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Golf von Mexiko: Neues Leck - Öl strömt wieder aus

So wie der jetzige Stand der Dinge am Bohrloch im Golf von Mexiko ist, hat sich, nach US- Regierungsangaben vom Sonntagabend, ein neues Leck geöffnet.

Admiral Thad Allen, der den Einsatz im Auftrag der US-Regierung leitet, sprach von "unbestimmten Anomalitäten" und forderte BP auf, so schnell wie möglich über die Lage zu berichten.

Nachdem ein Zylinder das Bohrloch abgedichtet hatte, sei nach BP-Angaben schon seit drei Tagen kein Öl mehr ausgetreten.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Öl, BP, Ölpest, Golf von Mexiko, Leck
Quelle: www.express.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2010 08:52 Uhr von DaKrunt
 
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Langsam: Aber sicher sinkt und sinkt das Image von BP
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19.07.2010 08:53 Uhr von Geschichtenhasser
 
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mal ganz im ernst: wir fliegen zum mond , wir operieren mittels lasertechnik , ka wir können und wissen ALLES.. aber man kriegt es nicht hin das loch zu zumachen? verarscht mich doch nicht..
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19.07.2010 09:00 Uhr von snfreund
 
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in 100-20 jahren hat das öl das wasser im golf von mexiko verdrängt und das öl wird von den supertankern im vorbeifahren abgesaugt und ausgeliefert, gute idee von BP ? :(
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19.07.2010 09:39 Uhr von maretz
 
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@Geschichtenhasser: Was hat mal ein Berühmter Mann gesagt? Zum Mond zu fliegen ist leicht - denn der Raum dazwischen ist leer.

Auf den Grund eines Ozeans, Sees usw. zu kommen ist dagegen deutlich schwerer. Du hast hier einen "variablen" Druck (je nach Tiefe), schlechte Sicht (von deinem Tageslicht hast du noch nen paar Meter unter der Meeresoberfläche was, selbst Scheinwerfer arbeiten in großen Tiefen nur mit wenig Reichweite!), Gefahren durch "Müll" (z.B. ein Fischernetz im Antrieb ist für jedes Uboot / Tauchroboter ein gewaltiges Problem...) usw... Allein durch den aufwirbelnden Sand bei der Annährung des Roboters / Uboots kannst du kaum was sehen... All diese Faktoren hast du im Weltall nicht. Dazu kommt: Im Weltall kann nen Astronaut (im Anzug natürlich) mal eben aussteigen und was per Hand machen. Am Boden des Sees geht das nicht - der würde durch den Druck schlicht und einfach erdrückt werden (oder einen so stabilen Anzug benötigen das der sich nicht bewegen kann...)

Also - nur weil wir zum Mond fliegen können heisst das nicht das wir auf den Grund eines Sees oder Ozeans kommen. Das ist in etwa so als würde ich sagen: Ich kann heute mit nem Auto mit 400 km/h und mehr fahren - trotzdem gibt es noch nichts was die Lichtgeschwindigkeit überschreitet..

Ansonsten muss man sagen das diese ganze Geschichte mit BP eigentlich nur eines zeigt: Der Weg muss langsam in die Richtung gehen das man "natürliche" Energieträger (Sonne, Wind,...) usw. besser erforscht und nutzt. Denn solang wir beim Öl bleiben ist DAS nur der Anfang gewesen. Die Menschen brauchen das Öl - also muss an immer riskanteren Stellen danach gebohrt werden. Das dabei was schief geht ist nahezu unvermeidlich. Und da das Öl auch immer knapper wird ist der momentane Weg eben nur das man an noch riskanteren Stellen danach sucht... (ich glaube NICHT das BP aus langeweile solch eine Station unterhält - wenn die einfach auf dem Festland noch 5 Türme aufstellen könnten um genausoviel Öl zu fördern.... Denn der Turm an Land ist einfach günstiger -> mehr Gewinn....)
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19.07.2010 09:45 Uhr von ROBKAYE
 
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@jschling: Korrekt! So ist es! Der damalige Versuch, die Quelle von innen zu versiegeln, hat so am Erdreich gefräst, dass vermutlich mehr als nur ein weiteres Loch dabei entstanden ist. Diverse Berichte sogenannter "Un"-Wissenschaftler, gepostet auf sogenannten "Verschwörungstheorien-Websites" hatten schon vor Monaten Vermutungen darüber angestellt, dass dieses Problem auftreten würde.... keiner wollte es glauben ;-)

http://www.youtube.com/...

