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Russland will den Markt für Handys ohne das Ortungssystem Glonass schließen

Ein Einfuhrverbot soll es geben, wenn nicht alle eingeführten Handys und Navis das russische Ortungssystem Glonass installiert haben. Glonass ist das russische Gegenstück zum amerikanischen GPS.

Der Chef des Mischkonzerns AFK Sistema, Wladimir Jewtuschenkow , soll nach eigenen Angaben dies bereits den Firmen Nokia, Siemens und Motorola angekündigt haben. Auch gelte diese Vorschrift für Smartphones wie das iPhone.

Es gibt bereits Verhandlungen mit internationalen Firmen, das bestätigte der Chef des Glonass Betreibers NIS, Alexander Gurko. Wladimir Putin findet die Vorschrift gut und ist der Meinung, dass Russland seine Interessen schützen müsse.


WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Markt, Drohung, GPS, Glonass
Quelle: www.berlinonline.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2010 20:40 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -6
 
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In der Quelle steht auch, das Russland so die Hersteller zwingen will, das diese ihre Produktionsstandorte eben nach Russland zu verlagern.

Ein Schelm der Böses dabei denkt...
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18.07.2010 20:53 Uhr von alex861987
 
+2 | -5
 
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Siemens?? Entweder ist die Nachricht etwas älter (dann wäre es mit dem IPhone widersprüchlich), oder der Chef von AFK Sistema weiss nicht dass Siemens schon seit einer langen Zeit keine Handys mehr herstellt.
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18.07.2010 20:57 Uhr von derNameIstProgramm
 
+14 | -2
 
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@alex861987: Vielleicht hat der Chef von AFK Sistema auch einfach einen besseren Markteinblick als der typische Shortnews-Leser und denkt auch an Bereiche wie Nokia Siemens.
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18.07.2010 21:04 Uhr von Ossi35
 
+4 | -14
 
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18.07.2010 21:15 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -6
 
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Ich denke da auch: an eine lückenlose Überwachung der lieben Mitbürger..
Das funktioniert eben nur mit einem eigenen Überwachungssystem..



Wie gesagt...Ein Schelm ......
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18.07.2010 21:27 Uhr von alex861987
 
+5 | -5
 
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@Klassenfeind: Ich weiss nicht wie man mit GPS / Glonass überwachen kann, da die Empfänger (soweit ich weiss !) passiv arbeiten, also selber nichts versenden.
Zur Überwachung ist zum Beispiel das normale GSM besser geignet. Da kann man zum Beispiel Gespräche abhören und auch die Position des Telefonierers mehr oder weniger genau bestimmen.
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18.07.2010 21:49 Uhr von StrammerBursche
 
+9 | -3
 
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@Ossi35: Mit Märkten kennst du dich anscheinend ziemlich gut aus. Deine Aussage wird durch den Umstand verdeutlicht, dass dieser Markt Brutto 140 Mio Kunden bietet.

Beschränk, deine Aussagen lieber auf Sachen von den du Ahnung hast Bananen z.B.
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18.07.2010 22:08 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+6 | -2
 
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Nur für die offizielle Schiene: Diese Regeln gelten aber nur für den offiziellen Vertriebsweg !
Die bei uns geklauten Geräte werden natürlich weiter dort verkauft !
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18.07.2010 22:12 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -0
 
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@ Gekiehlt: Dein Komment ist einfach Klasse !!

Genau daran dachte ich !!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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18.07.2010 22:31 Uhr von alex861987
 
+5 | -0
 
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@Gekiehlt: Ich weiss nicht, inwiefern die Handyhersteller wirklich solche Hintertüre einbauen. Zum einen würde es sicherlich Bastler geben, die sowas rausgefunden hätten. Dann hätte der betroffene Hersteller einen sehr großen Imageverlust erlitten und die Leute, die vom Staat beobachtet wurden hätten das rausgefunden.
Zum anderen ist es recht einfach die Position, in den Städten recht genau, auf dem Land +- paar km, auch ohne Hintertüre über GSM bzw. UMTS zu bestimmen. Dabei würde der Betroffene, egal wie bastlerisch geschickt er ist nichts merken.
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18.07.2010 22:57 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -1
 
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Überwachung: Das kann natürlich sein. Den meisten ist nicht bekannt, dass Handys mittlerweile soweit sind, dass sie den Befehl den GPS Empfänger zu aktivieren und die Positionsdaten weiterzugeben direkt über die SIM Karte / den SIM Toolkit erhalten können, d.h. es ist für einen Mobilfunkanbieter in der Tat technisch möglich die Position abzufragen.

Das ganze erklärt aber leider nicht die Einschränkung auf GLONASS, denn das würde auch mit GPS gehen...
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19.07.2010 00:09 Uhr von amaxx
 
+0 | -4
 
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Hoffentlich Also wenn das wirklich mal zur pflicht wird für alle navi und handy hersteller und russland das einzigste land sein sollte, dass diese auflage verlangt, dann könnten - sofern das russische navigationssystem global funktioniert - es sich die hersteller ganz leicht machen, in dem sie nur noch dieses Glonass in alle Navis und Handys weltweit einbauen und in zukunft GPS oder das europäische Galileo nicht mit den Geräten kompatibel ist. Dann würde der KGB uns alle überwachen. Das wird hoffentlich niemals passieren!
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19.07.2010 01:23 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Viel Glück dabei: Ist das Zeug den mittlerweile schon kompatibel zu GPS und Galileo?
Vorher wird das nichts. In so einem Telefon ist nicht unendlich Platz.
Also erst mal das machen und anschließend den Einfuhrzoll für Glonass Geräte senken und die Hersteller technisch unterstützen.
Ich hätte nämlich auch gerne einen Kombi-Empfänger im Telefon.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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19.07.2010 05:10 Uhr von Perisecor
 
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@ amaxx: Keine Sorge, das wird sicher nicht passieren, da es den KGB (auch in der alten Form) nicht mehr gibt :)

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