18.07.10 17:08 Uhr
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EADS bietet Türkei Teilnahme am Talarion an

EADS will zur Kostensenkung und Sicherstellung des Projekts die Türkei zur Teilnahme am Talarion UAV Projekt bewegen. Die bisher nicht erfolgten verbindlichen Bestellungen durch Deutschland, Frankreich und Spanien würden das Projekt gefährden.

EADS erhofft mit der Teilnahme der Türkei am Talarion Projekt eine Sicherstellung der Finanzierung.

Talarions Schicksal entscheidet sich voraussichtlich im Herbst 2010.


WebReporter: hursit
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Teilnahme, EADS, Talarion
Quelle: www.marketwatch.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2010 17:08 Uhr von hursit
 
+16 | -15
 
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Die Türkei könnte mit der Teilnahme am Talarion Projekt einen effektiven Synergie-Beitrag liefern, zumal TAI bereits eine eigene Drohne gebaut hat, die in 30000 Feet Höhe bis zu 24 H operieren kann.
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18.07.2010 17:11 Uhr von Rick-Dangerous
 
+25 | -5
 
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Jaja, das gute alte Talarion Projekt....wer kennt es nicht

Mit dem Talarion Projekt haben wir schon Sachen erlebt, hör mir auf...
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18.07.2010 17:18 Uhr von Arschgeweih0815
 
+14 | -18
 
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Warum sollte die Türkei eine solche Drohne kaufen? Ich denke, die produzieren selber so tolle Drohnen?

Edit: Die News könnte übrigens Missverständnisse hervorrufen. Es geht nicht darum, dass die Türkei an der Drohne mitentwickelt, sondern nur als Abnehmer in Erscheinung tritt. Der einzige Satz in der Quelle, wo das Wort Türkei überhaupt vorkommt lautet:

"Zoller suggested that finding an additional customer for the aircraft, perhaps Turkey, would help lower the costs, as the estimated €2.9 billion ($3.7 billion) for 45 aircraft and 15 systems would be divided among four rather than three customers. "

[ nachträglich editiert von Arschgeweih0815 ]
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18.07.2010 17:40 Uhr von ElChefo
 
+15 | -12
 
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@author: "...zumal TAI bereits eine eigene Drohne gebaut hat, die in 30000 Feet Höhe bis zu 24 H operieren kann."

-> korrekterweise solltest du "gebaut" durch "entwickelt" und "kann" durch "soll" ersetzen. Der Nachweis über die projektierten Fähigkeiten fehlt immer noch.
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18.07.2010 17:43 Uhr von strausbertigen
 
+13 | -17
 
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Uncle Bens bietet Türkei weiteren Sack Reis an!
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18.07.2010 17:44 Uhr von hursit
 
+16 | -11
 
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Pressekonferenz: Ich habe die offizielle Presekonferenz gesehen und gehört,es gibt keinen Grund an der Aussage des TAI-Generaldirektors zu zweifeln. Oder doch und warum ?
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18.07.2010 18:05 Uhr von derNameIstProgramm
 
+14 | -12
 
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Eines: muss man hursit schon lassen, er kann aus dem nebensatz ",perhaps Turkey, " eine ganze News rund um die Türkei erstellen, die am Ende auch noch die Nachricht vermittelt, das Projekt würde ohne die Türkei zum sterben verurteilt werden. Dazu noch etwas Werbung im Newskommentar, und fertig ist die Propaganda-News.

Sorry für die harsche Kritik. Ich finde die Türkei ist ein schönes Land und es gibt dort sehr nette Menschen, ich selbst bin mit mehreren Türken befreundet. Aber das was hier auf Shortnews stattfindet (sowohl auf der Türkei- als auch auf der Anti-Türkei-Seite) ist einfach lächerlich...

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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18.07.2010 18:13 Uhr von hursit
 
+13 | -10
 
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Lesen bildet: Ich habe an anderen Stellen mehrfach geschrieben, dass im Rahmen der EU-Normen und geplantem EU-Beitritt, ein "integriertes Grenzsicherheitssytem" in der Türkei für 3 Milliarden Euro aufgebaut wird. Die EU übernimmt %60 der Kosten dafür, im Gegenzug wird die Türkei die Systeme von der EU erwerben. Dazu gehört auch Talarion. Leider machen sich die meisten User nicht die Mühe zu recherchieren , es gibt ein schönes Tool das sich googletranslate nennt !
Wenn das Grenzsicherheitssystem fertig ist und das Rückfuhrungsabkommen mit der Türkei unterzeichnet wird, werden türkische Staatsbürger, die über biometrische Pässe verfügen auch kein Visum mehr für die Schengen Staaten benötigen.