Und nun erkläre mir doch mal bitte jemand, wie die auf Ölbohrungen und Geologie spezialisierten Wissenschaftler von BP (die vermutlich alle einen IQ höher als 60 besitzen) auf dieses schmale Brett gekommen sind, Schlamm und Sand in mit immensem Überdruck ein ein Bohrloch zu pressen. Das Ergebnis dieser Brachialmethode kann sogar jeder halgebildete Mitteleuropäer nachvollziehen.

So langsam macht es mir den Anschein, als wäre diese ganze Geschichte eine riesen Inszenierung und gewollt gewesen!

Anders kann ich mir das alles nicht mehr erklären.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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19.07.2010 09:57 Uhr von ROBKAYE
 
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Außerdem in England einzumaschieren um sich BP zu Eigen zu machen funktioniert nicht, deshalb hängt man dem Konzern eine existenzielle Krise an den Hals, wartet bis die Aktien ins Bodenlose fallen und ein heimischer Konzern wie "Exxon" kauft den Laden einfach auf. So kann man auch ohne Krieg die zukünftige Energieversorgung sichern und seine Schäfchen ins Trockene bringen.

Die ganze Sache stinkt sowas von meilenweit gegen den Wind, finde ich.

Meine Prognose für die kommenden zwei Monate: Exxon wird sich BP entweder zum Teil, oder ganz einverleiben.
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19.07.2010 10:05 Uhr von LhJ
 
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ich glaube das eine Fusion von BP und Exxon kartellrechtliche Bedenken hervorrufen würde.
Sowohl in Amerika als auch in der EU.
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19.07.2010 10:10 Uhr von ROBKAYE
 
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Perverse Welt: Und jetzt noch ein Sahnehäubchen zum Thema, die US-Regierung und das Messen mit zweierlei Maß, wenn es um das Verklagen katastrophenauslösender Konzernen geht:

Dem US-Chemiekonzern Union Carbide ist in Bophal/Indien vor einigen Jahrzehnten sein Produktionswerk um die Ohren geflogen. Tonnenweise Toxine sind durch die Explosion des Werks im Umkreis von mehreren Kilometern durch die Gegend geflogen und haben das Land, das Grundwasser und vor allem die Menschen verseucht! Tausende sind gestorben und sterben immer noch an den Nachwirkungen. Verkrüppelt zur Welt kommende Babys gehören zum Alltag!

Eine Klage gegen den Konzern durch die Opfer hat die USA im eigenen Land bis jetzt verhindert. Die Opfer wurden nie entschädigt, das Land nie von den Toxinen gereinigt. Die Mensche leben immer noch mitten im Giftcocktail und trinken verseuchtes Wasser.

http://de.wikipedia.org/...

Aber die US-Regierung kann BP in seinem Mutterland verklagen und zur Rechenschaft ziehen, das funktioniert komischerweise tadellos.

;-))

Perverse Welt, was?
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19.07.2010 10:14 Uhr von ROBKAYE
 
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@LhJ: *schmeissweg* Was sollen die Kartellbehörden denn machen?... das ich nicht lache... you made my day ;-))

Du musst an die Lösung des Problems betriebswirtschaftlich rangehen...Exxon kauft dann halt nur die Sahnestückchen auf und der Rest wird abgestoßen und von einem Tochterunternehmen oder Kooperationspartner übernommen... Ölkonzerne gibt es in den USA genug...

Für einen Großkonzern gibt es keine Grenzen, wenn es darum geht, kartellrechtliche Bedenken zu zerstreuen.
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19.07.2010 10:35 Uhr von BigNose82
 
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Muhahahaaaa: da sind sie wieder, die Lobby-Kommentare, ich schmeiß mich weg! Wie albern....

