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18.07.10 17:06 Uhr
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SPD-Chef ist gegen die Abschaffung der Wehrpflicht für Männer

Während Union und FDP an der Abschaffung der Wehrpflicht arbeiten, meldet sich nun SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel zu Wort und stimmt klar gegen ein freiwilliges Konzept. Für ihn ist die Bundeswehr deshalb eine demokratische Armee geworden, weil sie ihren Nachwuchs aus der gesamten Gesellschaft gewönne.

"Die Bundeswehr ist eine echte Erfolgsgeschichte", so der SPD-Chef. Allerdings favorisiert auch er mehr freiwillige Konzepte, um qualifizierten Nachwuchs zu bekommen. Gleichzeitig haben Oppositionsparteien im Bundestag gegen die kürzlich von Schwarz-Gelb verkürzte Wehrpflicht gestimmt.

Während der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle auf eine schnelle Umwandlung der Bundeswehr in eine Freiwilligenarmee pocht, prüft Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Gutenberg derweil mehrere Modellen zum Truppenabbau, um bis zu 40.000 Soldaten einzusparen.


WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Chef, SPD, Abschaffung, Wehrpflicht, Sigmar Gabriel
Quelle: www.tagesschau.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Demokratische Armee??   
 
+9 | -6
 
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18.07.2010 17:37 Uhr von countcoxe
Was soll denn eine demokratische Armee sein?
Wird erstmal abgestimmt ob´s in den Einsatz geht oder nicht?
:)))
Mal ehrlich ich finde man sollte den schwachsinnigen Wehrdienst abschaffen und dafür ein soziales Jahr für Männer und Frauen einführen.
Ich weiß wovon ich rede, war selbst 12 Monate beim Bund. Nach der Grund- und Spezialgrundausbildung ist doch nur noch gemeinschaftliches langweilen angesagt. Das ist nur kollektives Verblöden auf Steuerkosten.

[ nachträglich editiert von countcoxe ]
Kommentar ansehen @countcoxe   
 
+8 | -3
 
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18.07.2010 18:02 Uhr von BastB
Wenn keine Wehrpflicht, dann auch keinen Zivildienst und schon gar nicht als Pflichtersatz. Der Zivildienst ist einer der größten Arbeitsplatzvernichter im Sozialen Berufssektor. Wenn man es richtig angehen würde, könnten dort viele Arbeitsplätze geschaffen werden.
Kommentar ansehen SPD-Chef ist gegen die Abschaffung der Wehrpflicht   
 
+2 | -1
 
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18.07.2010 22:23 Uhr von 1gnt23
für Männer


genau... mehr Frauen an die Waffen...
Kommentar ansehen ..   
 
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18.07.2010 23:10 Uhr von Geschan
Ist doch ganz klar dass er dagegen ist. So funktioniert die Opposition in der Politik nun einmal.
Kommentar ansehen Hm..   
 
+0 | -1
 
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18.07.2010 23:50 Uhr von Totoline
Also nichts gegen einen gleichwertigen Ersatzdienst....
Aber nachdem, was ich in den ganzen letzten Jahren beobachten konnte, wurden die "Jungs" auffälligerweise jedes mal, wenn der Wehrdienst gekürzt wurde irgendwie immer "Asozialer".
Kann an den Eltern oder aber am Umgang liegen - das lasse ich mal aussen vor.
Wenn die den Wehrdienst komplett abschaffen, wer bitte soll die Drecksbande dann noch gerade rücken können?
Merkel?
Von der Leyen?
Ich habe nichts, aber auch gar nichts mit Kirche zu tun....Aber Gott stehe uns bei!
Kommentar ansehen Ich bin dafür die Wehrpflicht auf 12 Monate zu   
 
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19.07.2010 00:39 Uhr von halloechen
erhöhen und Frauen genau so wie die Männer einzuziehen !
Frauen jammern doch inmer über Gleichberechtigung, ihr könnt sie haben :-)

Aber das gefällt den Frauen dann doch nicht... Die Vorzüge genießen aber die Nachteile nicht teilen wollen.. Gleich kommt sicherlich eine "Alice Schwarzer" und wird mich anprangern :D
Kommentar ansehen So schwer ist das nicht zu verstehen   
 
+1 | -0
 
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19.07.2010 01:45 Uhr von shadow#
Die Union versucht nun schon seit Jahren, grünes Licht für Einsätze der Bundeswehr im Inland zu bekommen.
Dabei können sie aber keine Staatsbürger in Uniform gebrauchen, dafür wollen sie Söldner, deren Gewissen ein Preisschild hat.
Sobald die Wehrpflicht fällt, sind wir dem ein ganzes Stück näher und die Zeiten in denen Demonstranten nur von Polizisten verprügelt wurden, neigen sich dem Ende zu.
Kommentar ansehen @shadow#   
 
+2 | -0
 
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19.07.2010 02:06 Uhr von halloechen
So einen Müll habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
Sowas kann nur von jemanden kommen der die internen Strukturen der Bundeswehr nicht kennt.
Es gibt da son Typen, der nennt sich "Wehrbeauftragter des deutschen Bundestages", der sitzt am Platz der Republik 1, in 11011 Berlin. Dort können sowohl Soldaten, ohne Einhaltung des Dienstweges, aber auch Zivilisten Eingaben einreichen, die dann überprüft und dann ggf. die betroffenen Soldaten diszipliniert werden.
Es wird NIEMALS so sein, dass Bundeswehrsoldaten auf Demonstranten einprügeln, wie es regelmäßig durch Polizisten geschieht.
Kommentar ansehen @halloechen   
 
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19.07.2010 02:15 Uhr von shadow#
Was denkst du denn wie lange es dauert bis von diesen Strukturen nicht mehr viel übrig ist?
Von wem soll die Eingabe denn kommen, wenn es keine Wehrpflichtigen mehr gibt?
Wann ist das letzte Mal einem Polizisten etwas passiert der bei einer Demonstration exzessive Gewalt angewendet hat?

Ich habe nicht gesagt dass das morgen passieren wird, die Bundeswehr als billige Ordnungsmacht einzusetzen, ist ein Traum der schon länger in den Köpfen von Unionspolitikern herumschwirrt.
Kommentar ansehen @shadow#   
 
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19.07.2010 08:35 Uhr von halloechen
Nicht nur Wehrpflichtige können eine Eingabe machen, sondern jeder Soldat.
Und spätestens, wenn die Bundeswehr im inneren gegen die Bevölkerung eingesetzt wird, wird es in Deutschland einen Bürgerkrieg geben. Die Bundeswehr hat in Deutschland sowieso einen schlechten Ruf, meiner Meinung nach zu Unrecht !
Kommentar ansehen ...   
 
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19.07.2010 16:25 Uhr von werhamster40kilo
"...und stimmt klar gegen ein freiwilliges Konzept."

"Allerdings favorisiert auch er mehr freiwillige Konzepte, ... "


Ja, wat denn nu?

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