Was soll der Satz : "Die Türkei ist ein schönes Land und ich habe auch türkische Freunde". ??

Zauberwort : Googletranslate

und nicht allein gesteuerte Medien lesen und sich daruf verlassen. Lesen bildet !

[ nachträglich editiert von hursit ]
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18.07.2010 19:06 Uhr von all_in
 
+10 | -13
 
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@Redaktion. "Deutschland sollte lieber daran denken, welche den Türken abzukaufen"

Den Türken? Die Amerikaner und Israelis haben um längen mehr Erfahrung mit Drohnentechnologie als die Türken, ihre Drohnen sind auch um längen leistungsfähiger und haben sich schon im Kampfeinsatz bewährt. Wieso also Technoligie eines Newcomers kaufen? Wer kauft schon die Katze im Sack?
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18.07.2010 19:11 Uhr von Vasto-Lorde
 
+8 | -13
 
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@hursit: Gleich kommt die Telefonkette und wir alle kriegen [ - ]

Könnter net woanders rumtrollen?

[ nachträglich editiert von Vasto-Lorde ]
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18.07.2010 19:22 Uhr von hursit
 
+13 | -7
 
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Exit Button: benutz doch den Exit-Button,
dann brauchst Dich nicht weiter rumärgern
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18.07.2010 19:59 Uhr von ElChefo
 
+10 | -12
 
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@redaktion: Die Chinesen haben damals auch erzählt, sie hätten eine perfekte, kostengünstige Luxuslimousine entwickelt, die Audi A8, BMW 7er und dergleichen von der Strasse fegen würde. Die Testfahrten und ersten Verkäufe führten dann zu Rückruf, Einstellung der Produktion für Europa und Warnkampagnen unter anderem durch AvD und ADAC.

Nur mal so zum Vergleich.
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18.07.2010 20:21 Uhr von hursit
 
+7 | -3
 
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Zweifellos: Deutschland baut die besten Autos.
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19.07.2010 01:00 Uhr von Hanno63
 
+4 | -6
 
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@Red aktion ...egal wo du auftauchst , nur Angabe Rumgespinne , Phantasie , Beleidigungen und Lügen , dann vor allem noch sämtliche möglichen Fälschungen und Verdrehungen.der Tatsachen .
Wenn man das nicht schon vorher wüsste , könnte man drauf reinfallen.
Aber der Name bürgt für die "besondere" Qualität der Phantasie
Also täusche weiter , träum noch und immer die,...
"Hurriyet Daily News and Economic Review. All Rights Reserved. " und ähnliche Hetz-Blätter nicht vergessen sonst verpasst du noch , Jemanden zu beleidigen.

Wäre schön , wenn auch mal was korrektes,wahres und nicht immer "nur" rechthaberisch übertriebene, veränderte News aus deiner Richtung kämen.
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19.07.2010 01:35 Uhr von Hanno63
 