Wenn zig Ingenieure an einer Problemlösung arbeiten, die sich in 1,5km Wassertiefe abspielen muss, die Teile erst noch gebaut werden müssen, das Wetter passen muss, es um einen fast schon irreparablen Imageschaden von BP und Kosten von hunderten Millionen $ geht, dann sitzen natürlich die berühmt berüchtigen tatatataaaaaa Lobbyisten mit ner Zigarre und nem Brandy im Bernsteinraum des Clubhauses und überlegen sich, wann sie das OK geben, um dann endlich diesen vermaledeiten Pfropfen auf das olle Rohr zu stecken. Klaus B. (Lobbyist aus Leidenschaft, hat den Pfropfen natürlich schon seit zwei Jahren in der Garage liegen, aber seine Frau fährt ständig mit dem Bentley davor, deshalb muss er jetzt raus)

Wenn der geistige Horizont einiger Leute hier nicht ausreicht sich vorstellen zu können was den an der Basis, also über der Bohrstelle Phase ist, dann kommt dieses tolle Wort Lobby zum Einsatz und schwupp di wupp hat man ne schuldige Gruppe, die alles nur verzögert, um sich zu bereichern...

Wie geil

[ nachträglich editiert von BigNose82 ]
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19.07.2010 10:39 Uhr von ric_muc
 
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und keinen Ineteressiert: die schlimmste Ölpest von allen in Nigeria wo seit mehr als 50 Jahren das Öl unkontroliert aus dem Boden sprudekt und wirklich alles zerstört.
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19.07.2010 10:54 Uhr von jingo76
 
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und: wer immer noch nicht an den bösen Wolf glaubt, sollte mal hier lesen:
http://www.seelenkrieger.org/...
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19.07.2010 11:11 Uhr von BigNose82
 
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jingo76: jaja, deine Seite disqualifiziert sich selbst mit

-dem Namen der Seite
-dem Sprüchlein unter der Titelzeile
-der Tatsache dass die Seite ein scheiß Blog ist
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19.07.2010 11:12 Uhr von iamrefused
 
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Ha Ha: wir lügen uns auch gern in die eigene tasche...
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19.07.2010 11:30 Uhr von ROBKAYE
 
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@BigNose82: Zum Thema "geistiger Horizont":

Ich frage mich, wer deiner Meinung nach wohl den "breiteren geistigen Horizont" vorweisen kann:

Derjenige, der glaubt, dass Vorstandsvorsitzende und Profiteure von Konzerngewinnen (welche ihre Ingenieure dazu beauftragen in einer Wassertiefe von 1500 Metern einen "Christbaum" ohne Sicherheitsventile zu verpflanzen, um Profit vor Sicherheit zu stellen) als vertrauensvolle und integere Personen einstuft, oder Derjenige, der die Vermutung anstellt, dass diese Leute nur an Profitmaximierung denken und sich einen Dreck um alles andere scheren?

Eine durchaus kniffelige Frage, was?
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19.07.2010 11:37 Uhr von Moriento
 
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Ich fasse es nicht Das wusste ich schon seit ca. einem Monat. Über die Tatsache, dass die Erdplatte beschädigt wurde, und dass Öl aus dem Meeresboden kommt, ist schon recht lange von den sogenannten "Verschwörungstheoretikern" berichtet worden.

Wir werden verarscht, und das massiv. Inzwischen würde es mich nicht wundern, wenn es Absicht war, um das Corexit auf die Menschen loslassen zu können.
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19.07.2010 11:39 Uhr von ROBKAYE
 
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@BigNose82: Zu dumm, dass der "sich selbst disqualifizierende Verschwörungs-Blog" diesen Artikel nur ins Deutsche übersetzt hat. Als Originalquelle gilt die Korean Times...

http://www.koreatimes.co.kr/...
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19.07.2010 11:56 Uhr von BigNose82
 
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Robkaye: realistisch gesehen eher der der zweite. Aber wir können doch nicht immer wenn was passiert dieses hätte-wäre-wenn-Gelaber walten lassen. Beim Bau der Plattform (und vieler anderer) war offenbar ein Loch im Boden mit einem Rohr drin Stand der Technik. Niemand hat daran gedacht, dass die Plattform sinkt und das Rohr abbricht. Warum sollte man also extrem teure Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wenn hunderte ähnliche oder gleiche Anlagen seit Jahren in Betrieb sind und diese Ausführung Stand der Technik war.

