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Mexiko: Drogenmafia beschäftigt eigene Musiker, die ihnen Loblieder singen müssen

"Narcocorrido" ist ein eigenes, erfolgreiches Musikgenre in Mexiko, das allerdings zweifelhafte Financiers hat: Die Drogenmafia. Zum einen heißt "corrido" Volksmusik, "narco" verweist allerdings auf den Drogenkrieg, der Mexiko in Atem hält. Am 26. Juni wurde mit Sergio Vega ein berühmter Sänger des Genres erschossen.

Der Mord sorgte dafür, dass die "Narcocorridos" wieder in aller Munde sind. Die Regierung hat die verherrlichenden Songs über die Drogenbosse zwar im Radio eindämmen lassen, aber ein komplettes Verbot ist schwer durchzusetzen. Die Musiker sind in der Bevölkerung sehr beliebt, da sie verschwiegene Realitäten ansprechen.

Die Musiker sagen, ihre Lieder über Drogenhandel, Tote und Schmuggel sei eine Art "sozialer Protest", die Polizei hält die Songs für zynisch. Die "Narcocorridos" beteuern, kein Geld von den Drogenbossen zu bekommen, aber die ca. 8.000 mexikanischen Bands können ohne Paten kaum ein Konzert durchführen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Droge, Mexiko, Mafia, Musiker, Lied
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2010 12:44 Uhr von darkdaddy09
 
+6 | -2
 
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Coole Idee: von denen.
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19.07.2010 13:23 Uhr von Muu
 
+0 | -1
 
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lol: naja da macht es die mafia und in den usa machen die musiker das ohne das die mafia sie zwingt xD
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19.07.2010 13:42 Uhr von Muay_Boran
 
+3 | -0
 
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Also: eine andere Variante von Rap, nicht das was Bushido und co machen sondern richtige Rapper wie Tupac oder Biggy Smalls.
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19.07.2010 14:27 Uhr von mysteryM
 
+3 | -1
 
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wie were es denn mit Loblieder auf unsere Regierung...?

nee besser nicht .....
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19.07.2010 14:56 Uhr von ToH
 
+1 | -4
 
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@ mysteryM: erstmal Rechtschreibung lernen, dann darfste auch die Regierung kritisieren
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19.07.2010 14:56 Uhr von snfreund
 
+1 | -0
 
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**** Mexiko: Drogenmafia beschäftigt eigene Musiker, die ihnen Loblieder singen müssen****

naja, damit verdienen die ihre brötchen, ist doch ok, beliebt sind die musiker auch noch, der peso rollt, was will man mehr,
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19.07.2010 15:13 Uhr von mysteryM
 
+2 | -1
 
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@ToH: Statt meine Rechtschreibung zu kritisieren.
Hättest du lieber ein Kommentar zur News abgeben können.
Wahrscheinlich ist dir dazu leider auch nichts eingefallen.
Nun ja wenigstens gibt es ja auch für deinen geistigen Dünnschiss Punkte.
Schön tag noch….
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19.07.2010 15:33 Uhr von ToH
 
+1 | -4
 
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@mysteryM: ich habe keinen Kommentar zur News abgegeben, da es mir ehrlich gesagt ziemlich egal ist, ob irgendjemand in Mexiko Lieder über Drogen schreibt. Was mir allerdings nicht egal ist, ist, wenn man beim lesen eines Kommentares Augenkrebs bekommt.
Im Übrigen hat unsere Regierung auch nichts mit dem Thema der News zu tun, so das man die berechtigte Frage aufwerfen könnte, ob dein Pamphlet denn tatsächlich als "Kommentar zur News durchgehen" sollte.

Aber bitteschön, um die großartigen Punkte, die ich für dieses Geschreibsel bekomme, auch in deinen Augen zu rechtfertigen: Eher als bedenklich einzustufen ist meiner Meinung nach nicht die Tatsache, dass mexikanische Musiker in ihren Liedern die Kriege der Drogenbosse besingen, sondern die Haltung der mexikanischen Regierung, die diese Art der Musik einzudämmen versucht. Denn schließlich drückt die Musik, die in einer Gesellschaft gehört wird, wie auch jede andere Kunstform einer Epoche, stehts spezifische Wünsche und Sehnsüchte der Gesellschaft aus. Was das für die deutsche Gesellschaft bedeuten mag, sei mal dahingestellt. Zumindest ist eine derartige Art der Zensur durch die mexikanischen Behörden keinesfalls zu befürworten und sie sollte sich eher mit der Wurzel des Problems befassen, als seine Symptome zu bekämpfen.

Zufrieden?

Ps.: zwischen "Kritisieren" und "Hättest" kommt ein Komma und kein Punkt, da beides keine eigenständigen Sätze sind.

gleichfalls

[ nachträglich editiert von ToH ]
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19.07.2010 22:50 Uhr von Der_Norweger123
 
+4 | -1
 
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@ToH: Ehrenamtlicher gramatik-polizei, oder was?
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22.07.2010 14:31 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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der Titel: passt nicht. Die Musiker werden nicht von der Drogenmafia bezahlt. Steht nirgendwo.

Im Gegenteil. Die Interpreten besingen das was vor sich geht, was passiert. Den Drogenhandel, die Morde, usw.
Und das nicht als Lobgesang, sondern als Kritik. Was ein Grund sein dürfte weshalb (lt. Quelle) schon 15 Musiker dieser Stilrichtung in den letzten 3 Jahren umgebracht wurden.


Das die Musiker "Paten" brauchen um vor Publikum auftreten zu können liegt wohl daran, das die Syndikate dort vermutlich die Bars und Kneipen kontrollieren und somit entscheiden wer auftritt und wer nicht.

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