+1 | -6
 
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@Red aktion......nochmal zur Erinnerung also mitte der 60-er Jahre war in Putlos (Ostsee-Übungs+Schiess-Platz) schon eine Einheit mit Drohnen aktiv......es gab z.B.: "Luna".!...("die kleine")
(Luftgestützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung) ist eine Aufklärungsdrohne. Sie wird von der Firma EMT im bayerischen Penzberg gebaut und von der Bundeswehr in Einsatzgebieten zur Aufklärung eingesetzt. Durch Aufklärung in einem Umkreis von 65 Kilometern werden Informationen an die Bodenkontrollstation übermittelt
und das ist die Mini-Ausführung, also nur für Aufklärung.
23.03.2010 BERLIN
Im Laufe dieses Jahres sollen die deutschen Streitkräfte außerdem ein unter der Bezeichnung "Euro Hawk" firmierendes UAV aus US-amerikanischer Produktion erhalten; die "Riesendrohne" hat die Ausmaße eines herkömmlichen Kampfjets. UAVs zeichnen sich durch extrem lange Einsatzzeiten von bis zu 45 Stunden aus, können unabhängig von Witterungseinflüssen operieren und liefern Bewegungsbilder in Echtzeit. Alle ursprünglich für Spionageeinsätze entwickelten Drohnen wurden "aufwuchsfähig" konzipiert, das heißt, sie können prinzipiell mit Waffen ausgerüstet werden. Auch die Bundeswehr verfügt mittlerweile über Kampfdrohnen - in Form eines vom Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern vertriebenen "Wirkmittels" zur "abstandsfähigen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen"....Aufspüren, observieren, verfolgen
Das vom Boden aus gesteuerte unbemannte Fluggerät operiert annähernd lautlos in einer Höhe von 9.000 Metern und kann bis zu 24 Stunden in der Luft bleiben; es ist damit weit länger einsetzbar als jeder herkömmliche Kampfjet. Die Ausstattung mit verschiedenen optischen Sensoren ermöglicht zudem unabhängig von Tageszeit und Witterungsbedingungen die Übermittlung von Bewegungsbildern in Echtzeit - sowohl an die im Einsatzgebiet befindlichen Bodentruppen als auch an Gefechtsstände in Afghanistan und Deutschland. Für die deutsche Luftwaffe habe damit eine "neue Ära" begonnen, erklärt das (bisher) für den Betrieb von "Heron 1" verantwortliche "Aufklärungsgeschwader Immelmann".[2]
Ein Meilenstein
Noch in diesem Jahr soll die Bundeswehr das von dem US-Rüstungskonzern Northrop Grumman und der europäischen Waffenschmiede EADS entwickelte UAV "Euro Hawk" erhalten. Die 430 Millionen Euro teure "Riesendrohne" hat mit einer Tragflächenspannweite von etwa 40 Metern fast die Ausmaße des Luftwaffen-Airbus A310 der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums. Das UAV ist mit modernster Spionagetechnik ("SIGINT", "Signal Intelligence") ausgestattet und kann bis zu 35 Stunden lang in einer Höhe von 19.000 Metern operieren. Es fliegt damit nicht nur weitaus höher und länger als jede herkömmliche Verkehrsmaschine, sondern legt auch größere Distanzen zurück. Die US-Armee setzt die Drohne unter der Bezeichnung "Global Hawk" bereits im Irak und in Afghanistan ein. Der Bundeswehr gilt die Einführung des "Euro Hawk" als waffentechnologischer "Meilenstein".[3]
Punktgenau bekämpfen
Des weiteren verfügt das deutsche Militär seit 2007 über 60 UAVs vom Typ KZO ("Kleinfluggerät Zielortung") aus dem Hause Rheinmetall. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Drohne zur "Entdeckung, Identifizierung und genauen Lokalisierung" potentieller Angriffsziele entwickelt; aufgrund ihrer "geringe(n) Abmessungen" und einer "speziellen Tarnung in allen Spektralbereichen" sei sie "nahezu unsichtbar".[4] Rheinmetall zufolge kann das "Aufklärungssystem" KZO mit einer Kampfdrohne der israelischen Partnerfirma IAI gekoppelt werden - zur "punktgenaue(n) Bekämpfung stationärer und beweglicher Ziele": "Die Kampfdrohne wird nach erfolgreicher Zielidentifikation durch das Aufklärungssystem eingesetzt, und gemeinsame Bodenstationen sorgen auf der Basis von Aufklärungsbildern/-videos für den kontrollierten Einsatz gegen gepanzerte und ungepanzerte Ziele."[5]
Nur ein Wirkmittel
Das unter der Bezeichnung WABEP ("Wirkmittel zur abstandsfähigen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen") firmierende Verbundsystem von Aufklärungs- und Kampfdrohne ist bei der Bundeswehr offenbar bereits seit längerem im Einsatz. Dies geht aus einer Erklärung der Bundesregierung hervor, in der allerdings versucht wird, diesen Umstand zu verschleiern: "Das nicht mehrfach verwendbare Wirksystem zur abstandsfähigen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen (WABEP) ist kein UAV, sondern ein Wirkmittel (Munition), das dem ´Schützen´ ermöglicht, bis kurz vor dem Einschlag das Ziel zu beobachten, nachzurichten und notfalls den Angriff abzubrechen."[6]
Luftangriff
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19.07.2010 01:50 Uhr von hursit
 
+6 | -1
 
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Euro Hawk: Der Eurohawk ist ein reinrassiger "Globalhawk"

http://www.flugrevue.de/...

einzig und allein mit speziellen Sensoren zur Signal-Aufklärung.