Ich glaube nicht, dass die Entscheidungträger mit der Gier in den Augen gesagt haben "Waaas? Sichheitsventile? Profitverlust? Bauverzögerung? Niemaaaaals!!!"

Aber jetzt sind diese Leute die Sündenböcke. Wenn jetzt Geldmittel zurückgehalten werden die die Katastrophe abwenden, dann stimme ich der allg. Meinung zu, dass der Konzern nur an den Profit denkt.
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19.07.2010 12:19 Uhr von Guschdel123
 
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@ BigNose82
´´Niemand hat daran gedacht, dass die Plattform sinkt und das Rohr abbricht. Warum sollte man also extrem teure Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wenn hunderte ähnliche oder gleiche Anlagen seit Jahren in Betrieb sind und diese Ausführung Stand der Technik war.´´

Willst du uns gerade echt erzählen, dass man (entschuligt bitte die Wortwahl) auf die Natur bzw. Folgen maroder Öl-Plattformen scheißen kann, weil der damalige ´´Stand der Technik´´ war? Und das ´´niemand hat daran gedacht´´ ist doch auch Schwachsinn (entschuldigt bitte nochmal), denn die Konzerne haben dafür Sorge zu tragen, dass das eben nicht passiert.
Und ja, diese Leute sind die Sündenböcke, weil sie, wie hier schonmal in einer News geschrieben würde, im Moment der Krise ihre Posten verlassen und von ihren Abfindungen in Urlaub fahren.
Findest du das richtig?
Und ja, ich denke sehr wohl, dass diese Konzerne nur gewinnorientierend denken, nenn mich Menschheitspessimist.
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19.07.2010 12:42 Uhr von Hafturlaub
 
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Guschdel123: wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. In diesem Fall sind die Auswirkungen dramatisch. Aus solchen Fehlern wird gelernt, dafür werden neue gemacht.

Natürlich ist jetzt die Hochzeit für Stammtischschwätzer, welche meinen, andere Menschen müssen alle evtl.. möglichen Unfälle im Vorfeld ausschließen können.
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19.07.2010 12:53 Uhr von Guschdel123
 
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@ Hafturlaub: Es geht nicht um die Fehler an sich, sondern eher um das Krisenmanagement als Ganzes. Die Probleme sehe ich eher dort. Die Menschen in diesen Führungspositionen sind skrupellos und wollen wirtschaftlichen, keinen ökologischen Gewinn.
Findest du es denn ok, dass denen wirklich nichts besseres einfällt, als Schlamm und Sand mit Druck reinzupumpen und zu schauen, was anschließend passiert?
Findest du es ok, dass BP jetzt schon wiederholt gelogen hat, im Hinblick auf den Austritt des Öls?
Das hat hier doch nichts mit Stammtisch zu tun, jedenfalls nicht zum Großteil, aber das ist nunmal meine Meinung gegenüber diesem Konzern.
Diese Meinung musst du natürlich nicht vertreten, aber deine Conclusio ´´Fehler werden gemacht und daraus wird gelernt´´ ist im Hinblick auf die Tragweite des Ganzen vielleicht etwas zu einfach gedacht.
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19.07.2010 12:53 Uhr von ROBKAYE
 
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@BigNose82: ???

"Niemand hat daran gedacht, dass die Plattform sinkt und das Rohr abbricht."

Nein, das sehe ich auch so... die Personalabteilung bei BP hätte gut daran getan, die Kinder aus der "Igel-Krabbelgruppe" im hiesigen Kindergarten als projektleitende Ingenieure auf der "Deep-Water-Horizon" einzustellen.

