nicht nach einem vorgegebenen Rezept hergestellt. Manche Pillen enthalten diesen Wirkstoff überhaupt nicht. Dafür findet sich in den Pillen oft ein ganzer Haufen anderer Wirkstoffe wie Cocain, LSD, Athropin, PMA, PMMA, MDA und diverse andere "chemische" Abfälle.
Man weiß nie was man bekommt, da die Pillen eben keinen Beipackzettel haben.

Ich finde es sehr gefährlich hier von "Ecstasy" zu sprechen wo eigentlich MDMA gemeint ist.

[ nachträglich editiert von hertle ]
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19.07.2010 16:19 Uhr von wupfi
 
+12 | -0
 
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@Autor: "Na ja ... dass die Placebogruppe selbst schnell herausgefunden hat, das ihre Pillen nicht einfahren war ja auch irgendwie klar oder ???"

Die Frage ist hierbei immer, wie wurde dosiert?
Wenn die Dosierung sehr niedrig war kann es sein dass man "garnichts bemerkt" auser eben dass die Angst nachlässt.

Die Dosis macht nicht nur das Gift, sondern auch den Rausch aus denke ich.
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19.07.2010 16:39 Uhr von Babykeks
 
+1 | -2
 
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"Es wurden bei keinem der Patienten Nebenwirku...": "Es wurden bei keinem der Patienten Nebenwirkungen festgestellt."

Ganz im Gegensatz zu den ganzen Studien, die festgestellt haben wie gefährlich die starke psychische Abhängigkeit bei MDMA doch ist...

...aber da wollte man auch die Kiddies mit "Fakten" abschrecken... ^^ Unabhängige Studien und ihr wissenschaftliches Vorgehen halt...da kann man inzwischen auch Galileo Mystery schauen... ;D


@ Autorkommentar: In der Regel bekommen weder die Placebogruppe noch die Testgruppe das erwartete Ergebnis mitgeteilt. Bei einer Info wie "wir testen ein Medikament, das Dir bei der Bewältigung helfen kann", würdest Du auch nicht erwarten, dass Dir gleich der Hut fliegt... ;)
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19.07.2010 16:41 Uhr von Ing.Tro
 
+2 | -1
 
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@wupfi: Zitat:"Die Dosis macht nicht nur das Gift, sondern auch den Rausch aus denke ich. "

Denkst du also! Ich glaub das denkst du dir nicht nur! ;o)

Hamma doch e scho fast alle Probiert, des Zeugs!
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19.07.2010 16:45 Uhr von Teddy1234
 
+1 | -0
 
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@alle: Was sind denn genau posttraumatischen Belastungsstörungen ? Kann man dafür ein Beispiel geben ?
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19.07.2010 16:53 Uhr von MrKlein
 
+1 | -0
 
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@teddy: ham das nicht z.b. soldaten die aus kriegen zurück kehren und in der öffentlichkeit dann ständig angst haben das sich jemand in die luft sprengt oder so weil sie soetwas in ihrem einsatzland erlebet haben
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19.07.2010 17:18 Uhr von killerkalle
 
+1 | -7
 
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WAS ? "Es wurden bei keinem der Patienten Nebenwirkungen festgestellt."

Die haben Extasy genommen und keine Nebenwirkungen festgestellt ???

Solche News solltem an unterlassen sonst sehen die ganzen verballerten Kiddies das als Freifahrtsschein
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19.07.2010 18:44 Uhr von wupfi
 
+3 | -0
 
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@Ing.Tro: Nein ich denks mir wirklich nur.

Ich hab mal ein Stück Hasch gesehen, und kenne Leute die es geraucht haben. Das wars aber schon mit meiner Drogenerfahrung :)
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19.07.2010 19:12 Uhr von cyrus2k1
 
+4 | -1
 
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@killerkalle: Soweit ich weiß, und so steht es auf Wikipedia hat der Wirkstoff keine Nebenwirkungen. Aber da er in den Drogen nicht in reiner Form und guter Qualität vorkommt bleibt es gefährlich. Letzendlich ist der Staat daran Schuld.
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19.07.2010 19:59 Uhr von kellefornia
 
+3 | -1
 
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haha , ja ich studier aber nicht :)
kann man da denn trozdem mitmachen? xD
naja danke für die minus punkte (spießer)
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19.07.2010 20:23 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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cyrus2k1: "Soweit ich weiß, und so steht es auf Wikipedia hat der Wirkstoff keine Nebenwirkungen."

Von Wikipedia:
"Das Hunger-und Durstgefühl und Schmerzempfinden werden reduziert. Es kommt zur Erhöhung von Puls (Tachykardie) und Blutdruck (Arterielle Hypertonie), zu Hyperthermie, wobei die Körpertemperatur auf bis zu 42 °C ansteigen kann, ggf. begünstigt durch exzessive körperliche Verausgabung (Tanzen) und zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Durch MDMA wird die Atemfrequenz gesteigert (Tachypnoe), die Pupillen sind geweitet (Mydriasis), und es kommt zu Mundtrockenheit.

Unerwünschte Nebenwirkungen äußern sich auch in Erektions- und Orgasmusstörungen, in der Abschwächung des Geschmackssinns und in einem Kitzeln unter der Haut (wird jedoch von vielen Konsumenten als angenehm empfunden). Besonders bei Überdosen oder regelmäßigem Konsum können weitere negativen Folgen eintreten: Muskelkrämpfe (z.B. das Bedürfnis die Wirbelsäule extrem durchzustrecken), insbesondere bei der Kaumuskulatur (Trismus, Bruxismus), Nystagmus (Muskelzuckungen, Augenzittern), gesteigerte Eigenreflexe, Brechreiz, Bewusstseinstrübung, depressive Phasen (insbesondere nach dem Nachlassen der Wirkung), innere Kälte (Hypothermie), schwere Kreislaufstörungen, starkes Schwitzen."

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