WABEP ist eine Art Harpy, also nichts neues, gibt es seit 1999.

http://www.israeli-weapons.com/...

Die Mini-Drohne LUNA ähnelt sowohl von den Abmessungen und den Leistungsdaten her der TAI-Drohne GÖZCÜ.

http://www.tai.com.tr/... AIRCRAFT SYSTEMS__NONE_____DESIGN & DEVELOPMENT PROGRAMS__NONE_____UAV PROGRAMS__NONE_____TACTICAL UAV__NONE_____GOZCU__PROGRAM__9

Ich verstehe dieses blöde Konkurrenzverhalten nicht.

Meinen Senf gebe ich letztendlich nur dazu, weil das Einstiegsthema Türkei war;

sonst habe ich echt die Nase voll.

[ nachträglich editiert von hursit ]
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19.07.2010 02:34 Uhr von Hanno63
 
+1 | -6
 
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es ist aber alles vorrätig um auch z.B. türkische: "Geräte". falls später mal vorhanden , paroli zu bieten,
Nur "das" wollte ich ausdrücken.
Es wäre mir also egal was sich Türken ausdenken , weil wir die Technologie haben und damit auf der rel. sicheren Seite sind,.. so oder so.
Auch ist der "Euro Hawk" auch umrüstbar für "andere Zwecke" da bei der Grösse auch einiges an Zuladung ausser den viele Kamera und anderen Horchsystemen, möglich ist.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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19.07.2010 02:45 Uhr von hursit
 
+4 | -1
 
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Turbinen kommen aus Deutschland: Ich meine Du hattest irgendwo anders von zwingend notwendiger Zusammenarbeit bei High-Tech Geräten geschrieben,

das macht anscheinend TAI auch,

Thielert Aircraft Engines GmbH

ist laut Jerusalem Post Hersteller der Turbinen für die türkische Drohne ANKA.

http://www.jpost.com/...

[ nachträglich editiert von hursit ]
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19.07.2010 03:00 Uhr von hursit
 
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Korrektur: Es handelt sich um Kerosin-Kolbenmotoren,also keine Turbinen.
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19.07.2010 16:11 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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@hursit: Du wirfst da was durcheinander...
WABEP ist der Verbund, HLM der Wirkkörper.
HLM steht für HAROP Loitering Munition.
Hier wiederum steht HAROP für HARpy OPtronic.
Es ist tatsächlich ein Harpy-Grundgerüst, erweitert um einige Fähigkeiten zur Zusammenarbeit mit KZO.
Wurde halt vollkommen in die Architektur der Class III KZO integriert.
Und am Rande, ich habe letztes Jahr die ersten HAROP gesehen, da ist recht wenig übrig geblieben bis auf die äussere Form, das an die alte Harpy erinnert.
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19.07.2010 17:11 Uhr von hursit
 
+4 | -0
 
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Hinweis: Sollte nur ein grober Vergleich in Zusammenhang zu der vorangegangenen Aufzählung sein; sicher weißt Du auch daß die TSK die Harpy II Folgebestellung storniert hat, weil eine Eigenentwicklung anstand.
Auf dieser Ebene können wir immer gerne diskutieren.

Jeder halbwegs normale Leser weiß, daß man den Stand der türkischen Rüstungstechnologie weit hinter der deutschen ansiedeln muß.

Die Entwicklungen sind aber durchweg positiv und zufriedenstellend.
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19.07.2010 19:28 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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@hursit: "Die Entwicklungen sind aber durchweg positiv und zufriedenstellend."

Da herrscht absolut kein Dissenz.
Es geht mir lediglich um diese immer wieder auftauchenden Posts der üblichen Verdächtigen mit "Wir sind ja viel besser, weil blah"-Inhalt.
Vielleicht ist ja der Vergleich mit Deutschland falsch rübergekommen. Er ist - für mich - halt einfach naheliegend, weil ich in der deutschen Armee an Drohnensystemen arbeite.

Was die Harpy-II angeht, vielleicht war diese Stornierung ein wenig zu früh. Sicher, eine nationale Austattung einer Armee ist immer anstrebenswert, nur - und das kenne ich aus eigener Erfahrung - ist es teilweise gefährlich, vor Ende der Entwicklung überstürzte Planungen und Prognosen zu starten.