In Anbetracht der Tatsachen, dass das gewiss nicht der erste Blowout seit Anbeginn der Ölförderung war, spare ich mir die Energie diese Anmerkung weiter zu kommentieren.
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19.07.2010 13:17 Uhr von BigNose82
 
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Guschdel123: Nein, so extrem meine ich das nicht. Wenn bewusst auf Sicherheit verzichtet wurde, dann stimme ich zu, dass die alleinige Schuld bei BP liegt. Dann kann man sich über gewinnorientiert und so weiter streiten. Im Moment sehe ich die Sache so, dass die Leute die mit dem Thema zu tun haben, wissen was sie da tun. Und ich hasse es wenn dann Stammtischbesserwisser daherkommen und alles niedermachen. Wird eigentlich auch bedacht, dass auf der politischen Ebene, bei einem solch brisanten Thema, die USA versuchen BP als den Schuldigen darzustellen? Und das nur damit sie hinterher nochmehr einklagen können.

Wenn Obama jetzt sagen würde "Ok, das ist doof gelaufen, konnte von niemandem vorhergesehen werden und ein wenig liegt die Schuld auch bei uns, denn wir haben nun mal kein/keine Gesetz/Norm was/welche klar die Mindestanforderungen bei der Unterwassersicherheit bezogen auf exakt diesen Fehlerfall regelt."
Je mehr "Fehlverhalten" jetzt gelistet und kritisiert wird, desto mehr kann man BP hinterher in die Zange nehmen. Es glaubt doch wohl keiner, dass an der Basis, also der Produktion und Planung der Lösungen sich jetzt irgendwer die Eier schaukelt.

Ständig wird geredet, dass Politiker nur Schwachsinn labern, aber das, was jetzt gesagt wird, gegen BP, ist bare Münze....

Ich habe noch von keinem Ingenieur einen sagen wir mal einstündigen Bericht im TV gesehen, wo mal genau beleuchtet wird, was denn überhaupt die Probleme sind. Stattdessen sehe ich immer nur bunte, hausfrauentaugliche Animationen in einem 2min Beitrag der Tagesschau, zusammengeschnippelt mit Bildmaterial wie z.B. einem schwitzenden Konzernchef vor 500 wetternden Personen... Das was wir uns vorstellen, Korken rein und fertig, ist nicht so...

Es hört sich von den Schreiern immer so an, als würde jeder größere Konzern auf jedwede Sicherheit scheißen und das ist, glaube ich, falsch. Es werden die Auflagen erfüllt, die erfüllt werden müssen und damit ists auch gut. Auf der anderen Seite wollen alle Öl haben und das auch möglichst günstig.

Ich habe lange als Aushilfe in einem Steinbruch gearbeitet und da ist es nunmal Usus Abraum an Schüttkanten eine Wand herunter zu werfen. Als dann diese Kante irgendwann mal abgebrochen und der SKW gleich hinter der abgeworfenen Ladung her ist (Fahrer nur eine paar Kratzer), konnte ich mir kurz drauf von Personen, die in ihrem Leben noch keinen Bruch von innen gesehen haben anhören, dass die Sicherheit ja nicht richtig umgestzt wurde... Und das ist das was mir auf den Sack geht
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19.07.2010 13:26 Uhr von BigNose82
 
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Ok, Frage an alle: Hat BP ganz klar gesetzliche Bestimmungen beim Bau missachtet?

Falls ja stimme ich, wie schon oben irgendwo mal erwähnt, zu dass sie schuldig sind. Haben sie sich jedoch an die Vorschriften gehalten ist doch alles gut. Und ob nun irgend ein Politiker, der zu doof ist nen Nagel in die Wand zu hauen da herumposaunt, dass die nicht schnell genug Lösungen vorbringen (F&E, Produktion und Einsatz in kürzester Zeit), interessiert dann eher weniger.
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19.07.2010 13:54 Uhr von Wieselshow
 
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Da kommen se rausgekrochen die ganzen Öl-Wissenschaftler. Omg. Ihr habt doch keine Ahnung, was, warum und wieso. Zieht euch zurück und lest weiter eure News. Aber eure Kommentare jucken hier niemanden.

Ich habe auf dem Gebiet promoviert und bin Prof. und ich sage: alles ist in Ordnung. Nur PR!

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