Ich mein, es ist schön und gut, das man den Grossteil der Entwicklung hinter sich hat und erste Ergebnisse vorweisen kann. Das ist immer etwas Gutes. Nur ist es leider halt auch so, das man sowas erst feiern sollte, wenn tatsächlich ein Soldat an der Front in seinem FüSys (bei uns etwa die Rover-LUNA-Verbindung) oder wenigstens im Funkkreis mit der Bodenkontrollstation Erkenntnisse geteilt werden können, die "Vorne" helfen.

Es ging mir nie ums schlecht machen, lediglich um eine Sensibilisierung für die möglichen Tiefschläge einer zu hohen Erwartungshaltung bevor wirklich etwas "Einsatznahes" vorzuweisen ist.
Das das teilweise ausartet liegt aber ehrlich gesagt an der herausfordernden Debattenkultur von Teilnehmern wie Redaktion, sLk und onay.
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19.07.2010 21:13 Uhr von hursit
 
+3 | -0
 
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Herzlichen Dank: Meiner Meinung nach lag es , nicht nur , am Bestreben unabhängig zu sein. Die Israelis haben immer wieder bei den Kooperationsprojekten mit der Türkei Schwierigkeiten offenbart. Ob die technischen Probleme beim Sabra-Upgrade und beim F4-2020 Projekt oder auch letztendlich die Terminschwierigkeiten bei Harpy II oder HERON maßgebend waren , der Wunsch nach Unabhängigkeit oder die ständig schwankende politische Konjunktur zu den Planänderungen geführt hat, wird sicher nie ganz geklärt werden können.
Die Türkei hat leider auch den Kauf der Turbo-Popeyes storniert und arbeitet intensiv mit Pakistan am Babur.
Die Projekte mit Israel waren immer Gap-Filler.
Wenn 2011 der Prototyp des türkischen MBT vorgestellt wird werden wir sehen ob das unverhältnismäßige Sponsoring der israelischen Rüstungsindustrie durch türkische Steuergelder in Technologie-Know How eingeflossen ist.
Es ist wirklich sehr viel in Bewegung Kooperation mit den Koreanern, mit der Ukraine, China, Pakistan uvm;
so daß die Entscheidungsträger es wirklich nicht leicht haben
einen klaren Kurs zu verfolgen.
Sicher ist nur, daß man in den letzten 20 Jahren alle Ziele von REMO erreicht hat und bis 2023 ca. %90 der Rüstungsgüter durch einheimische Quellen gedecket werden und auch ein nationales Weltraumzentrum und einen Hadron-Beschleuniger bis dahin in Dienst stehen.
Wieviel wiederum diese einheimischen Quellen durch Inlandsproduktion decken, werden wir wohl auch nie erfahren.

[ nachträglich editiert von hursit ]
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19.07.2010 21:27 Uhr von hursit
 
+2 | -0
 
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Besser wärs: Ich hätte mir auch gewünscht, den M60 A3 Sabra-Upgrade durch Krauss-Maffei machen zu lassen;
diese Infrastruktur nutzt auch IMI.
Aber immer wenn es in der Türkei um Fortschritt geht, sei es Staudamm -und Bewässerungsprojekte oder wie hier Rüstung,
stehen dem sofort irgendwelche Lobyysten/Aktivisten im Weg.
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19.07.2010 21:39 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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@hursit: Jo, da hast du wohl Recht, gerade was die verschiedenen Lobbys angeht.
Das ist irgendwie scheinbar überall so ein Stolperstein.
Prima Beispiel ist ja auch das Partner Levelling beim F-35. Da sind ja nicht nur die Türken diejenigen, die sich ständig und - meines Erachtens nach - zu Recht beschweren, wenn es um Einblicke in die verwendete Technologie geht. Selbst die Briten und Israelis (!) kriegen nicht das eigentlich nötige Wissen vermittelt. Läuft wohl drauf hinaus, das Ausbildung durch die Amis und (noch schlimmer) Instandsetzung in diesen Ländern nicht über den Wechsel einzelner "schwarzer Boxen" hinausgeht.
Ich erinner mich da noch an die Steuerungselektronik einiger umgerüsteter CL289 Drohnen, die von Lockheed (glaub ich, könnte auch Teledyne oder GE gewesen sein) kamen und versiegelt waren. Diese Siegel durften unter keinen Umständen gebrochen werden. Ähnliches war auch bei den Raytheon PAC-2-Flugkörpern der Patriot-Batterien der Fall. Die wollten sich halt partout nicht in die Karten schauen lassen.

Teilweise artet sowas in groteske Szenen aus.

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